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Projektbeschreibung

Planungskriterien

Ein wichtiges Kriterium für die Realisierung des Projektes ist die Selbstbeteiligung und Eigenverantwortung der Studierenden, um eine hohe Identifikation mit dem Projekt zu gewährleisten. Die Studierenden werden zunächst durch Lehrbeauftragte unterstützt, einen Trickfilm selbst zu synchronisieren, um zu erkennen, welche grundlegenden digitalen, sprachlich-kommunikativen und sozio-emotionalen Fähigkeiten bei Schülerinnen und Schülern angeregt werden müssen. Außerdem werden geeignete mediale Bearbeitungsverfahren sowie Interaktions-, Sprach- und Rollenspiele ausgearbeitet und erprobt. Gleichfalls werden Sprachbeobachtungsmethoden sinnvoll integriert.

Mediale Bearbeitung

Die Studierenden werden durch Lehrbeauftragte angeleitet, Laptops und Software im Lehr-Lernprozess mit Schülerinnen und Schülern einzusetzen. Nach Beendigung der Synchronisierungsarbeiten mit den Kindern wird das Rohmaterial geschnitten und eine Endfassung im DVD-Format hergestellt. Flankierend wird die gesamte Arbeit der Studierenden mit den Kindern durch Video-Mitschnitte dokumentiert. Die fertigen Trickfilmprodukte sowie die Videodokumentation werden als Schulveranstaltung wie auch als öffentliche Kinovorführung präsentiert.

Durchführung und Reflexion

Die praktische Arbeit mit den Kindern wird in einer drei-wöchigen Praktikumsphase von den Studierenden geplant, durchgeführt und gemeinsam mit den Lehrbeauftragten reflektiert. Die Lehrbeauftragten fungieren als Beratende der Studierenden. Die Studierenden bleiben federführend bei der Planung und Durchführung der Synchronisierungsarbeit bzw. der digitalen Gestaltung mit den Kindern sowie bei der Erhebung förderdiagnostischer Informationen. Letztlich werden wiederum den Kindern Gestaltungsfreiräume bei der medialen Gestaltung, bei der Gruppen- und Rollenfindung sowie bei der Ausarbeitung der Rollentexte übertragen, um auch die Identifikation der Kinder mit dem Filmprodukt zu sichern (Reber, 2016).

Begleitforschung

Zur Erforschung der Wirkungen des Projektes auf die teilnehmenden Kinder werden problemzentrierte Kinder-Interviews mit einem teilstandardisierten Leitfaden durch die Studierenden durchgeführt. Die Auswertung der Interviews erfolgt in strukturierten Auswertungsschritten der Zirkulären Dekonstruktion. (Jaeggi, Faas & Mruck, 1998). Ferner sind Interaktionsanalysen innerhalb der Synchronisierungsarbeit der Kinder geplant. Hierbei handelt es sich um ein Kodieren des Videomaterials im Rahmen von Mikrosequenzanalysen nach relevanten Kriterien zu sprachlich-kommunikativen und sozio-emotionalen Abstimmungsprozessen (Lüdtke & Polzin, 2015). Die Forschungsergebnisse werden institutsöffentlich präsentiert.