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Archiv

Neu erschienen: Das Zwischen im Dialog. Eine theoretische, empirische und praktische Annäherung anhand einer Untersuchung der frühen Mutter-Kind-Kommunikation

Senta Lück schildert in ihrer Arbeit zum frühen Mutter-Kind- Dialog den verschlungenen Weg von einem quantitativ ausgerichteten hin zu einem qualitativen Forschungsparadigma. Sie untersucht zunächst das „Zwischen“ im Dialog, insbesondere die affektiv-emotionale Abstimmung basierend auf den intersubjektiven Fähigkeiten der Kommunikationspartner unter Berücksichtigung der generierten Habitusform innerhalb des sozialen Feldes, theoretisch. Auf diesem Fundament aufbauend analysiert die Autorin sowohl die Mutter-Kind-Ebene als auch die Beobachterinnen-Dyade-Ebene durch eine eigens entwickelte Methode qualitativ. Ziel ist es, den Empfindungen und Emotionen innerhalb des Beobachtungsprozesses analytischen Raum zu geben. Die Schlussfolgerungen widmen sich folglich dem bedeutsamen Spannungsverhältnis vom Umgang mit Emotionen innerhalb der pädagogischen Praxis und Forschung.
Das Buch kann beim Springer Verlag bezogen werden.

Ministerin Gebauer eröffnet Implementationsprozess zur „Handreichung Deutsch“ unter der Kooperation der Universitäten Hamburg und Hannover

 Team der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie am IfS der LUH setzt Akzente in der neuen „Handreichung Deutsch für einen systematischen Rechtschreibunterricht an Grundschulen in NRW“

Schulministerin Yvonne Gebauer eröffnete auf einer Fachtagung mit über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Schulaufsicht und Lehrerfortbildung des Landes Nordrhein-Westfalen den Implementationsprozesses der neuen „Handreichung Deutsch“, die von einem interdisziplinären Wissenschaftsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Petra Hüttis-Graff (Universität Hamburg) und Prof. Dr. habil. Ulrike Lüdtke (Leibniz Universität Hannover) erstellt wurde. Das Team wurde durch Dr. des. Ulrich Stitzinger (Leibniz Universität Hannover) unterstützt, indem erstmals in einer Handreichung zur Deutschdidaktik besondere Ausgangslagen von Schülerinnen und Schülern im Kontext sprachlich-kultureller und sprachlich-kommunikativer Diversität inklusiv mitbedacht werden. Das Team aus Hannover möchte Lehrkräfte in NRW dazu sensibilisieren, wie Zugänge zur Rechtschreibung im Zusammenhang mit Mehrsprachigkeit und Interkulturalität sowie bei Beeinträchtigungen der Sprache und Kommunikation erleichtert werden können. Mit der Handreichung wird das Ziel verfolgt, die Rechtschreibentwicklung von Kindern bereits im ersten Schuljahr funktional, kommunikativ, wertschätzend und kooperativ zu fördern.

Podiumsdiskussion mit Dr. des. Ulrich Stitzinger, Prof. Dr. Petra Hüttis-Graff, Ministerin Yvonne Gebauer, MR Wolfgang Schumacher, SAD' Martina Hans, LRSD Boris Preuss (v. links), © Büscher

Förderung des Verbundprojekts DivKids-PBS vom MWK Niedersachsen für drei Jahre

Ab dem 01.04.2019 fördert das MWK Niedersachsen für drei Jahre das Verbundprojekt „Diversität in Kindertageseinrichtungen als pädagogische Herausforderung (DivKids-PBS)“. Beteiligt sind Wissenschaftler*innen der Universitäten Oldenburg, Vechta und Hannover. Am IfS werden im Teilprojekt „Entwicklung der sprachlichen Interaktionsqualität“ unter der Leitung von Dr. Ulla Licandro aus der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie die Zusammenhänge sprachlicher und sozial-emotionaler Kompetenzen von Kindern im Vorschulalter untersucht und die Entwicklung, Implementierung und Evaluation von Weiterqualifizierungsmaßnahmen im Bereich der alltagsintegrierten Sprachförderung geplant.

Infonachmittag vom dgs und dbs - „Zukunftsperspektiven in Sprachpädagogik und -Therapie“

Wir gratulieren Dr. des. Ulrich Stitzinger zur abgeschlossenen Promotion

Wir freuen uns mit Ulrich Stitzinger über seine absolvierte Doktorprüfung. Die Erstgutachterin Prof. Dr. habil. Ulrike Lüdtke, Zweitgutachterin Prof. Dr. Elke Montanari und die Prüfungsvorsitzende Apl. Prof. Dr. Christiane Miosga nahmen am 5. Dezember 2018 die Doktorprüfung ab.

Die Dissertation trägt den Titel „Vom Potenzial zur Ressource – Pädagogische Fachkräfte im Kontext sprachlich-kultureller Diversität am Beispiel der Sprachbeobachtung mehrsprachiger Kinder“. Die Dissertation wird in der Springer-Reihe „Diversität in Kommunikation und Sprache / Diversity in Communication and Language“ publiziert werden.

Apl. Prof. Dr. Christiane Miosga (1. v. links), Prof. Dr. Elke Montanari (3. v. links) und Prof. Dr. habil. Ulrike Lüdtke (4. v. links) gratulieren Dr. des. Ulrich Stitzinger (2. v. links) © Schütte
Der Doktorhut, gestaltet von den Kolleginnen der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie © Stitzinger

STIFT - Schriftkultur innovativ fördern und unterstützen

Gastvorträge mit anschließenden Podiumsdiskussionen im Seminar
„Unterrichtsmodelle zum Schriftspracherwerb für Kinder mit besonderen Schwierigkeiten“

Willkommen in Südafrika! MoU ermöglicht Forschungsaufenthalt an der University of Pretoria

Von links: Prof. Vasu Reddy, Dr. Dana Marks, Prof. Juan Bornman, Prof. Maxi Schoeman © Marks

Anfang vergangener Woche hieß der Dekan der Humanwissenschaftlichen Fakultät der University of Pretoria, Prof. Vasu Reddy, gemeinsam mit seiner Stellvertretung Prof. Maxi Schoeman, Dr. Dana Marks an der University of Pretoria (UP) willkommen. Dr. Dana Marks, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung „Sprach-Pädagogik und -Therapie“ am Institut für Sonderpädagogik der LUH, wird für die nächsten neun Monate an der UP im Rahmen des gerade angelaufenen, international und interdisziplinär ausgerichteten TALC®-Projekts forschen. In einem gemeinsamen Treffen mit Prof. Juan Bornman, Leitung des Centre for Augmentative & Alternative Communication (CAAC) an der UP und engste Kooperationspartnerin im TALC®-Projekt für den Standort Südafrika, wurden die Projektpläne für den Zeitraum des Forschungsaufenthaltes der LUH-Mitarbeiterin mit großem Interesse verfolgt und begrüßt. Der Forschungsaufenthalt von Dr. Dana Marks an der UP ist damit nach dem im Mai unterzeichneten Memorandum of Understanding (MoU) ein wichtiger nächster Schritt im Ausbau der bestehenden Kooperation der beiden Universitäten. Weitere Informationen zum TALC®-Projekt folgen in Kürze.

Affe, Papagei, Elefant und Boa ‒ Kinder synchronisieren Trickfilme

Im Rahmen des Projektes Tricki – Trickfilmsynchronisation mit Kindern‘ synchronisierten Schülerinnen und Schüler des fünften Schuljahrganges in einer Projektwoche an der Albert-Liebmann-Schule in Hannover russische Kinder-Trickfilme. Das Projekt wurde nunmehr zum zweiten Mal von der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie am Institut für Sonderpädagogik (Prof. Dr. Ulrike Lüdtke) unter der Leitung von FöL Ulrich Stitzinger in der Kooperation mit dem Deutschen Seminar (Prof. Dr. Tabea Becker) und dem Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk Hannover e.V. (Dr. Tatiana Czepurnyi) durchgeführt. Die teilnehmenden Kinder wurden einfühlsam von Studierenden der Masterstudiengänge Lehramt für Sonderpädagogik im Förderschwerpunkt Sprache und Lehramt für Gymnasien sowie von drei Lehrbeauftragten unterstützt. Im begleitenden Forschungsprojekt werden Interaktionssituationen wie auch Interviews mit den Kindern ausgewertet und untersucht, wie sich die Beschäftigung mit dem Medium Trickfilm sowie die sprachliche Herausforderung durch die Synchronisierungsaufgabe auf die sprachlich-kommunikative Selbsteinschätzung der Kinder auswirkt.

Am 16.11.18 um 15:30 Uhr findet im Freizeitheim Vahrenwald in Hannover eine öffentliche Vorführung der Filmprodukte statt, zu der alle Kinder, Eltern, Lehrkräfte und Interessierte herzlich eingeladen sind.

Besuch aus Israel im Sommersemester 2018

Studentinnen in Interaktion.

Zu Beginn des Sommersemesters besuchten Studierende des israelischen Oranim College das Institut für Sonderpädagogik. Myriam Hummel und Chantal Polzin organisierten im Rahmen des Seminars „Mehrsprachigkeit und Multikulturalität in sprachpädagogischen Kontexten“ ein Zusammentreffen von 10 LUH-Studierenden und 12 israelischen Studentinnen, die ebenfalls Sonderpädagogik studieren. Nach einer lebendigen Aufwärmphase diskutierten die Studierenden, ebenso engagiert, in Gruppen über die jeweilige Ausgestaltung der Lehramtsausbildung und des inklusiven Schulsystems.

Im Rahmen des Seminars wurde im Anschluss die Bedeutung von kulturellen Spezifika und Gemeinsamkeiten im gegenseitigen Verstehen sowie der Einfluss von Emotionen in der fremden Sprachproduktion reflektiert. Im Nachgang wurde deutlich, dass diese Form der interkulturellen Begegnung für die deutschen Studentinnen eine nachhaltige Erfahrung darstellte, an der lediglich die Kürze der Zeit zu kritisieren war.

dgs-Zukunftspreis 2018

Bei der Vergabe des diesjährigen dgs-Zukunftspreises ging der erste Platz an unsere Masterabsolventinnen Svenja Wehrmaker, M.Ed. und Kira Varnhorn, M.Ed. Ihre empirische Gemeinschaftsarbeit mit dem Titel „Sichtweisen zu kooperativen Interventionen bei sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen“ wurde von der Jury als herausragend eingestuft. Der mit 500 Euro dotierte Preis wurde auf der Eröffnungsveranstaltung des dgs-Bundeskonkresses 2018 im Audimax der Universität Rostock feierlich überreicht. Frau Wehrmaker und Frau Varnhorn rekonstruierten in einer qualitativen Interviewstudie die Perspektiven von Lehrkräften und Studierenden hinsichtlich gelingender Kooperation im inklusiven Unterricht unter dem Schwerpunkt sprachlich-kommunikativer Förderung. Die Masterarbeit wurde betreut von Herrn Ulrich Stitzinger und Frau Prof. Dr. habil. Ulrike Lüdtke und war in ein innovatives Theorie-Praxis-Seminar im Wintersemester 2017/18 im Modul J eingebunden.

Herzlichen Glückwunsch an die beiden Preisträgerinnen!

(v. links) Svenja Wehrmaker, Kira Varnhorn, Ulrich Stitzinger (Foto © Stitzinger)

Wahl des dgs-Bundesreferenten für Fortbildungen

© pixabay

Auf der Delegiertenversammlung der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs) wurde im Rahmen des dgs-Bundeskongresses in Rostock Herr Ulrich Stitzinger als Bundesreferent für Fortbildungen einstimmig von den 107 Delegierten wiedergewählt.

Das dgs-Bundesreferat für Fortbildungen setzt sich die Aufgabe die vielfältige Fortbildungslandschaft in den Bundesländern im schulischen und therapeutischen Bereich zur Unterstützung und Förderung von Kindern mit sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen zu bündeln und zu optimieren. Derzeit wird eine neue Fortbildungsreihe mit fünf Modulen zur Weiterqualifizierung von Lehrkräften im Förderschwerpunkt Sprache im inklusiven Kontext konzeptioniert, welche bundesweit angeboten und durchgeführt werden soll.

Gratulation zur bestandenen Doktorprüfung

Wir gratulieren Senta Lück ganz herzlich zur bestandenen Doktorprüfung!!

Erstgutachterin Prof.‘in Dr.‘in Ulrike Lüdtke, Zweitgutachterin Prof.‘in Dr.‘in Monika Schwarz-Friesel (TU Berlin), Drittgutachterin  Prof.‘in Dr.‘in Katja Koch (Universität Rostock) und die Prüfungsvorsitzende Prof.‘in Dr.‘in Bettina Lindmeier nahmen die Doktorprüfung am 18.06.2018 ab. Die Dissertation trägt den Titel „Der Dialog in Theorie, Empirie und Praxis anhand einer Untersuchung der frühen Mutter-Kind-Kommunikation“ und wird in der Springer-Reihe „Diversität in Kommunikation und Sprache / Diversity in Communication and Language“ publiziert werden.

Wir wünschen Senta Lück alles Gute für ihre Zukunft und freuen uns auf weitere Möglichkeiten zur Zusammenarbeit!

Frau Senta Lück (zweite von links) mit den anwesenden Prüferinnen Prof.‘in Dr.‘in Katja Koch und Prof.‘in Dr.‘in Ulrike Lüdtke und der Prüfungsvorsitzenden Prof.‘in Dr.‘in Bettina Lindmeier (links), Prof.‘in Dr.‘in Monika Schwarz-Friesel wurde per Videokonferenz zugeschaltet (Foto © Schütte)
Projektpartnerin aus dem Projekt „Smile“ Dr.‘in Marie Bansner gratuliert zur bestandenen Doktorprüfung (Foto © Schütte)
Der Doktorhut entsprechend der Dissertationsschrift gestaltet (Foto © Schütte)

Forschungsvereinbarung der University of Pretoria und der Leibniz Universität Hannover im Rahmen der Delegationsreise des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil unterzeichnet.

