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Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie

Aktuelle Informationen

Gratulation zur bestandenen Doktorprüfung

Wir gratulieren Senta Lück ganz herzlich zur bestandenen Doktorprüfung!!

Erstgutachterin Prof.‘in Dr.‘in Ulrike Lüdtke, Zweitgutachterin Prof.‘in Dr.‘in Monika Schwarz-Friesel (TU Berlin), Drittgutachterin  Prof.‘in Dr.‘in Katja Koch (Universität Rostock) und die Prüfungsvorsitzende Prof.‘in Dr.‘in Bettina Lindmeier nahmen die Doktorprüfung am 18.06.2018 ab. Die Dissertation trägt den Titel „Der Dialog in Theorie, Empirie und Praxis anhand einer Untersuchung der frühen Mutter-Kind-Kommunikation“ und wird in der Springer-Reihe „Diversität in Kommunikation und Sprache / Diversity in Communication and Language“ publiziert werden.

Wir wünschen Senta Lück alles Gute für ihre Zukunft und freuen uns auf weitere Möglichkeiten zur Zusammenarbeit!

Frau Senta Lück (zweite von links) mit den anwesenden Prüferinnen Prof.‘in Dr.‘in Katja Koch und Prof.‘in Dr.‘in Ulrike Lüdtke und der Prüfungsvorsitzenden Prof.‘in Dr.‘in Bettina Lindmeier (links), Prof.‘in Dr.‘in Monika Schwarz-Friesel wurde per Videokonferenz zugeschaltet (Foto © Schütte)
Projektpartnerin aus dem Projekt „Smile“ Dr.‘in Marie Bansner gratuliert zur bestandenen Doktorprüfung (Foto © Schütte)
Der Doktorhut entsprechend der Dissertationsschrift gestaltet (Foto © Schütte)

Multilingualism moves into the big data space!

Forschungsvereinbarung der University of Pretoria und der Leibniz Universität Hannover im Rahmen der Delegationsreise des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil unterzeichnet.
Das Memorandum of Understanding (MoU) wurde während Weils Reise nach Südafrika vom 5. bis 13. Mai 2018 unterzeichnet und eröffnet vielversprechende Möglichkeiten für interdisziplinäre Zusammenarbeit in Forschung und Lehre.
Ursprung der Kooperation ist die bisherige Zusammenarbeit zwischen Prof. Dr. Juan Bornman, Leitung des Centre for Augmentative & Alternative Communication (CAAC) an der UP und Prof. Dr. Ulrike Lüdtke, Leitung der Abteilung Sprach-Pädagogik & -Therapie, Institut für Sonderpädagogik, an der LUH. Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts zur in vivo Erforschung von Mehrsprachigkeit bei Kindern und Jugendlichen in Südafrika in verschiedenen Kontexten (z.B. Schule, Townships) unter Einsatz neuster Aufnahme- und Analysetechnik für Audio- und Bewegungsdaten soll die Kooperation nun interdisziplinär erweitert werden.
Das an der LUH neu gegründete interfakultative „Lab for Relational Communicative Research“ zwischen der Abteilung Sprach-Pädagogik & -Therapie und dem Institut für Informationsverarbeitung (Prof. Dr.-Ing. Ostermann, Prof. Dr.-Ing. Rosenhahn & Dr. Bodo Frank) wird für dieses Projekt ein portables System zur Erhebung und automatisierten Analyse großer Sprachproben entwickeln. An der Universität Pretoria werden neben Sprachtherapeut/en/innen des CAAC und des ´Department of Speech-Language Pathology and Audiology` auch Ingenieure, Informatiker und Computerlinguisten der ´Faculty of Engineering, Built Environment & IT` sowie Vertreter des ´Department of African Languages´ an dem Projekt mitwirken.

< Weitere Informationen >

MP Weil im Gespräch mit Jugendlichen des Love Life Centre (Volkswagen) im Kwa Nobuhle Township, Eastern Cape Region
Vertreter/innen der Universität Pretoria mit Prof. Juan Bornman und Prof. Ulrike Lüdtke nach der Unterzeichnung des MoUs

Gratulation zur Promotion an Dr.‘in des. Chantal Polzin

© Schütte

Wir gratulieren Chantal Polzin ganz herzlich zur bestandenen Doktorprüfung.

Erstgutachterin Prof.‘in Dr.‘in Ulrike Lüdtke, Zweitgutachter Prof. Dr. Bodo Rosenhahn, Drittgutachterin  Prof.‘in Dr.‘in Bettina Lindmeier und die Prüfungsvorsitzende Prof.‘in Dr.‘in Claudia Schomaker nahmen die Doktorprüfung am 16.05.2018 ab. Die Dissertation trägt den Titel „Das Wie der Spur – Momente des Zusammentreffens zwischen Radhia, ihren Pflegekräften und mir in einem tansanischen Waisenheim“ und wird in der Springer- Reihe „Diversität in Kommunikation und Sprache / Diversity in Communication and Language“ publiziert werden.

Wir wünschen Chantal Polzin alles Gute für ihre Zukunft und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihr!

