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Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie

Aktuelle Informationen

STIFT - Schriftkultur innovativ fördern und unterstützen

Gastvorträge mit anschließenden Podiumsdiskussionen im Seminar
„Unterrichtsmodelle zum Schriftspracherwerb für Kinder mit besonderen Schwierigkeiten“

Willkommen in Südafrika! MoU ermöglicht Forschungsaufenthalt an der University of Pretoria

Von links: Prof. Vasu Reddy, Dr. Dana Marks, Prof. Juan Bornman, Prof. Maxi Schoeman © Marks

Anfang vergangener Woche hieß der Dekan der Humanwissenschaftlichen Fakultät der University of Pretoria, Prof. Vasu Reddy, gemeinsam mit seiner Stellvertretung Prof. Maxi Schoeman, Dr. Dana Marks an der University of Pretoria (UP) willkommen. Dr. Dana Marks, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung „Sprach-Pädagogik und -Therapie“ am Institut für Sonderpädagogik der LUH, wird für die nächsten neun Monate an der UP im Rahmen des gerade angelaufenen, international und interdisziplinär ausgerichteten TALC®-Projekts forschen. In einem gemeinsamen Treffen mit Prof. Juan Bornman, Leitung des Centre for Augmentative & Alternative Communication (CAAC) an der UP und engste Kooperationspartnerin im TALC®-Projekt für den Standort Südafrika, wurden die Projektpläne für den Zeitraum des Forschungsaufenthaltes der LUH-Mitarbeiterin mit großem Interesse verfolgt und begrüßt. Der Forschungsaufenthalt von Dr. Dana Marks an der UP ist damit nach dem im Mai unterzeichneten Memorandum of Understanding (MoU) ein wichtiger nächster Schritt im Ausbau der bestehenden Kooperation der beiden Universitäten. Weitere Informationen zum TALC®-Projekt folgen in Kürze.

Affe, Papagei, Elefant und Boa ‒ Kinder synchronisieren Trickfilme

Im Rahmen des Projektes Tricki – Trickfilmsynchronisation mit Kindern‘ synchronisierten Schülerinnen und Schüler des fünften Schuljahrganges in einer Projektwoche an der Albert-Liebmann-Schule in Hannover russische Kinder-Trickfilme. Das Projekt wurde nunmehr zum zweiten Mal von der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie am Institut für Sonderpädagogik (Prof. Dr. Ulrike Lüdtke) unter der Leitung von FöL Ulrich Stitzinger in der Kooperation mit dem Deutschen Seminar (Prof. Dr. Tabea Becker) und dem Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk Hannover e.V. (Dr. Tatiana Czepurnyi) durchgeführt. Die teilnehmenden Kinder wurden einfühlsam von Studierenden der Masterstudiengänge Lehramt für Sonderpädagogik im Förderschwerpunkt Sprache und Lehramt für Gymnasien sowie von drei Lehrbeauftragten unterstützt. Im begleitenden Forschungsprojekt werden Interaktionssituationen wie auch Interviews mit den Kindern ausgewertet und untersucht, wie sich die Beschäftigung mit dem Medium Trickfilm sowie die sprachliche Herausforderung durch die Synchronisierungsaufgabe auf die sprachlich-kommunikative Selbsteinschätzung der Kinder auswirkt.

Am 16.11.18 um 15:30 Uhr findet im Freizeitheim Vahrenwald in Hannover eine öffentliche Vorführung der Filmprodukte statt, zu der alle Kinder, Eltern, Lehrkräfte und Interessierte herzlich eingeladen sind.

Besuch aus Israel im Sommersemester 2018

Studentinnen in Interaktion.

Zu Beginn des Sommersemesters besuchten Studierende des israelischen Oranim College das Institut für Sonderpädagogik. Myriam Hummel und Chantal Polzin organisierten im Rahmen des Seminars „Mehrsprachigkeit und Multikulturalität in sprachpädagogischen Kontexten“ ein Zusammentreffen von 10 LUH-Studierenden und 12 israelischen Studentinnen, die ebenfalls Sonderpädagogik studieren. Nach einer lebendigen Aufwärmphase diskutierten die Studierenden, ebenso engagiert, in Gruppen über die jeweilige Ausgestaltung der Lehramtsausbildung und des inklusiven Schulsystems.

Im Rahmen des Seminars wurde im Anschluss die Bedeutung von kulturellen Spezifika und Gemeinsamkeiten im gegenseitigen Verstehen sowie der Einfluss von Emotionen in der fremden Sprachproduktion reflektiert. Im Nachgang wurde deutlich, dass diese Form der interkulturellen Begegnung für die deutschen Studentinnen eine nachhaltige Erfahrung darstellte, an der lediglich die Kürze der Zeit zu kritisieren war.

dgs-Zukunftspreis 2018

Bei der Vergabe des diesjährigen dgs-Zukunftspreises ging der erste Platz an unsere Masterabsolventinnen Svenja Wehrmaker, M.Ed. und Kira Varnhorn, M.Ed. Ihre empirische Gemeinschaftsarbeit mit dem Titel „Sichtweisen zu kooperativen Interventionen bei sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen“ wurde von der Jury als herausragend eingestuft. Der mit 500 Euro dotierte Preis wurde auf der Eröffnungsveranstaltung des dgs-Bundeskonkresses 2018 im Audimax der Universität Rostock feierlich überreicht. Frau Wehrmaker und Frau Varnhorn rekonstruierten in einer qualitativen Interviewstudie die Perspektiven von Lehrkräften und Studierenden hinsichtlich gelingender Kooperation im inklusiven Unterricht unter dem Schwerpunkt sprachlich-kommunikativer Förderung. Die Masterarbeit wurde betreut von Herrn Ulrich Stitzinger und Frau Prof. Dr. habil. Ulrike Lüdtke und war in ein innovatives Theorie-Praxis-Seminar im Wintersemester 2017/18 im Modul J eingebunden.

Herzlichen Glückwunsch an die beiden Preisträgerinnen!

(v. links) Svenja Wehrmaker, Kira Varnhorn, Ulrich Stitzinger (Foto © Stitzinger)

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