Das Memorandum of Understanding (MoU) wurde während Weils Reise nach Südafrika vom 5. bis 13. Mai 2018 unterzeichnet und eröffnet vielversprechende Möglichkeiten für interdisziplinäre Zusammenarbeit in Forschung und Lehre.
Ursprung der Kooperation ist die bisherige Zusammenarbeit zwischen Prof. Dr. Juan Bornman, Leitung des Centre for Augmentative & Alternative Communication (CAAC) an der UP und Prof. Dr. Ulrike Lüdtke, Leitung der Abteilung Sprach-Pädagogik & -Therapie, Institut für Sonderpädagogik, an der LUH. Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts zur in vivo Erforschung von Mehrsprachigkeit bei Kindern und Jugendlichen in Südafrika in verschiedenen Kontexten (z.B. Schule, Townships) unter Einsatz neuster Aufnahme- und Analysetechnik für Audio- und Bewegungsdaten soll die Kooperation nun interdisziplinär erweitert werden.
Das an der LUH neu gegründete interfakultative „Lab for Relational Communicative Research“ zwischen der Abteilung Sprach-Pädagogik & -Therapie und dem Institut für Informationsverarbeitung (Prof. Dr.-Ing. Ostermann, Prof. Dr.-Ing. Rosenhahn & Dr. Bodo Frank) wird für dieses Projekt ein portables System zur Erhebung und automatisierten Analyse großer Sprachproben entwickeln. An der Universität Pretoria werden neben Sprachtherapeut/en/innen des CAAC und des ´Department of Speech-Language Pathology and Audiology` auch Ingenieure, Informatiker und Computerlinguisten der ´Faculty of Engineering, Built Environment & IT` sowie Vertreter des ´Department of African Languages´ an dem Projekt mitwirken.

< Weitere Informationen >

MP Weil im Gespräch mit Jugendlichen des Love Life Centre (Volkswagen) im Kwa Nobuhle Township, Eastern Cape Region
Vertreter/innen der Universität Pretoria mit Prof. Juan Bornman und Prof. Ulrike Lüdtke nach der Unterzeichnung des MoUs

Entwicklungszusammenarbeit Tansania - Niedersachsen

Projekt „Ausbau eines Multiplikatorinnennetzwerks im Bereich Frühförderung und Sprachentwicklung in Irente, Tansania“ – Erfolgreiche erste Fortbildung im Februar 2018

Das Projekt reiht sich ein in die langjährige stabile Zusammenarbeit der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie (Prof. Dr. Ulrike Lüdtke) mit lokalen Kooperationspartnern in Tansania wie der Sebastian Kolowa Memorial University und der Praxisinstitution Irente Children’s Home (ICH), welche im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit durch das niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung langjährig gefördert wird. In den vergangenen Jahren wurden mehrfach erfolgreich Fortbildungen mit Auszubildenden sowie Angestellten des ICH durchgeführt. Durch den Einsatz innovativer medienbasierter Methoden konnte ein selbstreflektiertes und emotional gestütztes Lernen nah am Gegenstand ermöglicht werden. Ziel der aktuellen Projektrunde ist es, den Menschen in den umliegenden Dörfern Bewusstsein und Grundlagenwissen für und über die Situation von Neugeborenen und deren existenzielle Bedürfnisse im sensiblen Entwicklungsstadium direkt nach der Geburt kultursensibel zu vermitteln, ungeachtet ihrer Religion, Bildung und Mobilität. Zuletzt wurden aus diesem Grund erfahrene und angesehene Frauen der umliegenden Dorfgemeinschaften in die Weiterbildungsmaßnahmen aktiv einbezogen. Dieser Ansatz zielt entsprechend auf eine Bildungs- und Präventionsarbeit in den Dörfern selbst ab und nutzt dafür die entwickelte Expertise der Fachkräfte und Multiplikator*innen des ICH. Weiterhin tragen die Maßnahmen dazu bei, das ICH zu einem wesentlichen Praxisort der Expertise mit regionaler Aufmerksamkeit zu etablieren. In der dreiwöchigen Fortbildung im Februar 2018 fand ein umfangreicher wechselseitiger Wissensaustausch zwischen allen beteiligten Teilnehmer*innen statt.
Darüber hinaus wurde im aktuellen Projektjahr der Schwerpunkt auf die Erstellung und Erarbeitung von niedrigschwelligen und mobilen Lehr- und Informationsmaterialien unter Nutzung des etablierten Kooperationsnetzwerks um das ICH gesetzt. Die Erstellung des Materials sowie die Erprobung von Einsatzmöglichkeiten bildet einen der Schwerpunkte der kommenden Projektreise, die im April 2018 unter Leitung von Kirsten Beta und Julia Wendel stattfinden wird.

Kirsten Beta und Julia Wendel mit dem MultiplikatorInnen-Netzwerk der Region Irente/Tansania, Februar 2018 (© LUH)

Neu erschienen: Das ‚Fremde‘ im Kontext sprachlich-kultureller Diversität

Ulrike Schütte sensibilisiert mit ihrer Forschungsarbeit für das ‚Fremde‘ in der Sprachpädagogik und Sprachtherapie und fordert eine professionelle Auseinandersetzung mit diesem hoch aktuellen Thema. Aus verschiedenen theoretischen Perspektiven auf das ‚Fremde‘ untersucht sie dessen Bedeutung für die Sprachpädagogik und Sprachtherapie. Die vier zugrunde liegenden Studien analysieren mit unterschiedlichen methodischen Zugängen den facettenreichen Umgang mit dem ‚Fremden‘ in verschiedenen Ländern und Kulturen. Hieraus werden wegweisende Implikationen zur Professionalisierung von Sprachpädagogen und Sprachtherapeuten in der Auseinandersetzung mit dem ‚Fremden‘ im Kontext sprachlich-kultureller Diversität abgeleitet.

Das Buch kann beim Springer Verlag bezogen werden.

Individuelle Unterstützungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten beim Erwerb und Gebrauch der Schriftsprache im Primarbereich

Kick-Off des landesweiten Projektes des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Das Projekt wird durch die Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie an der Leibniz Universität Hannover in Kooperation mit dem Fachbereich Didaktik der sprachlichen und ästhetischen Fächer an der Universität Hamburg wissenschaftlich begleitet. Unter der Gesamtleitung von Prof. Dr. Ulrike Lüdtke (LUH) und Prof. Dr. Petra Hüttis-Graff (UH) werden innerhalb der Laufzeit bis Juni 2020 exemplarische lehrgangsunabhängige Materialien zur individuellen Förderung von SchülerInnen und Schülern im schriftsprachlichen Bereich entwickelt und bereitgestellt. Ulrich Stitzinger steuert auf der Projektpartnerseite an der LUH den fachlichen Transfer zu den transprofessionellen Teams in NRW, bestehend aus Lehrkräften mit unterschiedlichen Expertisen der schulisch inklusiven Praxis. Julia Wendel leitet in Hannover die Digitalisierung der Materialien, die einen kontinuierlichen unterrichtsimmanenten Prozess des Lesen- und Schreibenlernens gewährleisten sollen und ähnlich dem Vorläuferprojekt PIKAS (für den Mathematikunterricht) kostenfrei zum Download zur Verfügung gestellt werden. Die Zielsetzung des Projektes ist die flächendeckende Unterstützung von Lehrkräften mit präventiv wirkenden Unterrichtskonzepten zum frühen Lesen- und Schreibenlernen, die einer Verfestigung von Erwerbsschwierigkeiten und einem Bedarf an sonderpädagogischer Förderung entgegenwirken (Abbau und Vermeidung von Lernbarrieren im Schriftspracherwerb)

(Lüdtke/Stitzinger: Kinder mit sprachlichen Beeinträchtigungen unterrichten
© 2017, Verlag Ernst Reinhardt GmbH & Co KG, München. Voraussichtlicher Erscheinungstermin: Oktober 2017 www.reinhardt-verlag.de)

Workshop “ Speech and Language Pathology in Children with Multiple Disorders ” at Kenyatta University, 05.06.2017 – 09.06.2017

©PAGEL-Team in front of the business centre at KU
© PAGEL-Professors in Nairobi

In early June 2017, the third workshop of the Pagel project entitled "Speech and Language Pathology in Children with Multiple Disorders" took place at Kenyatta University in Nairobi. The workshop focused on two main areas. On the one hand, this was the work on the specific HUB "Multiple Disorders" of the PAGEL team from Kenya and on the other hand it was a "writing workshop", in which small groups worked on joint publications, whose concepts were developed within the PAGEL project. These publications are based on goals and workfields of the PAGEL-Project such as the development of a mobile clinic or SLP curricula at the partner universities. In order to fulfill the HUB, the special expert in the field of Alternative and Augmentative Communication, Prof. Dr. Juan Bornman, was invited. She came from South Africa from Pretoria University and has enriched the one-week workshop with interesting and very instructive lectures. Also Visits to two hospitals took place in the programme and gave the participants a special insight into Nairobi's health system and the enormous differences between public and private clinics. We realla enjoyed the fruitfull and effective workshop in the department of special education at kenyatta university and want to thank the team from kenya for organising the program and for the great hospitality to all PAGEL-members.

©Pagel-Group in front of Gertrude Hospital
© writing-workshop with Prof. Bornman

HANNOVER FORSCHT

Foto: Behrens - Neue Presse Hannover

HANNOVER FORSCHT - so lautet eine neue Serie der Neuen Presse. Der Redakteur Sebastian Scherer berichtet in neun Ausgaben über jeweils eine Fakultät an der Leibniz Universität Hannover. In der Ausgabe vom 13.05.17 wurde die Philosophische Fakultät vorgestellt und ein Bericht über die Forschungsprojekte von Dr. Ulla Licandro und Ulrich Stitzinger unter der wissenschaftlichen Gesamtleitung von Prof. Dr. Ulrike Lüdtke veröffentlicht. Der Artikel befasst sich mit der Forschung über Peer-Interventionen bei mehrsprachigen Kindern im STEPs Projekt von Ulla Licandro sowie über die Professionalisierung ein- und mehrsprachiger pädagogischer Fachkräfte im Bereich alltagsbasierter Sprachbildung und Sprachförderung in den Projekten BiKES, QualiTeE und QualiLinES.

Der Artikel ist hier online abrufbar.

Delegation trip to Tanzania of the Lower Saxony’s State Secretary Birgit Honé

From the 19th until the 27th of February a delegation under the State Secretary Birgit Honé travelled to Tanzania. Dr. Christoph Strutz, Vice President of Finance and Administration, and Prof. Ulrike Lüdtke, Institute of Special Education, represented the Leibniz University of Hanover (LUH). Egon Kochanke, the German ambassador, welcomed the delegation. During their stay, the delegation visited different cooperation partners and projects which have been supported by the State Chancellery of Lower Saxony. The delegation got an insight into running projects which focus on the establishment of a network concerning early childhood development and early communication therapy. At their visit to Muhimbili University of Health and Allied Sciences (MUHAS), new ideas and visions were discussed at a round table discussion organized by Dr. med. Susanne Grimm, coordinator of the GIZ contribution to the Tanzanian-German program to support health. Sebastian Kolowa Memorial University (SEKOMU), a longstanding cooperation partner, was also visited.  A highlight of the trip was the inauguration of the solar system at the Irente Children´s Home, one of the main cooperating institutions.

We would like to thank all our cooperation partners for a successful visit!

Reception at the German Embassy with State Secretary Honé, State Secretary Behrens, the German embassador Kochanke and Dr. Qualman, country director of GIZ Tanzania © Lüdtke
Reception at the residence of the German Embassy © Pohle
The delegation at MUHAS © Pohle
Edward Kija presents the cooperation project betwenn MUHAS and LUH © Pohle
State Secretary Honé and Prof. Lüdtke with the DAAD PAGEL cooperation partners Dr. Rodrick Kisenge and Edward Kija at MUHAS © Lüdtke
Nico Peterschmidt presents their work and the joint solar projects at the INENSUS office (JUMEME) © Pohle
The delegation in Lushoto - Ralf Pohle, responsible for export fairs and exhibition at the Marketing Association for Agricultural and Food Industry Lower Saxony, presents his projects © Pohle
State Secretary Honé and Nicole Ewert-May, head of department of international cooperation and development policy at the State Chancellery of Lower Saxony, with Bishop Munga © Pohle
Mama Mdemu and Mama Mrisho, management of Irente Children's Home, with State Secretary Honé © Pohle
State Secretary Honé and Prof. Lüdtke with Mama Mdemu, managemant of Irente Children's Home © Pohle
Joyce Kibanga, responsible for social affairs at the North-Eastern Diocese of the Evangelical Lutheran Church in Tanzania, presents current projects © Pohle
Bishop Munga and State Secretary Honé inaugurate the solar system © Pohle
Nico Peterschmidt, manager and engineer of INENESUS, is glad about the inauguration of the solar system © Bediako
The delegation at Irente School for the Blind © Pohle
Reception at Irente Rainbow School, school for cognitively impaired children © Pohle
The delegation with Bishop Munga and Vice Chancellor Dr. Anneth Munga in front of the main building of SEKOMU © Pohle
Vice Chancellor of Finance and Administration, Dr. Christoph Strutz, talks about the internationalization strategy of LUH © Pohle
Jutta Kremer, head of the Unit Europe and International Cooperation in Lower Saxony with Dr. Strutz, Prof. Lüdtke and Susanne Menge, representative of the Greens in the parliament of Lower Saxony © Bediako
Afizai Vuliva, DAAD awardee, lecturer at SEKOMU and LUH Mater-graduate, gives an introduction on the BabyLab at SEKOMU © Pohle
 

Neu erschienen: "Die emotionale Regulation der Mutter-Kind-Dyade in ihrer Lebenslage"

Marie C. Bansner erweitert mit ihrer Forschungsarbeit die Erkenntnisse über den Zusammenhang der Kommunikations- und Sprachentwicklung eines Kindes und seiner Lebenslage. Sie untersucht die präverbalen Erwerbsprozesse im Kontext der emotionalen Regulation von Mutter-Kind-Dyaden und berücksichtigt neben objektiven auch insbesondere subjektive Lebenslagendimensionen. In einem innovativen Forschungssetting wird die Interaktion von Mutter-Kind-Dyaden im Feld videografiert und mittels audio-visueller Mikroanalyse ausgewertet. Es werden umfangreiche Ergebnisse über den Zusammenhang der emotionalen Regulation zwischen Müttern und ihren 3-4 Monate alten Kindern im Kontext frühkindlicher Kommunikations- und Sprachentwicklung als auch des mütterlichen Interaktionsverhaltens und ihrer Lebenslage aufgezeigt.

