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Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie

Aktuelle Informationen

Affe, Papagei, Elefant und Boa ‒ Kinder synchronisieren Trickfilme

Im Rahmen des Projektes Tricki – Trickfilmsynchronisation mit Kindern‘ synchronisierten Schülerinnen und Schüler des fünften Schuljahrganges in einer Projektwoche an der Albert-Liebmann-Schule in Hannover russische Kinder-Trickfilme. Das Projekt wurde nunmehr zum zweiten Mal von der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie am Institut für Sonderpädagogik (Prof. Dr. Ulrike Lüdtke) unter der Leitung von FöL Ulrich Stitzinger in der Kooperation mit dem Deutschen Seminar (Prof. Dr. Tabea Becker) und dem Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk Hannover e.V. (Dr. Tatiana Czepurnyi) durchgeführt. Die teilnehmenden Kinder wurden einfühlsam von Studierenden der Masterstudiengänge Lehramt für Sonderpädagogik im Förderschwerpunkt Sprache und Lehramt für Gymnasien sowie von drei Lehrbeauftragten unterstützt. Im begleitenden Forschungsprojekt werden Interaktionssituationen wie auch Interviews mit den Kindern ausgewertet und untersucht, wie sich die Beschäftigung mit dem Medium Trickfilm sowie die sprachliche Herausforderung durch die Synchronisierungsaufgabe auf die sprachlich-kommunikative Selbsteinschätzung der Kinder auswirkt.

Am 16.11.18 um 15:30 Uhr findet im Freizeitheim Vahrenwald in Hannover eine öffentliche Vorführung der Filmprodukte statt, zu der alle Kinder, Eltern, Lehrkräfte und Interessierte herzlich eingeladen sind.

Besuch aus Israel im Sommersemester 2018

Studentinnen in Interaktion.

Zu Beginn des Sommersemesters besuchten Studierende des israelischen Oranim College das Institut für Sonderpädagogik. Myriam Hummel und Chantal Polzin organisierten im Rahmen des Seminars „Mehrsprachigkeit und Multikulturalität in sprachpädagogischen Kontexten“ ein Zusammentreffen von 10 LUH-Studierenden und 12 israelischen Studentinnen, die ebenfalls Sonderpädagogik studieren. Nach einer lebendigen Aufwärmphase diskutierten die Studierenden, ebenso engagiert, in Gruppen über die jeweilige Ausgestaltung der Lehramtsausbildung und des inklusiven Schulsystems.

Im Rahmen des Seminars wurde im Anschluss die Bedeutung von kulturellen Spezifika und Gemeinsamkeiten im gegenseitigen Verstehen sowie der Einfluss von Emotionen in der fremden Sprachproduktion reflektiert. Im Nachgang wurde deutlich, dass diese Form der interkulturellen Begegnung für die deutschen Studentinnen eine nachhaltige Erfahrung darstellte, an der lediglich die Kürze der Zeit zu kritisieren war.

dgs-Zukunftspreis 2018

Bei der Vergabe des diesjährigen dgs-Zukunftspreises ging der erste Platz an unsere Masterabsolventinnen Svenja Wehrmaker, M.Ed. und Kira Varnhorn, M.Ed. Ihre empirische Gemeinschaftsarbeit mit dem Titel „Sichtweisen zu kooperativen Interventionen bei sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen“ wurde von der Jury als herausragend eingestuft. Der mit 500 Euro dotierte Preis wurde auf der Eröffnungsveranstaltung des dgs-Bundeskonkresses 2018 im Audimax der Universität Rostock feierlich überreicht. Frau Wehrmaker und Frau Varnhorn rekonstruierten in einer qualitativen Interviewstudie die Perspektiven von Lehrkräften und Studierenden hinsichtlich gelingender Kooperation im inklusiven Unterricht unter dem Schwerpunkt sprachlich-kommunikativer Förderung. Die Masterarbeit wurde betreut von Herrn Ulrich Stitzinger und Frau Prof. Dr. habil. Ulrike Lüdtke und war in ein innovatives Theorie-Praxis-Seminar im Wintersemester 2017/18 im Modul J eingebunden.

Herzlichen Glückwunsch an die beiden Preisträgerinnen!

(v. links) Svenja Wehrmaker, Kira Varnhorn, Ulrich Stitzinger (Foto © Stitzinger)

Wahl des dgs-Bundesreferenten für Fortbildungen

© pixabay

Auf der Delegiertenversammlung der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs) wurde im Rahmen des dgs-Bundeskongresses in Rostock Herr Ulrich Stitzinger als Bundesreferent für Fortbildungen einstimmig von den 107 Delegierten wiedergewählt.

Das dgs-Bundesreferat für Fortbildungen setzt sich die Aufgabe die vielfältige Fortbildungslandschaft in den Bundesländern im schulischen und therapeutischen Bereich zur Unterstützung und Förderung von Kindern mit sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen zu bündeln und zu optimieren. Derzeit wird eine neue Fortbildungsreihe mit fünf Modulen zur Weiterqualifizierung von Lehrkräften im Förderschwerpunkt Sprache im inklusiven Kontext konzeptioniert, welche bundesweit angeboten und durchgeführt werden soll.

Gratulation zur bestandenen Doktorprüfung

Wir gratulieren Senta Lück ganz herzlich zur bestandenen Doktorprüfung!!

Erstgutachterin Prof.‘in Dr.‘in Ulrike Lüdtke, Zweitgutachterin Prof.‘in Dr.‘in Monika Schwarz-Friesel (TU Berlin), Drittgutachterin  Prof.‘in Dr.‘in Katja Koch (Universität Rostock) und die Prüfungsvorsitzende Prof.‘in Dr.‘in Bettina Lindmeier nahmen die Doktorprüfung am 18.06.2018 ab. Die Dissertation trägt den Titel „Der Dialog in Theorie, Empirie und Praxis anhand einer Untersuchung der frühen Mutter-Kind-Kommunikation“ und wird in der Springer-Reihe „Diversität in Kommunikation und Sprache / Diversity in Communication and Language“ publiziert werden.

Wir wünschen Senta Lück alles Gute für ihre Zukunft und freuen uns auf weitere Möglichkeiten zur Zusammenarbeit!

Frau Senta Lück (zweite von links) mit den anwesenden Prüferinnen Prof.‘in Dr.‘in Katja Koch und Prof.‘in Dr.‘in Ulrike Lüdtke und der Prüfungsvorsitzenden Prof.‘in Dr.‘in Bettina Lindmeier (links), Prof.‘in Dr.‘in Monika Schwarz-Friesel wurde per Videokonferenz zugeschaltet (Foto © Schütte)
Projektpartnerin aus dem Projekt „Smile“ Dr.‘in Marie Bansner gratuliert zur bestandenen Doktorprüfung (Foto © Schütte)
Der Doktorhut entsprechend der Dissertationsschrift gestaltet (Foto © Schütte)

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