Der Buch kann beim Springer Verlag bezogen werden.

Beitrag in ‚Rhythms of Relating in Children’s Therapies – in memory of Dan Stern’ erschienen (Daniel & Trevarthen 2017)

In dem Band ‚Relating in Therapies - Connecting Creatively with Vulnerable Children’ fassen Stuart Daniel und Colwyn Trevarthen in Erinnerung an Daniel Stern 19 Autoren unterschiedlichster Disziplinen zusammen, die sich kreativ damit auseinandersetzen wie in Therapien bedeutsame  Beziehungen (meaningful relationships) zwischen TherapeutIn und Kind durch „Communicative Musicality“ hervorgebracht werden können. Der Beitrag von Chantal Polzin, Ulrike Lüdtke, Josephat Semkiwa und Bodo Frank  ‘And then I belonged – Relational Communication Therapy in a Remote Tanzanian Orphanage’ thematisiert die, durch das Forschungsteam gemachten Erfahrungen einer Relationalen Kommunikationstherapie im Rahmen ihrer deutsch-tansanischen Kooperation.

Buchvorstellung "Ich stottere - Aus dem Gefühlsleben eines Stotterers" am 19. Mai 2017

Freitag, 19. Mai 2017, 16 Uhr
Universität Hannover, Schloßwenderstr. 5, Gebäude 1211, Raum 114

Wie fühlt es sich an zu stottern? Was bedeutet Stottern im Alltag eigentlich? Wie prägend ist es für die Persönlichkeit, ein Stotterer zu sein?

Ein Buch über eine lebensbegleitende Konstante, über das Reden und Schweigen, über Leidensdruck und Leugnung, über die eigene Begriffsstutzigkeit und die anderer Leute, über stotternde und nicht stotternde Deppen im Film und im echten Leben, über Freundschaft und Familie, über Klarinetten und Gitarren, über hilfreiche und weniger hilfreiche Bewältigungsstrategien, über Selbstsicherheit, Erfolge und Rückschläge - kurzum: eine Achterbahnfahrt durch das Gefühlsleben eines lebenslänglichen Stotterers, höchst subjektiv und zutiefst unwissenschaftlich.

Neue Beiträge zu Sprachbildung in der Frühpädagogik

Zwei aktuelle Fachbeiträge aus der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie sind im neuen Sammelband „Mehr Sprache im frühpädagogischen Alltag“ (herausgegeben vom nifbe, Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung unter Anja Bereznai) erschienen. Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Dr. Ulla Licandro erörtern in ihrem Beitrag „Peers in Kita-Gruppen – Potenziale für die Sprachförderung erkennen und nutzen“, wie die sprachlich-kulturellen Ressourcen und Kompetenzen mehrsprachig aufwachsender Kinder in Fördersituationen mit Peers genutzt und unterstützt werden können. In einem weiteren Beitrag mit dem Titel „Укрепить многоязычие! – Çok dilliliği güclendirmek! Entwicklung professioneller Selbstkompetenz und Stärkung sprachlich-kultureller Potenziale bilingualer Erzieherinnen“ beschäftigen sich Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulrich Stitzinger mit den Potenzialen, die ein sprachlich und kulturell heterogenes Kita-Team in sich birgt, und stellen dar, wie sich diese Potenziale als Ressource für alle Beteiligte in der Kita gewinnbringend einsetzen lassen.
Der Sammelband kann beim nifbe und im Herder-Verlag bezogen werden.

6th East African Conference on Communication Disability in Nairobi, Kenya - 09.02.-11.02.2017

Prof. Lüdtke (LUH) and Prof. Lesinski Schiedat (MHH) with their collegues from Kenyatta University ©Lütdke

We wish our colleagues from our partner university Kenyatta University the best regards and a very successful conference with lots of interesting contributions.

Here you can find the final program for the 6th East African Conference on Communication Disability with its theme: Communication Disabilities in Sub-Saharan Africa: Development, Assessment, Treatment and Inclusion. The conference brings Speech and Language Therapists from across the globe together to discuss new advances in SLT research and its application in the Sub-Saharan Africa context.

We are also very happy that our new collaboration partner the German Hearing Centre in Hanover gets represented through Prof. Dr. Lesinski-Schiedat at this conference in Nairobi. She enriches the conference programme with her expertise as a keynote speaker. 

Conference room ©Lüdtke
Conference opening ©Lüdtke
Passionate paper presentation in parallel sessions ©Lüdtke
Beautiful promises of Kenyatta Universtity for lunch break ©Lüdtke
International networking at the South African SLT Association booth ©Lüdtke
Our friends from the running DAAD PAGEL project ©Lüdtke
Conference diner - Thank you! ©Lüdtke
"Disability is not Inability" ©Lüdtke
Stay connected ©Lüdtke
Stay connected ©Lüdtke
"Voiceless but not speechless!" A very inspiring talk with our colleque after laryngectomie using a Servox Electrolarynx
©Lüdtke

Inclusive Education at Pre-Primary Level in Rural Tamil Nadu, India

Department of Speech and Language Pedagogy and Therapy, Leibniz University Hannover and Department of Home Science, Gandhigram Rural Institute – Deemed University currently plan a joint research project on `Supporting Inclusive Education and Early Communication Development at Pre-Primary Level in Rural Tamil Nadu through Professionalization of the Teacher in ECCE Centres’. Kirsten Beta, Dept. of Speech and Language Pedagogy and Therapy, visited Gandhigram University last autumn. During her visit, she and her colleague, Dr. Kavitha Maithily, Dept. of Home Science, held a meeting with staff of thirteen Early Child Care and Education (ECCE) Centres and visited six ECCE Centres in the region with support from Dr. Raja, Head of Department (HoD) of Lifelong Learning. Based on that, they finalized the project plan. The aim of the project is to enhance the skills of the teacher in handling heterogeneous groups of children regarding age and diverse abilities with a special focus on early communication development.

 

 

Visit at ECCE Centre in Renagappanur © Gubendram
Visit at ECCE Centre in Achampatti © Beta
Meeting at Gandhigram University with Dr. Raja (HoD), Dr. Kavitha Maithily, Kirsten Beta and staff of thirteen regional ECCE Centres © Gubendram

Neuerscheinung: Kompendium Sonderpädagogische Förderschwerpunkte

Lüdtke, U. & Stitzinger, U. (2016). Förderschwerpunkt Sprache. In Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.), Sonderpädagogische Förderschwerpunkte in NRW. Ein Blick aus der Wissenschaft in die Praxis (S. 20-27). Düsseldorf.

Für den Förderschwerpunkt Sprache liefern Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulrich Stitzinger einen Beitrag im neu erschienenen Kompendium 'Sonderpädagogische Förderschwerpunkte in NRW'. Die im Hinblick auf Inklusion hoch aktuelle Publikation wird vom Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) herausgegeben und zeigt für die unterschiedlichen Förderschwerpunkte pädagogische Handlungsmöglichkeiten auf, die eine effektive inklusive Förderung gewährleisten können. Lüdtke und Stitzinger legen in ihrem Beitrag differenziert dar, welche Auswirkungen sich bei sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen von Schülerinnen und Schülern im schulischen Lernen ergeben können und welche Unterstützungsmaßnahmen für eine erfolgreiche Bildungsteilhabe erforderlich sind.

DAAD Alumni Summer School: African and European Perspectives on Sustainability in Natural Resource Management and Environmental Research, October 9-16, 2016 Hannover

Objectives

The perception on the paradigm of sustainability varies between people of different cultural and professional background. African and European scientists aim at clarifying these perspectives and their implications to define concrete action and future collaboration.
Concepts for the three main areas, namely economic, ecological and social will be discussed in two Summer Schools to be held in 2016 and 2017.
The Summer School in 2016 will offer insights into different perspectives regarding the sustainability paradigm itself as well as in respect to the environment and natural resources.

Program 2016

The Alumni Summer School will provide:
Lectures on the perception of sustainability by African and European scientists of different disciplines
Workshops to define the paradigm of sustainability from varying cultural and disciplinary perspectives and identify the common understanding of required research
Visits to participating institutes
Excursions to the a breeding company, a water treatment plant and a water management site in the Harz Mountains to experience the historical dimension of the sustainability debate.

 

You are kindly invited to attend Prof. Dr. Ulrike Lüdtke's talk "Sustainable Capacity Building in Health and Inclusive Education", 14th October 2016, 8:30 a.m., Institut für Sonderpädagogik.

Neu erschienen:

Stitzinger, U., Sallat, S. & Lüdtke, U. (Hrsg.) (2016). Sprachheilpädagogik aktuell. Beiträge für Schule, Kindergarten, therapeutische Praxis. Bd. 2: Sprache und Inklusion als Chance?! Expertise und Innovation für Kita, Schule und Praxis. Idstein: Schulz-Kirchner.

Kinder und Jugendliche mit sprachlich-kommunikativ heterogenen Ausgangslagen und Entwicklungsperspektiven benötigen individuelle Unterstützungen, um Bildungsziele im Kontext von Inklusion chancengleich erreichen zu können. Dazu sind spezifische Expertisen und neu angepasste Konzepte für die Sprachpädagogik und Sprachtherapie erforderlich, die vorteilhafte Übergänge und transdisziplinäre Kooperationen zwischen Kita, Schule, sprachtherapeutischer Praxis und Berufsbildung schaffen. Die einzelnen Beiträge nehmen unterschiedliche Interventionsbereiche in einer konsequenten Theorie-Praxis-Verknüpfung spezifisch in den Blick: mündliche und schriftliche Sprachlernkontexte, Sprache im mathematischen Lernen, Mehrsprachigkeit und Interkulturalität im Bildungszusammenhang. Außerdem werden aktuelle diagnostische Verfahren zu sprachlich-kommunikativen Entwicklungsbereichen in der Anwendung für inklusive Settings vorgestellt und Einblicke in die inklusive Praxis sprachlicher und kultureller Vielfalt gegeben.

Das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe sowie weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

32. dgs-Bundeskongress an der Leibniz Universität Hannover (LUH)

Unter dem Titel "Sprache und Inklusion als Chance" setzte der 32. Bundeskongress der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs) in der Kooperation mit der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie am Institut für Sonderpädagogik, LUH, vielfältige innovative fachliche Impulse innerhalb der Diskussion zur Umsetzung von Inklusion im Unterstützungsschwerpunkt Sprache und Kommunikation. Der Kongress-Einladung folgten - mit einer gigantischen Zahl von über 750 Teilnehmenden - interessierte Fachleute aus Wissenschaft und Praxis, um sich mit den Themenspektren zwischen Kita, Schule und Sprachtherapie eingehend auseinanderzusetzen.

Kongress-Eröffnung, 15.09.16

Der Auftakt zum Kongress war deutlich von Fachlichkeit und prominenter Präsenz geprägt. So gaben neben der Begrüßungsrede von Frau Prof. Dr. Ulrike Lüdtke als Leiterin der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie ebenso die Worte zur Kongress-Eröffnung des Bundesvorsitzenden der dgs, Herr Gerhard Zupp wie auch die Grußworte des Präsidenten der Leibniz Universität, Herr Prof. Dr. Volker Epping, der Direktorin der Leibniz School of Education, Frau Prof. Dr. Julia Gillen und der Bundesvorsitzenden der Österreichischen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik, Frau Almuth Paier einen bedeutungsvollen Rahmen.

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Prof. Dr. Ulrike Lüdtke, LUH, Institut für Sonderpädagogik, Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie, in ihrer Begrüßungsrede

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Grußwort von Prof. Dr. Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität Hannover

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Grußwort von Prof. Dr. Julia Gillen, Direktorin der Leibniz School of Education

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Den Eröffnungsvortrag hielten Jun.-Prof. Dr. Stephan Sallat, Universität Erfurt und FöL Ulrich Stitzinger, LUH, Institut für Sonderpädagogik, Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie

Feierliche Preisverleihungen rahmten die Kongress-Eröffnung würdevoll ein. In diesem Jahr ging der Preis für "Gute Sprache 2016" an den ehemaligen Fußballprofi Christoph Metzelder sowie Karin Helle und Claus-Peter Niem mit dem bundesweiten Lesereise-Projekt "Jojo kommt ins Team - Camp Castle". Ebenfalls wurden Sarah Thater, Inga Baumeister und Isabel Hein für ihre bundesweit herausragenden Studienabschlussarbeiten mit dem "Zukunftspreis" ausgezeichnet.

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Die Preisträger 2016 für den Preis "Gute Sprache" (Christoph Metzelder, 3.v.r, Karin Helle, 5.v.r., Claus-Peter Niem, 6.v.r.) mit dem Laudator Markus Mörchen (1.v.r) von der ZDF Logo-Redaktion

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Die Preisträgerinnen für den "Zukunftspreis" mit der Jury

Kongress-Programm, 16. - 17.09.16

Das Kongress-Programm am Freitag und Samstag begann mit der Keynote von Frau Prof. Dr. Marianne Nolte von der Universität Hamburg zum bedeutsamen Thema Sprache, Sprachverarbeitung und Mathematikdidaktik. Dieser Themenbereich wurde in drei nachfolgenden Vortragsblöcken im Rahmen von Symposien und Einzelvorträgen erneut aufgegriffen und vertieft. Weitere Themen wurden in den verschiedenen Sessions auf hohem Niveau in konsequenter Theorie-Praxis-Verknüpfung zu den Schwerpunkten mündliche und schriftliche Sprache, Mehrsprachigkeit, Interkulturalität, Elternpartizipation und Diagnostik bearbeitet. Dabei überzeugten durchgängig die Vortragsinhalte und Präsentationen sowohl durch besondere Differenziertheit und Wissenschaftlichkeit als auch durch Aktualität und Praxisorientierung. Zusätzlich präsentierten sich Projekte und Konzepte in einem breitem Praxis-Spektrum auf der „Sprachheilpädagogischen Messe“.
     
In einer dritten Keynote fokussierte Frau Prof. Dr. Pascale Engel de Abreu von der Université du Luxembourg aktuelle Herausforderung der Mehrsprachigkeit und Sprachentwicklung mit neuen Forschungsergebnissen. Nach einem abschließenden Impulsvortrag von Prof. Dr. Manfred Grohnfeldt, der im Spannungsfeld der Inklusion zwischen Anspruch und Wirklichkeit zur hoch konstruktiven Diskussion anregte, wurden schließlich in sehr praxisorientierten und außerordentlich gut besuchten Workshops Umsetzungen für Schule, Kita und Sprachtherapie vorgestellt und erarbeitet.
Weitere Informationen zum Bundeskongress sowie zur Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik finden Sie unter
http://www.dgs-ev.de/index.php?id=687#c2027
http://www.dgs-ev.de/index.php?id=109

Präsentationen auf der "Sprachheilpädagogischen Messe" im Lichthof der Leibniz Universität:

© Beckmann
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Neu erschienen: "Narrative Skills of Dual Language Learners. Acquisition and Peer-Assisted Support in Early Childhood Education and Care"

Mit ihrem soeben erschienenen Buch "Narrative Skills of Dual Language Learners. Acquisition and Peer-Assisted Support in Early Childhood Education and Care" leistet Dr. Ulla Licandro einen wertvollen empirischen Beitrag zu der Erforschung sprachlicher Fähigkeiten mehrsprachiger Kinder im Vorschulalter. Sie widmet sich im ersten Teil des Buches insbesondere dem Erwerb und der Analyse narrativer Fähigkeiten von türkisch-deutschsprachigen Kindern. Der zweite Teil des Buches beinhaltet die theoretische Herleitung und empirische Durchführung eines innovativen Ansatzes zur Förderung der narrativen Fähigkeiten unter Einbezug von Peers.

Das Buch kann beim Springer Verlag bezogen werden.

Affe, Papagei, Elefant: Kinder synchronisieren Trickfilm

Im Rahmen des Projektes ‚Tricki – Trickfilmsynchronisation mit Kindern‘ synchronisierten Kinder in einer drei-wöchigen Feriencard-Aktion der Stadt Lehrte russische Kinder-Trickfilme. Stolz wurden im Anderen Kino in Lehrte die Ergebnisse zum Abschluss präsentiert. Das Projekt entstand in der Kooperation der Stadt Lehrte und des Tolstoi Hilfs- und Kulturwerkes Hannover e.V. mit der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie am Institut für Sonderpädagogik unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulrich Stitzinger. Die teilnehmenden Kinder wurden einfühlsam von Studierenden des Masterstudiengangs Lehramt für Sonderpädagogik im Förderschwerpunkt Sprache und von zwei Lehrbeauftragten unterstützt. Im begleitenden Forschungsprojekt werden Interviews mit den Kindern ausgewertet und untersucht, wie sich die Beschäftigung mit dem Medium Trickfilm sowie die sprachliche Herausforderung durch die Synchronisierungsaufgabe auf die sprachlich-kommunikative Selbsteinschätzung der Kinder auswirkt.

Anzeiger für Lehrte & Sehnde vom 04. August 2016

Ab Oktober erhältlich: B. Lamm (Hrsg.), Handbuch Interkulturelle Kompetenz: Kultursensitive Arbeit in der Kita.

© Herder-Verlag

Kompakt und praxisnah vermittelt das Buch die Grundlagen interkultureller Arbeit in der Kita. In dem Werk findet sich auch ein Beitrag von U. Lüdtke und U. Stitzinger mit dem Titel „Wie bringen wir Sahar nur zum Sprechen? – „Bewältigungsorientierte Sprachlernunterstützung“ von Kindern mit Fluchterfahrung unter besonderer Berücksichtigung der Potenziale mehrsprachiger und interkultureller Kita-Teams“.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.

Lernen von den Dorfältesten - Aufbau eines MultiplikatorInnennetzwerkes zur Prävention von vulnerablen Kindern in Tansania

Die ‘Mama‘ des ICH bei der Materialübergabe in 2010
© Schütte

Seit 2010 fördert die Niedersächsische Staatskanzlei sowie das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung bereits die Usambara Mountains Region in Tansania und hat in dieser Zeit neben der Implementierung von sprachpädagogischen und sprachtherapeutischen Lehrmodulen am Sebastian Kolowa Memorial University (SEKOMU) auch zur Einrichtung einer sprachtherapeutischen  Förderwerkstatt an der SEKOMU sowie zur Materialausstattung unseres langjährigen Praxispartners, dem Irente Children’s Home (ICH), beigetragen. Angeknüpft an das im letzten Jahr erfolgreich abgeschlossene DAAD/BMBF geförderte Projekt „Aufbau eines Child Development Lab in Tansania“ wird nun ein MultiplikatorInnennetzwerk zur Prävention von vulnerablen Kindern aufgebaut. Ziel des gemeinsam mit dem ICH geplanten Projektes ist es, dem Fehlen von qualifiziertem Personal im Gesundheitssektor, welches ein weitreichendes Problem in Ostafrika darstellt, entgegen zu treten. Herzstück des Projektes bildet die Schulung der Dorfältesten, der sogenannten ‘Mamas‘ im Bereich der Sprach- und Entwicklungsförderung. Darüber hinaus soll das Projekt eine dem Outreach dienende Beratungs- und Aufklärungsarbeit in der Region Irente leisten.

Strom für das Irente Children’s Home in Tansania

Im Jahr 2014 wurde eine Solaranlage an der tansanischen Partneruniversität, dem Sebastian Kolowa Memorial University in Lushoto installiert, welche seitdem eine permanente Stromversorgung und eine enorme Verbesserung der Lehr- und Forschungsaktivitäten vor Ort gewährleistet. In diesem Jahr ist es endlich soweit - auch das Irente Children’s Home (ICH), einer unserer langjährigen tansanischen Praxispartner, erhält ebenfalls Solarstrom! Finanziert wird das Vorhaben durch die Niedersächsische Staatskanzlei sowie das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Die Installation der Photovoltaikanlage übernimmt erneut die erfahrene Firma INENSUS. Das Projekt strebt eine massive Verbesserung der aktuellen Bedingungen des ICHs auf ökologischer, medizinischer und finanzieller Ebene an. Zusätzlich entfallen durch die Installation einer Solaranlage Aufgaben wie Feuerholz sammeln oder auch Handwäsche. Die neu gewonnene Zeit kommt dabei der pädagogischen Arbeit mit den Kindern zugute.

Dach des Irente Children’s Home – Platz für die Solarmodule
© Schütte

Christiane Miosga vom Präsidenten zur Außerplanmäßigen Professorin im Institut für Sonderpädagogik ernannt

© Miosga

Dr. Christiane Miosga wurde am 27. Mai 2016 zur Außerplanmäßigen Professorin der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie im Institut für Sonderpädagogik ernannt. Damit hat die Universität Hannover eine engagierte, kreative und interdisziplinär renommierte Wissenschaftlerin ausgezeichnet. Ihr breites Forschungsspektrum umfasst neben Grundlagenstudien und Theorien zu Sprache und multimodaler Kommunikation diverse aktuelle gesellschaftlich relevante Fragestellungen. Hierzu gehören beispielsweise Forschungsfragen zu professionellem Sprechen im Kontext kultureller und sprachlicher Diversität,  digitaler Medien und  sprachlicher Vermittlung in Bildungsinstitutionen. Weitere Schwerpunkte sind die Analyse und der Einsatz von Sprechstilen und Stimme im Kontext Spracherwerb und Interaktion, bei gesellschaftlichen Unterschieden sowie bei Stimm- und Redeflussstörungen in inklusiven Settings.

Miosga lehrt seit 2002 als akademische Rätin  in der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie. Dort hat sie in den vergangenen Jahren das SpeechLab und, gemeinsam mit der Leiterin der Abteilung Prof. Dr. Ulrike Lüdtke, die Hochschulambulanz mit ins Leben gerufen. Sie leitet viele innovative, diversitätsgerechte Lehr-Lernprojekte und hat interdisziplinäre Studiengänge und Curricula in Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Deutschen Seminar initiiert und umgesetzt.

Mit ihrer Ernennung können die internen Forschungs- und Lehrkooperationen im Rahmen des Ausbaus der Sonderpädagogik und der LehrerInnenbildung im Kontext Inklusion sowie der interdisziplinären Kooperationen im In- und Ausland intensiviert werden.

LeibnizWerkstatt - Spracherwerb fördern - Geflüchtete unterstützen. Neues Teilprojekt der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie

Seit Wintersemester 2015/2016 läuft an der Leibniz Universität Hannover ein Projekt zur Sprachlernunterstützung von Geflüchteten (LeibnizWerkstatt) mit Förderung durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Ziel ist es Studierende für die Situation von Menschen mit Fluchterfahrung zu sensibilisieren und sie über Weiterqualifizierung und fachliche Unterstützung zu befähigen, Sprachlernbegleitung für Geflüchtete zu leisten.

Die Gesamtleitung des Projekts liegt bei der Leibniz School of Education und beim Deutschen Seminar der Leibniz Universität Hannover. Neben zahlreichen Instituten und regionalen Vereinen ist auch das Institut für Sonderpädagogik Abteilung Sprache in die Angebotsentwicklung einbezogen. Hanna Ehlert besetzt ab Mai 2016 eine Projektstelle, in der es darum gehen wird Kompetenzen zur Sprachförderung und Sprachbeobachtung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen mit kommunikativen Beeinträchtigungen in die praxisnahen Werkstätten zur direkten und vor allem indirekten Sprachvermittlung einfließen zu lassen. Außerdem wird in der Abteilung Sprache das Konzept der „Bewältigungsorientierten Sprachlernunterstützung“ speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse geflüchteter und seelisch belasteter/traumatisierter Kinder entwickelt.

Den Flyer der LeibnizWerkstatt finden Sie hier.  

Diversität in Kommunikation und Sprache / Diversity in Communication and Language - Launch neuer Reihe im Springer VS Verlag

Unter dem Titel Diversität in Kommunikation und Sprache / Diversity in Communication and Language ist zur Zeit eine neue Reihe, herausgegeben von Prof. Ulrike M. Lüdtke, in Arbeit. In den nächsten Jahren werden hier herausragende Dissertationen sowie Sammelwerke in englischer und deutscher Sprache erscheinen, die in den Themenfeldern Spracherwerb und Störungen des Spracherwerbs, Sprachdidaktik sowie kultureller und sprachlicher Diversität und Inklusion angesiedelt sind.
Als erstes Werk wird im Sommer 2016 Ulla Licandros Dissertation unter dem Titel “Narrative Skills in Dual Language Learners. Acquisition and Peer-Mediated Support in ECEC” erscheinen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Springer-Verlags

Wir danken dem Springer-Verlag für die fruchtbare Zusammenarbeit und hoffen auf reges Interesse! 

Inklusion und Sprachtherapie - Rückblick auf das 17. Wissenschaftliche Symposium des dbs im Lichthof der LUH

Den Auftakt für das zweitägige Symposium, das am 26. und 27. Februar 2016 im Lichthof stattfand, machte das engagierte Grußwort von Verena Bentele, Beauftragte des Bundes für die Belange behinderter Menschen. Wie eine inklusive Sprachtherapie aussehen kann, zeigten die universitären Gastgeberinnen der Tagung, Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Dr. des. Ulla Licandro, gemeinsam mit Prof. Mary Beth Schmitt aus den USA auf, wo die Durchführung von Sprachtherapie in inklusiven Kontexten bereits selbstverständlich ist. Verschiedene Ansätze und Visionen für eine inklusive Sprachtherapie in Deutschland wurden weiter von den anschließenden Rednerinnen und Rednern diskutiert. Die dbs-Bundesvorsitzende Katrin Schubert forderte in ihrem abschließenden Resümee „[…] dass pädagogische und inklusive Einrichtungen für sprachtherapeutisches Fachpersonal geöffnet und angemessene Vergütungsstrukturen für die sprachtherapeutische Arbeit in Einrichtungen geschaffen werden.“ Eine Poster- und Fotoausstellung rundete die Veranstaltung ab.

Weitere Informationen können hier eingesehen werden.

von links: Prof. Dr. Michael Wahl (dbs-Bundesvorsitzender), Prof. Mary Beth Schmitt (Texas Tech University), Dr. des. Ulla Licandro, Prof. Dr. Ulrike Lüdtke (LUH), Prof. Dr. Volker Maihack (dbs-Bundesvorsitzender)
© Hennig
Grußwort von Verena Bentele, Beauftragte des Bundes für die Belange behinderter Menschen
© dbs

Ehrenamtliche Hilfe für hörbeeinträchtigtes Flüchtlingskind gesucht!

Gesucht wird eine Person (Sprachtherapeut/in, Studierende/r der Sprachtherapie, o. Ä.), die auf ehrenamtlicher Basis ein hörbeeinträchtigtes Flüchtlingskind im Schulalter beim Erlernen der Gebärdensprache unterstützt.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei:
Frau Dr. Ina Baumann
Leiterin des Sprachkompetenzzentrums Hannover
Kontakt: Ina_baumannhotmail.de

‚KIS inklusiv‘ erfolgreich abgeschlossen!

Kooperative Interventionen bei sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen in der in-klusiven Schule (KIS inklusiv) war die Zielsetzung des im Wintersemester 2015/2016 neu durchgeführten Theorie-Praxis-Seminars in der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie unter der Leitung von Ulrich Stitzinger. In der Kooperation mit Lehrkräften der Grundschule Osterberg in Garbsen und der organisatorischen Unterstützung von uniKIK – Zentrale Studienberatung wurden Studierenden erste Erfahrungen in der multiprofessionellen Zusammenarbeit ermöglicht. Im Schwerpunkt der Unterstützung von Sprache und Kommunikation und des Abbaus sprachlich-kommunikativer Lernbarrieren wurden kooperative Interventionen und Team-Teaching-Prozesse geplant, in einzelnen Unterrichtsstunden selbst durchgeführt sowie in Nachbereitungen reflektiert. Im 14-tägigen Wechsel zwischen dem Institut für Sonderpädagogik und der Grundschule in Garbsen wurden theoriebezogene Erkenntnisse praxisnah umgesetzt und die Grundkompetenz erworben, mit den Regelschullehrkräften gemeinsam das ‚Unterstützungsprofil Sprache und Kommunikation‘ mit Bezug auf die Förderbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler umzusetzen. Somit profitierten davon sowohl die Kinder, wie auch die Lehrkräfte der Schule und die Studierenden als gemeinsam Lernende. Wirkungen der Teilnahme an dem Pilot-Seminar auf Studierende und Lehrkräfte werden zusätzlich im Rahmen des Forschungsprojektes ‚KIS inklusiv‘ untersucht.

Wir gratulieren Dr. des. Ulla Licandro zur abgeschlossenen Promotion

Wir freuen uns mit Ulla Licandro über ihre bestandene Doktorprüfung. Die Dissertation trägt den Titel "Oral Narrative Performance of Young Turkish-German Dual Language Learners and Peer-Assisted Support of Early Narrative Skills in ECEC Contexts".

Prof. Dr. Ulrike Lüdtke (Erstgutachterin), Prof. Laura Justice, PhD (Zweitgutachterin vom Crane Center for Early Childhood Research and Policy der Ohio State University) und Prof. Dr. Bettina Lindmeier (Prüfungsvorsitz) nahmen am 8. Februar 2016 die Doktorprüfung ab.

Interessante Einblicke in ihre Arbeit am CCEC gab Prof. Laura Justice am 9. Februar bei ihrem Vortrag zum Thema "preschool language and literacy intervention".

Prof. Laura Justice, Dr. des. Ulla Licandro, Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Prof. Dr. Bettina Lindmeier nach der bestandenen Prüfung
© Lüdtke
Vortrag von Prof. Laura Justice
© Lüdtke

Berufseinsteigerseminar in Hannover

Nach einigen Jahren Pause fand in diesem Jahr am 18.01.2016 wieder das Berufseinsteigerseminar des dbs für die Studiengänge der Sprachtherapie an der Leibniz Universität in Hannover (LUH), statt. Dafür reisten die Justitiarin des dbs Frau Jasmin Höll und die stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe Niedersachsen Frau Mähler-Dominiak nach Hannover, um mit Christiane Miosga von der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie der LUH die Fragen der Studierenden zu beantworten. Frau Höll referierte über wichtige Themen zum Berufseinstieg, wie beispielsweise den Arbeitsvertrag und die erste Anstellung, außerdem gab sie viele wertvolle Hinweise für die Bewerbung und das Bewerbungsgespräch.

Insgesamt besuchten 21 interessierte Studierende das Seminar, die sowohl im Masterstudiengang als auch im Bachelorstudiengang Sonderpädagogik mit dem Schwerpunkt Sprache und Kommunikation studieren.
Besonders viele Studierende des letzten Semesters des Masterstudiengangs waren vertreten, um sich Informationen zum baldigen Berufseinstieg einzuholen.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und Dank Frau Hölls umfassenden Vortrags blieben am Ende kaum offene Fragen übrig.

Im Namen aller anwesenden Studierenden bedanken wir uns herzlich für den Besuch von Frau Höll und das informative Seminar! Vielen Dank auch an Frau Mähler-Dominiak für Ihren Besuch und Ihre Ratschläge!

Lena Bogena und Nicole Buchcik
Studentische Vertreterinnen des dbs der LUH

PAGEL – Kick-Off Meeting 08.12.2015-11.12.2015 in Dar es Salaam

Having a sundowner after a successful day
© Küthe

The week of 08.12.2015-11.12.2015 was the official start of the PAGEL-Project „Knowledge Transfer by Global Unity – Multilateral East African-German Partnership in Speech Language Pathology (SLP)“ when the different team members of the Muhimbili University of Health and Allied Sciences from Dar es Salaam, the Kenyatta University from Nairobi and the Leibniz University from Hannover came together with a lot of different views, thoughts and expectations.

The week allowed a lot of time for exchange of visions, ressources and knowledge and the teams developed important aims for the next four years. They discussed about possible chances and problems they might have to face within the project.

The Kick-Off Meeting formed a good foundation for the following years and a team, that can work effective and ambitous for the common aim to built excellent clinics for people with communication disorders, got established.

The PAGEL-Team in front of Muhimbili university
© Küthe

Tagungsankündigung „Sprachtherapie und Inklusion“ am 26. und 27. Februar 2016 an der LUH

Das 17. Wissenschaftliche Symposium des Deutschen Bundesverbandes der akademischen Sprachtherapeuten (dbs) wird in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie im Lichthof der LUH ausgerichtet.

Neben der Diskussion wissenschaftlicher Grundlagen werden auch zahlreiche Projekte gelingender (sprachtherapeutischer) Inklusion vorgestellt. In einem einführenden Grundlagenvortrag stellen die universitären Gastgeberinnen Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulla Licandro die Rahmenbedingungen für Inklusion vor und wagen gemeinsam mit Prof. Mary Beth Schmitt von der Texas Tech University einen Blick in die internationale Verortung und Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Weitere Vorträge aus der Praxis stellen die konkrete Umsetzung der Inklusion aus verschiedenen Perspektiven dar: So werden inklusive Settings sowohl für die (vor)schulische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Sprachstörungen als auch für Erwachsene mit erworbenen Hirnschädigungen vorgestellt. Die ReferentInnen berichten von ihren persönlichen Erfahrungen und stellen die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche sprachtherapeutische Arbeit in inklusiven Systemen dar.

Eine Podiumsdiskussion mit VertreterInnen aus Politik, Bildung, Medizin, Praxis und Angehörigen soll ausloten, welche Möglichkeiten und Chancen SprachtherapeutInnen haben, um in inklusiven Systemen erfolgreich zu arbeiten.

Das Programm wird abgerundet durch zahlreiche Praxisworkshops, die die gesamte Bandbreite der sprachtherapeutischen Arbeit abdecken und in gewohnter Weise am Freitagvormittag stattfinden. In einer Posterausstellung werden die Ergebnisse aktueller sprachtherapeutischer Forschungsprojekte präsentiert. Außerdem wird der dbs-Förderpreis für sprachtherapeutische NachwuchswissenschaftlerInnen verliehen und die PreisträgerInnen geben einen Einblick in die ausgezeichneten Arbeiten.

Das vollständige Programm können Sie hier herunterladen.

Für weitere Informationen und die Anmeldung besuchen Sie bitte die Seiten des dbs.

Wir würden uns freuen, Sie gemeinsam mit dem dbs beim Symposium willkommen zu heißen!

New Publication!

Emotion in Language
Theory – research – application

Edited by Ulrike M. Lüdtke, Leibniz University Hannover

The miracle of children's language development and the joy of expressive language on the one hand and the vulnerability of language and the sorrow and grief caused by its distortion or even loss in people with aphasia or dementia on the other hand show us the inseparability of emotion and language in its extremes.

Although the ‘emotional turn’ promised a paradigmatic shift from a rationalistic towards an emotion-integrating conceptualization of language, hardly any interdisciplinary research has focused on the interplay between emotion and language. The present book covers the wide range of work on Emotion in Language with contributions from numerous disciplines in the three areas of Theory, Research, and Application. With contributions both from well-known pioneers in the area of this topic as well as from young scientists, the book offers a broad range of perspectives from linguistics and language development to neurology, psychology and developmental neuropsychology and to the fields of philosophy and phenomenology.

For more information: click here

Fachtagung „SPRACHE – NA KLAR“

Wird Sprachbildung und Sprachförderung tatsächlich im pädagogischen Alltag frühkindlicher Bildungseinrichtungen umgesetzt? Gibt es durch Qualifizierungsmaßnahmen bereits spürbare Verbesserungen der Sprachkompetenzen der Kinder? Wie kann Sprachbildung und Sprachförderung dauerhaft in den Kitas gesichert werden? Diese Fragen wurden auf der Fachtagung „SPRACHE – NA KLAR“ am 12.11.15 von 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr thematisiert und Lösungsansätze im Rahmen von Vorträgen und Workshops diskutiert. Unter anderem wurden Ergebnisse des von 2012 bis 2015 durchgeführten Forschungsprojektes QualiTeE der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie am Institut für Sonderpädagogik unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulrich Stitzinger auf der Tagung vorgestellt. Das in der Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover und mit Landesmitteln finanzierte Projekt untersuchte die Wirkungen von Prozessbegleitungen in Kita-Teams hinsichtlich der Implementierung alltagsbasierter Sprachbildung und Sprachförderung.

Zum Tagungsprogramm

Frau Prof. Dr. Ulrike Lüdtke stellt in ihrem Hauptvortrag die besondere Bedeutung aktueller Herausforderungen von Inklusion, Fluchtsituation und Armut im Zusammenhang professioneller Ressourcen-Konzepte im Bereich Sprachbildung und Sprachförderung dar. © Luiken
Wissenschaft und Praxis im Austausch (v. links: Ulrich Stitzinger, Prof. Dr. Ulrike Lüdtke, Wassila Ladhar, Christina Rohwetter) © Luiken

A long-term friend- and partnership in academic affairs between Tanzania and Germany

General Secretary of North-Eastern Diocese, Pastor James Mwinuka, Prof. Dr. Ulrike Lüedtke and the German Ambassador in Tanzania, Mr. Egon Kochanke at the official celebration of the German Reunion Day in the Ambassadors residence in Dar es Salaam, 2.10.2015. © Lüdtke

Presse-Echo I3-R Projektstart in Indien

Ausbau der Forschungskooperation mit der Gandhigram University, Südindien, hinsichtlich I3-R (Intersubjective and Intercultural In-Vivo-Research)

Das BabyLab Hannover entwirft unter Leitung von Dr. Bodo Frank und in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Informationsverarbeitung, Prof. Dr. Rosenhahn, eine technisch erheblich weiterentwickelte Variante des bisher verwendeten Mehr-Kamera-Systems für Feldforschung/In-Vivo-Research - ein System, welches bisher in Deutschland (Projekt SMILE) und Tansania (DAAD-Projekt ‚Aufbau eines Child Development Lab‘) erfolgreich verwendet wurde. In Indien wurde das weiterentwickelte Mehr-Kamera-System erstmalig in einer Pilotstudie eingesetzt. 

Der erfolgreiche Projektstart von Kirsten Beta und Dr. Bodo Frank wurde u.a. durch die Kooperationszusagen verschiedenster frühpädagogischer Institutionen in Chinnalapatti, Tamil Nadu,  untermauert.

Von links nach rechts: Kirsten Beta, Prof. Devi, Dr. Bodo Frank, Prof. Pushpa, Kavitha Maithily

Gratulation zur abgeschlossenen Promotion

Prof. Dr. Gregor Dupuis, Prof. Dr. Ulrike Lüdtke, Marie Bansner, Prof. Dr. Claudia Schomaker © Bansner

Wir gratulieren Marie Charlotte Bansner herzlich zur bestandenen Doktorprüfung.

Prof. Dr. Ulrike Lüdtke (Erstgutachterin), Prof. Dr. Gregor Dupuis (Zweitgutachter) und Prof. Dr. Claudia Schomaker (Prüfungsvorsitz) nahmen die Doktorprüfung ab. Die Dissertation trägt den Titel „Zur emotionalen Regulation der Mutter-Kind-Dyade in unterschiedlichen Lebenslagen – eine in-vivo Studie der frühkindlichen Kommunikations- und Sprachentwicklung im Alter von drei bis vier Monaten“.

Sprachförderung in Kitas - Projekt QualiTeE erfolgreich abgeschlossen

Abschlussveranstaltung Freitag, 17. Juli

Sprachförderung im Kindergartenalter erhöht die Chancen für einen Bildungserfolg und die spätere gesellschaftliche Teilhabe – das ist seit längerem unbestritten. Dabei steigen die Anforderungen an die Fachkräfte in den Einrichtungen stetig. Um die Praxiskonzepte dem anzupassen und so die Sprachentwicklung der Kinder in den hannoverschen Kitas optimal zu fördern, hat der Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover in Kooperation mit der Leibniz Universität das Qualifizierungsprogramm „QualiTeE“ für ErzieherInnen entwickelt. Ein Team vom Institut für Sonderpädagogik hatte das Curriculum erstellt und die Wirksamkeit der Qualifizierungsmaßnahme evaluiert.

Der zweite Durchgang des insgesamt dreijährigen Projektes, an dem 30 Kitas und Elterninitiativen teilgenommen haben, ist nun erfolgreich abgeschlossen.

Erste Ergebnisse werden auf der Abschlussveranstaltung am kommenden Freitag (17. Juli), auf dem Ahrberggelände in Hannover vorgestellt. Von 9 bis 12 Uhr treffen sich im Tagungszentrum der AWO Familienbildung, Martha-Wissmann-Platz 3, pädagogische Fachkräfte, Kita-Leitungen sowie weitere Projektbeteiligte, um die Forschungsergebnisse und die künftige Umsetzung zu diskutieren.

Hintergrund:

Nach Expertenansicht benötigt rund ein Viertel der Mädchen und Jungen im Kindergartenalter Sprachförderung. Nicht nur Kinder in benachteiligten Lebenssituationen oder jene, deren Erstsprache nicht Deutsch ist, profitieren von einer gezielten Förderung.

In dem Programm „QualiTeE“ haben sich die pädagogischen Fachkräfte von 30 Kitas und Elterninitiativen jeweils 18 Monate lang intensiv mit dem Erwerb von Sprache und der Förderung von Kommunikation beschäftigt. Dazu gehörte die Teilnahme an drei Modulveranstaltungen, die von der Arbeiterwohlfahrt der Region Hannover in der jeweiligen Einrichtung durchgeführt wurden. Eine Sprachförderkraft begleitete schließend den Transfer der Inhalte in die alltägliche pädagogische Praxis.

Die nötigen finanziellen Mittel hat das Land Niedersachsen zur Verfügung gestellt.

Die Leibniz Universität Hannover hat unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulrich Stitzinger das Programm im Rahmen des Forschungsprojekts „Prozessbegleitende Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften in Kindertagesstätten-Teams zur Implementierung des Förderansatzes Sprachbildung und Sprachförderung (QualiTeE)“ die Inhalte der Module entwickelt, die Durchführung begleitet und die Maßnahme evaluiert.

Terminverlegung: 6th East African Conference on Communication Disability

Leider muss die “6th East African Conference on Communication Disability” verlegt werden. Grund dafür ist die tansanische Präsidentschaftswahl, die voraussichtlich am 25.10.2015 stattfinden wird. Unterschiedliche Organisationen in Tansania haben dazu geraten, die Konferenz zu dem Zeitpunkt nicht in Arusha, dem Zentrum der Opposition, stattfinden zu lassen. Die Konferenz wird vom 10.-12. Dezember 2015 stattfinden. Wir freuen uns auf eine friedliche und schöne Konferenz mit vielseitigen und interessanten Beiträgen. Weitere Informationen finden Sie hier.

It has become clear that the election in Tanzania will exactly take place at the date of the conference. We got the recommendation of different groups in Tanzania not to host this international conference in the centre of the opposition partie during that timeframe. The conference will take place from the 10th until the 12th of December 2015. We are still looking forward to a wonderful and peaceful conference with a variety of interesting input from all of you. Click here for further information.

6th East African Conference on Communication Disability

Die „6th East African Conference on Communication Disability” wird mit fast 40 Vorträgen eine Vielzahl an international relevanten und spezifisch afrikanischen Themen bereit halten. Nähere Informationen zur Registrierung und Teilnahme sind in Kürze auf der Konferenz-Homepage zu finden.

Gründung der dbs Ethik-Kommission

Prof. Ulrike Lüdtke, Leiterin der Abteilung Sprach-Pädagogik und Sprachtherapie am Institut für Sonderpädagogik (IfS) ist als Gründungsmitglied in den Beirat der neuen Ethik-Kommission des Deutschen Bundesverbandes der akademischen Sprachtherapeuten (dbs) gewählt worden. Aufgabe ist es, ab dem Sommersemester 2015 klinische Forschungsprojekte im Bereich von Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Kommunikationsstörungen zu unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Neuerscheinung aus der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie

Lüdtke, U. & Stitzinger, U. (2015):
Pädagogik bei Beeinträchtigungen der Sprache.

Das neue Lehrbuch „Pädagogik bei Beeinträchtigungen der Sprache“ ist im Ernst Reinhardt Verlag/UTB erschienen und ist ein Buch für das gesamte Studium. Studierende gewinnen mit diesem Lehrbuch einen grundlegenden Ein- und Überblick in das Themengebiet der Pädagogik bei Beeinträchtigungen der Sprache und der Kommunikation. Grundwissen und weiterführende, relevante Zusammenhänge sind leicht zugänglich dargestellt und können anhand von Fragen mit Lösungen vertieft werden. Die Kapitel erläutern Fachbegriffe, Grundlagen der Bezugsdisziplinen und Forschungsmethoden und informieren über Klassifikation, Diagnostik, Intervention, Didaktik und Förderung. Besonders in den Blick genommen werden aktuelle Themen wie Mehrsprachigkeit, Prävention, und die Zukunftsperspektive der Sprachpädagogik und Sprachtherapie im Kontext von Inklusion und Internationalisierung.

Online gibt es für Studierende Lernmaterial und für DozentInnen Präsentationen zu den Kapiteln für den Einsatz in der Lehre.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis und weitere Informationen (einschl. Leseprobe).

Call for Papers - 6th East African Conference on Communication Disability

Gratulation für tansanischen LUH-Absolventen

© Schütte

 

Der tansanische LUH-Absolvent Afizai Vuliva wird mit dem diesjährigen DAAD-Preis für internationale Studierende mit hervorragenden Studienleistungen sowie besonderem sozialen Engagement ausgezeichnet.

Afizai Vuliva hat im November 2014 erfolgreich sein Master-Studium in Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften mit dem Schwerpunkt Sprach-Pädagogik und –Therapie abgeschlossen und ist bereits in seine Heimat Tansania zurückgekehrt. Dort wird er an der Sebastian Kolowa Memorial University (SEKOMU), welche seit 2010 in Lehre und Forschung mit der LUH kooperiert, arbeiten. Seine vielfältigen Funktionen umfassen leitende  Positionen in den unterschiedlichen Kooperationsvorhaben wie dem „Aufbau eines ‚Child Development Lab‘“ und dessen nachhaltige Verankerung in die bestehenden Studiengänge, der Implementierung eines MA-Studienganges ‚Speech- and Language Pathology‘, dem Aufbau einer sprachtherapeutischen Modell-Ambulanz für die praktische Ausbildung in den Studiengängen sowie der Organisation der‚ Sixth East African Conference on Communication Disablilty‘, die 2015 in Tansania stattfinden wird. Zudem wird Afizai Vuliva selbst als ausgebildeter Experte an der SEKOMU unterrichten und so sein Wissen multiplizieren. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Bewilligung des DAAD-Drittmittelprojektes Partnerschaften für den Gesundheitssektor (PAGEL) „Knowledge Transfer by Global Unity“ für den Zeitraum 2015-2018

Knowledge Transfer by Global Unity – Multilateral East African-German Partnership in Speech Language Pathology (SLP) lautet der Titel des vom DAAD bewilligten Projektes im Rahmen von Partnerschaften für den Gesundheitssektor. Das multilaterale Kooperationsvorhaben zwischen der Sebastian Kolowa Memorial University (Tansania), der Makarere University (Uganda) und der Kenyatta University (Kenia) beabsichtigt den gemeinsamen strukturellen sowie inhaltlichen Aufbau einer sprachtherapeutischen Ambulanz an der langjährigen Partneruniversität Sebastian Kolowa Memorial University (SEKOMU). Diese Ambulanz, welche als Modell für den gesamten ostafrikanischen Raum fungieren soll, dient der Durchführung und Supervision von sprachtherapeutischer Diagnostik, Therapie und Beratung analog zum Vorbild der Hochschulambulanz der Leibniz Universität Hannover. Im Ambulanzaufbau wird eine innovative Fortbildungsreihe zur Ausweitung der sprachtherapeutischen Versorgung mit ostafrikanischem und internationalem Dozentenaustausch sowie zunehmender Vernetzung und Kooperation sprachtherapeutischer ExpertInnen in Ostafrika integriert. Das Vorhaben wird über einen Zeitraum von vier Jahren ab Januar 2015 unterstützt.

Auftakt zur deutsch-indischen Forschungskooperation

V. li. n. re.: Prof. Pushpa, Prof. Savithri, Prof. Lüdtke, Kavitha Maithily (© Beta)

In der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie waren Anfang Oktober erstmalig die indischen Kooperationspartner Prof. Savithri vom All India Institute of Speech and Hearing, Mysore (AIISH) und Prof. Pushpa und Kavitha Maithily von der Gandhigram - Deemed University, Dindigul (GRI) zu Gast. Der Besuch fand im Rahmen des DAAD Programms „A New Passage to India“ statt und wurde von Prof. Lüdtke und Kirsten Beta gemeinsam mit Dr. Barden und Dr. Ramani vom Hochschulbüro für Internationales organisiert.

Inhaltlicher Schwerpunkt des einwöchigen Programms war die mittelfristige strategische Planung der angestrebten gemeinsamen Forschungszusammenarbeit im Bereich frühkindliche Sprach- und Kommunikationsentwicklung und dem Aufbau von Babylabs an beiden Standorten in Karnataka und Tamil Nadu.

Auf dem Programm für die indischen Gäste stand außerdem die Vorstellung der Abteilung und ihrer aktuellen Forschungsprojekte, Besuche bei kooperierenden Institutionen: bei Prof. Dr. Dr. h.c. Ptok in der Pädaudiologie der MHH und bei Herrn Pohl in der Schule Im Großen Freien, Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache. Zum Abschluss der Woche begleiteten Prof. Lüdtke und Kirsten Beta die Gäste aus Indien auf einem Tagesausflug nach Berlin.

Sommercamp für stotternde Jugendliche und junge Erwachsene am Steinhuder Meer

Das Institut für Sonderpädagogik (Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie) organisiert eine Intensivtherapie für stotternde Jugendliche und junge Erwachsene ab 13 Jahren. Unter der kollektiven Leitung von Dr. Christiane Miosga und Jana Pflughoft sowie eines erfahrenen Therapeuten- und Betreuerteam lernen die Teilnehmenden zunächst, sich mit sich selbst und dem eigenen Sprechen auseinanderzusetzen, um dann im Anschluss das eigenen Kommunikationsverhalten neu zu erarbeiten und zu gestalten. Das Team besteht aus Mitarbeiterinnen der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie, akademischen Sprachtherapeutinnen und –therapeuten, Mitarbeitern aus anderen pädagogischen  Bereichen sowie Tutoren und Studierenden des Lehrgebiets Sprach-Pädagogik und -Therapie. In diesem Jahr wird es auch erstmals eine neue Invivo-Gruppe geben, die sich speziell mit dem Übertrag in den Alltag Beschäftigen wird.

Das grundlegende Konzept der Team-Gruppentherapie (TGT) nach Prof. R. Bindel ist in den letzten Jahren immer weiter entwickelt worden und stellt inzwischen eine breit kombinierte, integrative Methodenauswahl dar, die spezifische Sprechtechniken beinhaltet und sich zudem handlungsorientierter theater- und medienpädagogischer Elemente zur Schulung von Ausdrucksverhalten und Präsentation bedient. Das Gleichgewicht zwischen Teilnehmern und Therapeuten sowie betreuenden Studierenden ermöglicht sowohl eine intensive und individuelle Unterstützung, als auch viele Gelegenheiten zu Kommunikation und Austausch mit unterschiedlichen Dialogpartnern.

Eine Anmeldung ist unter www.sommercamp-stottern.de möglich.


Nächster Termin: Freitag, 1. August bis Sonntag, 10. August 2014


Ort: Pfarrhof Bergkirchen, 31556 Wölpinghausen, Nähe Steinhuder Meer


Für weitere Informationen stehen Ihnen Manuela Puck und Jana Pflughoft vom Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 17397, Mobil 0176 – 96 81 41 79 oder per E-Mail unter jana.pflughoftifs.phil.uni-hannover.de oder Manuela.puckifs.phil.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Auftakt zur türkisch-deutschen Zusammenarbeit –
Almanya-Türkiye arasi calişmalarimizin ilk adimi

              

Von links nach rechts: Ulla Licandro, Kürşat Arikmert, Prof. Dr. habil. Ulrike Lüdtke und Dilara Mermertaş (© Stitzinger)

Ende Mai war Kürşat Arikmert, Inhaber der Rehabilitationspraxis DİLGEM in Istanbul, zu Gast in Deutschland, um gemeinsam mit der baldigen Master-Absolventin Dilara Mermertaş an der Übersetzung und Anpassung von Sprachtherapiematerial für den türkischen Markt zu arbeiten. Das Ziel des Teams ist ebenfalls, das an die türkische Sprache und Kultur angepasste Material für bilingual deutsch-türkische Kinder in Deutschland zur Verfügung zu stellen bzw. neue Konzepte und Materialien für bilinguale Kinder zu schaffen.

In diesem Rahmen fand ein Treffen mit Prof. Ulrike Lüdkte und Ulla Licandro statt, in dem darüberhinausgehende Perspektiven des Wissens- und Materialtransfers zwischen den beiden Ländern abgesteckt wurden. Neben dem Austausch, der Ausbildung und der Professionalisierung des Fachpersonals in der Sprachförderung und -Therapie in der Türkei werden sich interessante Perspektiven und Chancen für die Arbeit mit mehrsprachigen Kindern in Deutschland ergeben.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Birlikte yapacagimiz calismlar icin sevincliyiz.

Auftakt des Projekts
"Emotionale Abstimmung in frühen Eltern-Kind-Interaktionen bei Kindern mit Down Syndrom"

Im Mai haben die ersten Aufnahmen der Pilotstudie zum Projekt "Emotionale Abstimmung in frühen Eltern-Kind-Interaktionen bei Kindern mit Down Syndrom" stattgefunden. Dazu besuchten zwei Familien die Hochschul-Ambulanz, um mit ihren Kindern dort eine gemeinsame Kontruktionsaufgabe zu lösen sowie ein Bilderbuch zu betrachten.

Die in diesem Rahmen entstandenen Aufnahmen werden in den nächsten Wochen von Studierenden des Bachelorstudiengangs Sonderpädagogik hinsichtlich der Interaktion zwischen den Müttern und ihren Kindern ausgewertet.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter folgendem Link:
"Emotionale Abstimmung in frühen Eltern-Kind-Interaktionen bei Kindern mit Down Syndrom"

 

 

Konstruktionsaufgabe (© Thies)
Studierende beobachten die Datenerhebung vom Technikraum der Ambulanz (© Thies)

Halbzeit für das DAAD-Projekt „Child Development Lab“

© D. Maass

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte DAAD-Programm "Welcome to Africa" wurde Ende 2013 evaluiert. Bereits zur Halbzeit sind viele positive Ergebnisse in den geförderten Projekten zu verzeichnen. Einige der deutsch-afrikanischen Projektpartnerschaften haben zudem das Potential, als Modelle für weitere Forschungskooperationen in anderen Ländern übernommen zu werden. Dazu gehört das von Prof. Ulrike Lüdtke und Ulrike Schütte geleitete Projekt „Aufbau eines ´Child Development Lab` in Tansania“ an der Leibniz Universität Hannover. Weitere Informationen zum DAAD-Programm „Welcome to Africa“ und den geförderten Projekten können im aktuellen DAAD Magazin (http://www.daad-magazin.de/26005/index.html) nachgelesen werden.

Strom für Tansania – Strom für das Baby Lab

© Ellerbrock

Seit 2010 unterstützt das Land Niedersachsen soziale Projekte in Tansania, die innerhalb der Forschungskooperation zwischen der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie und der Sebastian Kolowa Memorial University (SEKOMU) realisiert werden. Aktuell fördert das Land Niedersachsen die Verbesserung und Stabilisierung der Stromversorgung an der SEKOMU mit 75.000€. Wegen der unzuverlässigen Elektrizitätsversorgung durch das nationale Netz fällt der Strom dort im Durchschnitt täglich für zwei bis sechs Stunden aus, was den Lehr- und Forschungsbetrieb erheblich erschwert. Dies stellte auch die Mitarbeiterinnen des vom BMBF und dem DAAD geförderten und von Prof. Lüdtke und Ulrike Schütte geleiteten Forschungsprojektes „Aufbau eines ´Child Development Lab` in Tansania“ immer wieder vor besondere Herausforderungen. Dieses Problem soll nun durch die Installation eines solaren Back-up Systems erheblich reduziert werden.

NEUERSCHEINUNG: nifbe-Beitrag zur Professionalisierung „Mehrsprachigkeit als Potenzial in KiTa-Teams“

© nifbe

Mittlerweile ist eine weitere Broschüre aus der Reihe nifbe-Beiträge zur Professionalisierung zum Thema „Mehrsprachigkeit als Potenzial in KiTa-Teams“ von Ulrich Stitzinger und Prof. Dr. Ulrike Lüdtke erschienen. In diesem Fachbeitrag werden Hintergründe und Möglichkeiten erörtert, mehrsprachige Potenziale in pädagogischen Teams frühkindlicher Einrichtungen zu fördern und als Ressourcen zu nutzen. Denn das Nebeneinander von Sprachen und Kulturen prägt zunehmend den KiTa-Alltag und stellt eine besondere Herausforderung für das professionelle Handeln von KiTa-Teams dar. Die Verfasser des Beitrages stellen zunächst fest, dass trotz allgemein anerkannter Leitgedanken der Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt im frühkindlichen Bildungsalltag nach wie vor eine begrenzte Ressourcennutzung des mehrsprachigen pädagogischen Personals in Krippe, Kindertagesstätte und Hort vorliegt. Das Ausschöpfen mehrsprachiger Potenziale in den KiTa-Teams benötigt dabei einen konstruktiven Umgang mit den vielfältigen Lebens- und Sprachbiographien pädagogischer Fachkräfte mit Migrationshintergrund und die Akzeptanz unterschiedlicher wertvoller sprachlich-kultureller Kompetenzen. Außerdem sind die identitätsstiftenden Herkunftssprachen genauso wie die gemeinschaftsbildende Sprache Deutsch für die Kinder und deren Eltern wie auch für das Personal in der KiTa als notwendige, gegenseitig unterstützende Pole zu verstehen. Insbesondere im Bereich der sicheren Sprachbeobachtung und Sprachbildung bei mehrsprachigen Kindern sind Einblicke in die Erstsprache der Kinder notwendig und der Gebrauch von Herkunftssprachen für das sprachliche Selbstwertgefühl äußerst bedeutsam. Dazu untersucht das vom Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) geförderten Drittmittelprojekt BiKES, in welchem Maße bilinguale pädagogische Fachkräfte mit Migrationshintergrund auf ihre herkunftssprachlichen und interkulturellen Kompetenzen zurückgreifen und welche Unterschiede sich zu monolingual deutschsprachigen Fachkräften zeigen.

Auf den Internetseiten des nifbe kann der Fachbeitrag ab sofort als Druckausgabe bestellt werden. Der Beitrag ist hier auch digital als pdf-Datei verfügbar.

Neue Kooperationsbeziehungen mit Indien

Für November 2013 organisierte das Hochschulbüro für Internationales, vertreten durch Dr. Birgit Barden und Dr. Bala Ramani, eine Fact Finding Mission für den Kooperationsaufbau der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie mit Forschungspartnern in Indien. Die Reise von Prof. Ulrike Lüdtke und Ulrike Schütte  wurde unterstützt und begleitet von Dr. Manjuka Mundakana vom deutschen Konsulat in Bangalore. Bei ihrem Aufenthalt in Südindien besuchten Prof. Ulrike Lüdtke und Ulrike Schütte mehrere Universitäten, um vor Ort das neue Forschungskonzept zu präsentieren und die Möglichkeiten und Ressourcen potentieller Projektpartner kennenzulernen. Mit dem All India Institute of Speech and Hearing, Mysore (AIISH) und der Gandhigram – Deemed University konnten zwei geeignete Projektpartner gefunden werden. Als gemeinsames Ziel wird der methodische sowie inhaltliche Aufbau eines `Child Development Lab´  nach dem Vorbild des in Tansania laufenden DAAD Projektes (‚Welcome to Africa‘) angestrebt.

© AIISH
© AIISH
Prof. K.S.Pushpa, MS. S.Kavitha Maithily, Prof. U.Lüdtke, Prof. G.Palanithurai, Ms U.Schütte © Gandhigram
 

Nach den erfolgreich verlaufenen Planungsgesprächen in Indien, ist in diesem Jahr die  Festlegung der mittelfristigen strategischen Projektziele und die Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding for Academic Exchange and Cooperation geplant. Dafür sind zwei Treffen mit allen beteiligten Partnerinstitutionen vorgesehen: im April/Mai 2014 an der Leibniz Universität Hannover und im Oktober 2014 in Indien. Dorthin werden Prof. Ulrike Lüdtke und Kirsten Beta, die neue Indien-Koordinatorin der Abteilung, reisen.

Prof. Hans-Joachim Motsch zu Gast in Hannover

Start der Grammatik-Datenerhebung im Kooperationsprojekt „GED 4-9“

Vom 31.02.2014 bis zum 13.02.2014 findet die empirische Phase des Kooperationsprojektes „GED 4-9“ (Grammatikerwerb deutschsprachiger Kinder zwischen 4 und 9 Jahren) statt. Ziel der Kooperation der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie am Institut für Sonderpädagogik an der Leibniz Universität Hannover mit der Universität zu Köln und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist die Erforschung des Grammatikerwerbs monolingual deutschsprachiger Kinder im Altersbereich von vier bis neun Jahren.

                                                                   © Becker

Abb. 1: Überprüfungsmaterial für spielerische Erhebungssituationen
im Rahmenthema „Zirkus“

Im Rahmen des Praxisseminars „Diagnostik grammatischer Störungen“ unter der Leitung von Prof. Hans-Joachim Motsch und M.A. Lena-Maria Becker von der Universität zu Köln wurde das 20-köpfige Diagnostikteam des Teilprojektes Niedersachsen theoretisch und praktisch für die Erhebung und Beurteilung von grammatischen Fähigkeiten (Subjekt-Verb-Kongruenz, Kasusfähigkeiten, Pluralbildung etc.) ausgebildet. Das Diagnostikteam besteht aus Studierenden der Leibniz Universität Hannover im Masterstudiengang Lehramt für Sonderpädagogik mit dem Förderschwerpunkt Sprache und im Masterstudiengang Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften im Studienschwerpunkt Sprach- und Kommunikationstherapie. Die Überprüfung der grammatischen Fähigkeiten erfolgt spielerisch im Rahmenthema „Zirkus“ (s. Abb. 1) und findet in kooperierenden Kindertagesstätten und Grundschulen in der Stadt und der Region Hannover statt. Insgesamt werden die Daten von 200 Kindern erhoben und ausgewertet.

Wir danken den beteiligten Kindern, Eltern und KollegInnen!

Kooperationseinrichtungen:

AWO Kita Garbsen

AWO KiTa Herbartstraße, Hannover

AWO KiTa Lange Weihe, Laatzen

AWO-KiTa Wunstdorf

AWO-KiTa u. Familienzentrum Sonnenblume, Langenhagen

DRK-KiTa "Die Rappelkiste", Pattensen

DRK-KiTa Eldagsen "Hermann Haertel"

DRK-KiTa Esperke

DRK-KiTa "Kleinstadt-Piraten", Pattensen

DRK-KiTa Seelze-Süd

DRK-KiTa Völksen

KiTa Brucknerweg, Laatzen

KiTa St.-Edith-Stein, Hannover

KiTa Waldstraße, Hannover

KiTa Wülferoder Straße, Laatzen

KiTa u. Familienzentrum Rotekreuzstraße, Hannover

Comeniusschule Hannover

Eichendorffschule Hannover

Grundschule Bad Münder

Grundschule Bennigsen

Grundschule Hinter der Burg, Springe

Grundschule Kestnerstraße, Hannover

Michael Ende Schule, Neustadt a.Rbg.

Mehr Informationen zum GED-Projekt sind auf der Webseite des Projektes zu finden.

FOCUS-Interview zum Spracherwerb!

FOCUS-Interview zum Spracherwerb!

Besuch beim DAAD Nairobi!

© DAAD Nairobi

Im September 2013 reisten Prof. Ulrike Lüdtke und Ulrike Schütte nach Nairobi in das DAAD Regional Office for Africa. Hier tauschten sie sich gemeinsam mit dem Direktor Herrn Hansert über das aktuell laufende tansanisch-deutsche Forschungsprojekt (DAAD/BMBF) sowie weitere geplante Projekte in Ostafrika aus. Im Nairobi Newsletter können hierzu weitere Details nachgelesen werden.

NEUERSCHEINUNG: nifbe-Themenheft 15 „Peer-Interaktionen“

© nifbe

Soeben ist das nifbe-Themenheft Nr. 15 zum Thema „Peer-Interaktionen – Sprachbildung in und durch die Gruppe“ von Dipl. Reha-Päd. Ulla Licandro und Prof. Dr. Ulrike Lüdtke erschienen. Dieser Fachbeitrag legt die Bedeutung von Peer-Interaktionen und die Einbindung von mehrsprachigen Peers in den kindlichen Sprachförderprozess dar. Dabei wird auf die individuellen Faktoren für einen erfolgreichen Spracherwerbsprozess eingegangen. Es wird die Qualität und Quantität des sprachlichen Inputs in der KiTa untersucht, wobei insbesondere die Peer-Interaktion für die Kinder von besonderer Bedeutung ist. Kinder entwickeln dabei die Fähigkeit, Dinge aus der Perspektive einer anderen Person zu sehen. Sie lernen, Kompromisse zu machen, um Konflikte zu lösen und zu teilen und mit anderen zusammenzuarbeiten. Kinder lernen so auch zu verhandeln und sich zu behaupten, ebenfalls wichtige Fähigkeiten. All dies wird durch die Verwendung von Sprache erreicht. Üblicherweise finden diese Peer-Interaktionen im Rahmen von Spielsituationen statt. Einige Kinder haben jedoch Schwierigkeiten mit Initiation und Aufrechterhaltung von Peer-Beziehungen, da diese sich nicht nur förderlich auf die sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen auswirken, sondern auch entscheidend von ihnen abhängen. In diesem Fall gibt es verschiedene Möglichkeiten, um Kinder im KiTa-Alltag entwicklungsangemessen bei der sprachlichen Interaktion mit ihren Peers zu unterstützen. Die Effekte des neu entwickelten Sprachförderkonzeptes, in dem mehrsprachige Kinder mit und ohne sprachlichen Förderbedarf zusammen lernen, werden zurzeit in dem von nifbe geförderten Drittmittelprojekt STEPs überprüft.

Auf den Internetseiten des nifbe  kann das komplette Themenheft bald online eingesehen oder gegen eine Schutzgebühr bestellt werden.

2. Auflage der Sommercamp Trainings CD in Kürze fertig

© S. Pflughoft

Im Jahr 2012 erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sommercamps zum ersten Mal eine Sommercamp Trainings CD. Diese wird im Alltag unterstützen die erlernten Techniken einzusetzen und weiter anzuwenden. Eine erste Befragung hat ergeben, dass sie in vielen Bereichen als hilfreich von den Klienten eingeschätzt wird. Im vergangenen Jahr hat das Therapeutenteam bereits an einer zweiten optimierten Auflage gearbeitet, so dass die neue CD in Kürze fertig gestellt sein wird.

Neben Übungen die Sprechtechniken vermitteln, vertiefen und erinnern sollen, sind auch andere Bereiche wie Entspannung und Sprechgestaltung enthalten. Ein beiliegendes Booklet enthält die nötigen Einführungstexte und Erklärungen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten die CD im Rahmen der Intensivtherapie. Andere Interessierte können sich bei Fragen gern an das Team wenden.

Wir wünschen viel Erfolg mit dem Trainingsprogramm.

Sommercamp für stotternde Jugendliche 2013

© K.Bolz

Im Sommer 2013 ist das Team der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie wieder ins Sommercamp mit stotternden Jugendlichen und jungen Erwachsenen gefahren. 10 Tage arbeiteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Therapeutenteams sowie Studierende der Masterstudiengänge zusammen mit den 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 10tägigen Sommercamps.

Neben den Therapieeinheiten am Vor- und Nachmittag hatten die Klienten in  vielfältige Kommunikationsräumen Möglichkeiten ihr Ge- und Erlerntes anzuwenden und auszuprobieren.

Die umfängliche Nachsorge via skype wurde in diesem Jahr auch ausgebaut. Die neue Nachsorge CD zum eigenständigen Üben und Memorieren ist bald fertig und wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren persönlichen Fortschritt zur Verfügung gestellt.

Wir freuen uns über dieses gelungene Projekt und sagen danke an alle Mitwirkenden und Klienten!

Neue Beiträge zu Mehrsprachigkeit als Ressource von Sprachbildung und Sprachförderung

© nifbe
© nifbe

Seit dem 29.05.13 steht ein neuer Fachbeitrag von Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulrich Stitzinger mit dem Titel „Sprachlich-kulturelle Vielfalt in KiTa-Teams“ im Online-Portal des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) zur Verfügung. In diesem Fachbeitrag wird das sprachlich-kulturelle Potenzial mehrsprachiger pädagogischer Fachkräfte mit Migrationshintergrund innerhalb von KiTa-Teams beleuchtet und Perspektiven zur Nutzung des interkulturellen und mehrsprachigen Team-Potenzials aufgezeigt. Der Fachbeitrag steht ebenso auf der Online-Plattform ErzieherIn.de zur Verfügung. In dem vom nifbe geförderten Drittmittelprojekt BiKES der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie werden aktuell die Möglichkeiten der Ressourcen-Nutzung des pädagogischen Personals mit Migrationshintergrund untersucht.

Demnächst wird auch das nifbe-Themenheft „Peer-Interaktionen – Sprachbildung in und durch die Gruppe“ von Dipl. Reha-Päd. Ulla Licandro und Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und erscheinen. Das Themenheft legt die Bedeutung von Peer-Interaktionen und die Einbindung von mehrsprachigen Peers in den kindlichen Sprachförderprozess dar. Es wird als Online- und Printversion zu Verfügung stehen. Die Effekte des neu entwickelten Sprachförderkonzeptes, in dem mehrsprachige Kinder mit und ohne sprachlichen Förderbedarf zusammen lernen, werden zurzeit in dem von nifbe geförderten Drittmittelprojekt STEPs überprüft.

Swahili trifft Deutsch – Tansanisch-deutscher Studierendenaustausch geht in die erste Runde

Seit 2012 existiert das vom BMBF/DAAD gefördert 3-jährige Forschungsprojekt „Aufbau eines ‚Child Development Lab’ in Tansania“. Ziel der Forschungszusammenarbeit ist der gemeinsame inhaltliche wie methodische Aufbau eines ‚Child Development Lab’ zur Durchführung von Interventionsstudien im Bereich Frühkindliche Bildung und Gesundheit sowie Inklusive Frühpädagogik. Das gesamte Forschungsvorhaben wird auf der Basis von deutsch-tansanischen Forschungstandems durchgeführt, welche die Leitungs-, Doktoranden- und Studierendenebene umfasst. Dabei werden sowohl tansanische als auch deutsche Studierende der Studiengänge „Sonderpädagogik/Sprach- und Kommunikationstherapie“ bzw. ‚Special Needs Education/Speech and Language Pathology’ im Bereich Sprachentwicklungsförderung und Forschung qualifiziert. Die Studierenden werden so aktiv in das Forschungsprojekt eingebunden.

Der erste Schritt dieses Studierendenaustauschs fand im April 2013 statt. Hierzu reisten 8 Tansanier nach Hannover und nahmen vier Wochen lang intensiv an einem Einführungskurs in das Thema Forschungsmethodologie teil. Neben vielen theoretischen und fachlichen Einheiten hierzu, bot sich auch die Gelegenheit Institutionen, die im Fachgebiet Sprachpädagogik und Sprachtherapie etabliert sind, zu besuchen.


Aufbau eines Child Development Labs in Tansania

Innerhalb der DAAD-Förderlinie „Welcome to Africa“ arbeiten im Rahmen eines deutsch-afrikanische Kooperationsprojektes WissenschaftlerInnen und Studierende aus Tansania und Hannover gemeinsam am Aufbau eines Child Development Labs in Tansania, welches von Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulrike Schütte geleitet und koordiniert wird. Auf der Internetseite der Deutschen Vertretung für Südafrika, Lesotho und Swasiland ist kürzlich folgender Artikel über die aktuellen Arbeiten und Entwicklungen in dem seit Mai 2012 bestehenden Forschungsprojekt erschienen. Mehr Informationen zum Interview finden Sie hier .

Eröffnung der Hochschul-Ambulanz

Am 31.01.2013, 12.00 bis 14.00 Uhr eröffnen wir die Hochschul-Ambulanz am Institut für Sonderpädagogik mit den Schwerpunkten

  • Aufmerksamkeit und Selbstregulation
  • Sprachtherapie

Schloßwenderstr. 1, Gebäude 1112, Raum 101 bis 104

Wir freuen uns über regen Besuch von Studierenden, Kolleg/innen und Interessierten.

Katja Mackowiak & Martina Ruhmland
Ulrike Lüdkte, Christiane Miosga & Jana Pflughoft

Susanne Gatz - dbs-Referentin für Studentische Angelegenheiten

© S.Gatz

In diesem Herbst hat Susanne Gatz (B.A.) das Amt der Studentischen Referentin des Bundesverbandes für akademische Sprachtherapie (dbs) übernommen. Sie studiert in einem doppelten Masterstudiengang Sprach- und Kommunikationstherapie sowie zusätzlich das Lehramt Sonderpädagogik.

Bereits seit über einem Jahr vertritt sie die Studenten der Leibniz Universität Hannover im Berufsverband dbs und informiert dort im Rahmen ihrer Arbeit als studentische Hilfskraft über Besonderheiten des Studiengangs der Sprach- und Kommunikationstherapie. Zu ihren neuen Aufgaben gehören neben der Vernetzung aller Studentischen Vertreter des dbs in Deutschland die bundesweite Beratung in Fragen der Kassenzulassung.

Sie ist ab sofort unter gatzdbs-ev.de zu erreichen.

Doktorandin der Abteilung Sprach- Pädagogik und -Therapie erhält Förderpreis

© M. Bansner

Für ihre Masterarbeit „Die Relation von Emotion und Sprache im sprachpädagogischen und sprachtherapeutischen Kontext. Ein Beitrag zur Analyse von Emotionen in intersubjektiven Kommunikationsprozessen anhand videographischer Mikrosequenzanalysen“ erhält Marie Charlotte Bansner den Förderpreis 2012 der Victor Rizkallah-Stiftung.

Damit wird sie für ihre herausragende wissenschaftliche Leistung als junge Wissenschaftlerin ausgezeichnet.

Frau Bansner arbeitete im Rahmen ihrer Masterarbeit sehr erfolgreich mit einem der führenden Experten der experimentellen Forschung im Kontext von Mutter-Kind-Interaktionen aus dem angloamerikanischen Raum, Herrn Dr. Delafield-Butt (University of Edinburgh, Scotland), zusammen. Die Abschlussarbeit wurde von Prof. Dr. habil. Ulrike M. Lüdtke von der Leibniz Universität Hannover betreut.

In ihrer Arbeit untersucht Frau Bansner den Einfluss von Emotionen auf intersubjektive Kommunikationsprozesse. Dafür hat sie ein Analyseformat von emotionalen Regulationsprozessen entwickelt, um die intersubjektive Spiegelung von Emotionen in der kommunikativ-sprachlichen Entwicklung untersuchen zu können. Diese innovative Form einer Analyse findet Anwendung in den videographischen Mikrosequenzanalysen von Therapiesitzungen mit autistischen Klienten, um empirische Nachweise über die Relation von Emotion und Sprache zu ermöglichen.

Das Promotionsprojekt von Frau Bansner „Frühkindliche Kommunikations- und Sprachentwicklung von Kindern in Armut: Die emotionale Qualität der Protokonversation von Müttern und Kindern im Alter von 2-6 Monaten“ ist eine Weiterführung ihrer Masterarbeit. Sie ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Wir wünschen ihr weiterhin viel Erfolg!

Die Stiftung „Victor Rizkallah“ geht auf die Initiative von Prof. Dr.-Ing. Victor Rizkallah zurück, der von 1978 bis zum Jahr 2000 an der Universität Hannover lehrte und forschte und ihr jetzt als Ehrenbürger verbunden ist. Ziel ist die Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses.

„Schulische Sprachförderung und Sprachtherapie in Zeiten der Inklusion Was können wir voneinander lernen?“

Nachlese des International Round Table beim dgs-Kongress 2012 in Bremen

Die TeilnehmerInnen des International Round Table zum Thema Inklusion im Anschluss an das Gespräch ©M.Bansner

Im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs) luden Prof.in Ulrike Lüdtke (Bundesreferentin der dgs für Internationale Zusammenarbeit) und Ulla Licandro, beide Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie des Instituts für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover, zu einem International Round Table ein. Unter dem Thema „Schulische Sprachförderung und Sprachtherapie in Zeiten der Inklusion – Was können wir voneinander lernen?“ diskutierte vor interessiertem Fachpublikum eine internationale Gruppe aus VerbandsvertreterInnen, WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen:

  • aus der Schweiz: Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Logopädie (SAL) / Schweizer Hochschule für Logopädie (SHLR): Prof. Dr. Susi Stieger (Redaktorin, Dozentin, Schulleitung)
  • aus Österreich: Österreichische Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (ÖGS): Marcella Feichtinger, (stellv. Kassier der ÖGS und Leitervertreterin der Wiener Sprachheilschule)
  • aus Belgien: Bureau International d'AudioPhonologie (biap): Marie-Christine Biard, (Präsidentin der Kommission Inklusion/ Integration)
  • aus Tschechien: Milos Sovak Logopädische Gesellschaft: Michaela Voldřichová (1. Vorsitzende)
  • aus Palästina: Bethlehem Arab Society for Rehabilitation (BASR): Suha Awwad (Head of Speech-Language Pathology Department)
  • aus Tansania: Sebastian Kolowa Memorial University (SEKOMU): Dr. Andrew Mollel (Deputy Vice-Chancellor for Academics, Research and Consultancy) und Josephat Semkiwa (Acting Deputy Vice-Chancellor for Planning, Finance and Administration)
  • Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V. (dgs): Gerhard Zupp und Dr. Karin Reber (1. und 2. Bundesvorsitzende)
  • Deutscher Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten e.V. (dbs): Dr. Volker Maihack (1. Bundesvorsitzender)

In welchen Bereichen der Umsetzung von Inklusion sind die einzelnen Nationen besonders weit? Was sind die größten Hoffnungen und Sorgen in Bezug auf die Umsetzung von Inklusion? Wie wird wohl das Arbeitsfeld im Jahre 2030 aussehen? Mit welchen Forschungsfragen müssen wir uns beschäftigen? Dies waren nur einige Fragen, mit denen sich die internationalen ExpertInnen in einer höchst angeregten Atmosphäre des offenen Zuhörens auseinandersetzten. So gelang es, üblicherweise national geführte Diskurse über den eigenen organisatorischen sowie bildungs-, fach- und verbandspolitischen Tellerrand hinaus zu führen. Der so begonnene fruchtbare Austausch soll auch in Zukunft weitergeführt werden: Zum einen auf dem nächsten Bundeskongress der dgs und zuvor bereits im Austausch mit der American Speech-Language-Hearing Association (ASHA) auf deren diesjährigem Kongress in Atlanta.

Fazit: Inklusion global denken, national adaptieren und lokal realisieren!

Autorinnen:

Prof. Dr. habil. Ulrike M. Lüdtke (Bundesreferentin der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs) für Internationale Zusammenarbeit)
Dipl. Reha. Päd. Ulla Licandro

Leibniz Universität Hannover
Philosophische Fakultät
Institut für Sonderpädagogik
Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie

Schloßwender Straße 1
30159 Hannover

ulrike.luedtke@ifs.uni-hannover.de
ulla.licandro@ifs.uni-hannover.de

Tansania im Interview

Innerhalb der DAAD-Förderlinie „Welcome to Africa“ arbeiten im Rahmen eines deutsch-afrikanische Kooperationsprojektes WissenschaftlerInnen und Studierende aus Tansania und Hannover gemeinsam am Aufbau eines Child Development Labs in Tansania, welches von Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulrike Schütte geleitet und koordiniert wird. Im Zuge dessen wird derzeit eine Interviewreihe für das DAAD-online-Magazin durchgeführt. Im zweiten Teil der Serie wurden Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulrike Schütte zu Einzelheiten des Projektes befragt. Mehr Informationen zum Interview finden Sie hier.

Für den Aufbau eines "Child Development Lab"

© B.Frank

zur Untersuchung früher Sprachentwicklungsstörungen in Tansania sucht die Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie des IfS Masterstudierende im Schwerpunkt Sprache!

Alle weiteren Informationen finden Sie in diesem Dokument.

Neue Buchpublikation!

© Lüdtke/ John Benjamins

Gerade ist der von Prof. Lüdtke mit herausgegebene Sammelband ‚Moving Ourselves, Moving Others‘ zum Forschungsgebiet ‚Sprache und Emotion‘ bei John Benjamins erschienen.

Das Buch dokumentiert die mit Ad Foolen (University of Nijmegen, NL), Colwn Trevarthen (University of Edinburgh, UK) und Jordan Zlatev (Lund University, S) konzipierte Theme Session ‚Language and Emotion‘ auf der International Cognitive Linguistics Conference in Krakau, 2009, sowie darauf aufbauende Diskurse. Ein Folgeband befindet sich derzeit in Vorbereitung.

Mehr Informationen zum Buch finden Sie hier.

Kick-Off-Veranstaltung für neues BMBF/DAAD-Projekt in Tansania

© M.Albrecht

Seit April 2012 hat die Leibniz Universität Hannover/Institut für Sonderpädagogik/Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie ein neues Drittmittelprojekt des BMBF/DAAD aus der Förderlinie „Welcome to Africa“. Das deutsch-tansanische Forschungsprojekt umfasst den Aufbau eines ‚Child Developmental Lab‘ in Early Childhood Education and Health and Inclusive Pre-School Education. Die Projektverantwortlichen Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulrike Schütte befanden sich zur Kick-Off-Veranstaltung für drei Wochen am Sebastian Kolowa University College, Lushoto/Tansania und planten dort gemeinsam mit den tansanischen Partnern das weitere Vorgehen.

Das BabyLab Hannover in den Medien

Vor gut zwei Jahren hat unsere Abteilung für Sprach-Pädagogik und –Therapie des Instituts für Sonderpädagogik begonnen, das BabyLab Hannover aufzubauen. Mittlerweile füllen bereits drei interdisziplinäre Forschungsprojekte zur frühkindlichen Sprachentwicklung die Räume des Labs mit Leben:

  • Franziska Leischner
    The influence of emotional properties in the non-linguistic visual input on word learning and memory performance in 24-month-old monolingual German learning children

    Experiment der Woche: Wie lernen wir Wörter?


  • Marie Bansner, Senta Lück, Chantal Polzin
    Sprach- und Kommunikationsentwicklung in Armutslagen

  • Ulrike Schütte
    Establishment of a ‚Child Developmental Lab‘ in Early Childhood Education and Health and Inclusive Pre-School Education (BMBF/ DAAD)

Diese Arbeiten stießen nun auch in der Öffentlichkeit auf reges Interesse…

Flyer Sprachpädagogik

Den Flyer zur Sprachtherapie können Sie hier herunterladen.