Entwicklungszusammenarbeit Tansania - Niedersachsen

Projekt „Ausbau eines Multiplikatorinnennetzwerks im Bereich Frühförderung und Sprachentwicklung in Irente, Tansania“ – Erfolgreiche erste Fortbildung im Februar 2018

Das Projekt reiht sich ein in die langjährige stabile Zusammenarbeit der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie (Prof. Dr. Ulrike Lüdtke) mit lokalen Kooperationspartnern in Tansania wie der Sebastian Kolowa Memorial University und der Praxisinstitution Irente Children’s Home (ICH), welche im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit durch das niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung langjährig gefördert wird. In den vergangenen Jahren wurden mehrfach erfolgreich Fortbildungen mit Auszubildenden sowie Angestellten des ICH durchgeführt. Durch den Einsatz innovativer medienbasierter Methoden konnte ein selbstreflektiertes und emotional gestütztes Lernen nah am Gegenstand ermöglicht werden. Ziel der aktuellen Projektrunde ist es, den Menschen in den umliegenden Dörfern Bewusstsein und Grundlagenwissen für und über die Situation von Neugeborenen und deren existenzielle Bedürfnisse im sensiblen Entwicklungsstadium direkt nach der Geburt kultursensibel zu vermitteln, ungeachtet ihrer Religion, Bildung und Mobilität. Zuletzt wurden aus diesem Grund erfahrene und angesehene Frauen der umliegenden Dorfgemeinschaften in die Weiterbildungsmaßnahmen aktiv einbezogen. Dieser Ansatz zielt entsprechend auf eine Bildungs- und Präventionsarbeit in den Dörfern selbst ab und nutzt dafür die entwickelte Expertise der Fachkräfte und Multiplikator*innen des ICH. Weiterhin tragen die Maßnahmen dazu bei, das ICH zu einem wesentlichen Praxisort der Expertise mit regionaler Aufmerksamkeit zu etablieren. In der dreiwöchigen Fortbildung im Februar 2018 fand ein umfangreicher wechselseitiger Wissensaustausch zwischen allen beteiligten Teilnehmer*innen statt.
Darüber hinaus wurde im aktuellen Projektjahr der Schwerpunkt auf die Erstellung und Erarbeitung von niedrigschwelligen und mobilen Lehr- und Informationsmaterialien unter Nutzung des etablierten Kooperationsnetzwerks um das ICH gesetzt. Die Erstellung des Materials sowie die Erprobung von Einsatzmöglichkeiten bildet einen der Schwerpunkte der kommenden Projektreise, die im April 2018 unter Leitung von Kirsten Beta und Julia Wendel stattfinden wird.

Kirsten Beta und Julia Wendel mit dem MultiplikatorInnen-Netzwerk der Region Irente/Tansania, Februar 2018 (© LUH)

Kick-Off in Düsseldorf

Projekt „Individuelle Unterstützungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten beim Erwerb und Gebrauch der Schriftsprache im Primarbereich“

Am Montag, den 19.02.2018, fand der Kick-Off Termin des Projektes „Individuelle Unterstützungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten beim Erwerb und Gebrauch der Schriftsprache im Primarbereich“ in Düsseldorf im Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen statt.
Zum ersten Mal konnte so innerhalb des im Herbst 2017 gestarteten, dreijährigen Projektes ein Arbeitstreffen im großen Kreis verwirklicht werden. Daran nahmen u.a. die Leitende Ministerialrätin Gabriele Mauermann aus dem Referat Grundschule, Förderschulen, Realschule, Hauptschule und Inklusive Bildung und Ministerialrat Wolfgang Schumacher aus dem Referat für Grundschulen im Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, das NRW-Team mit acht abgeordneten Lehrkräften unter der Leitung von Schulleiterin Hella Büscher und Schulleiter Dr. Reiner Bahr, sowie die Teams der Universität Hamburg unter Leitung von Prof. Dr. Petra Hüttis-Graff und der Leibniz Universität Hannover unter Leitung von Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulrich Stitzinger teil.
Zielsetzung des Treffens war die Verknüpfung der bereits erarbeiteten Ideenbausteine der Expertenteams aus der Regel- sowie Sonderpädagogik und die Planung von gemeinsamen Aufgabenpaketen. Nach einem ergebnisreichen Vormittag, bei dem alle Gruppen ihre Ideen und Wünsche vorstellten, ging es am Nachmittag um die Konkretisierung der nächsten Arbeitsschritte. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, für Lehrerinnen und Lehrer eine Web-Plattform zu entwickeln, auf der Methoden und Materialien zum Lehren und Lernen der Schriftsprache mit neuen digitalen Möglichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Im Rahmen einer innovativen und partizipatorischen Herangehensweise werden sowohl wissenschaftsbasierte als auch praxiserprobte Ansätze zusammengeführt. 

Neu erschienen: Das ‚Fremde‘ im Kontext sprachlich-kultureller Diversität

Ulrike Schütte sensibilisiert mit ihrer Forschungsarbeit für das ‚Fremde‘ in der Sprachpädagogik und Sprachtherapie und fordert eine professionelle Auseinandersetzung mit diesem hoch aktuellen Thema. Aus verschiedenen theoretischen Perspektiven auf das ‚Fremde‘ untersucht sie dessen Bedeutung für die Sprachpädagogik und Sprachtherapie. Die vier zugrunde liegenden Studien analysieren mit unterschiedlichen methodischen Zugängen den facettenreichen Umgang mit dem ‚Fremden‘ in verschiedenen Ländern und Kulturen. Hieraus werden wegweisende Implikationen zur Professionalisierung von Sprachpädagogen und Sprachtherapeuten in der Auseinandersetzung mit dem ‚Fremden‘ im Kontext sprachlich-kultureller Diversität abgeleitet.

Das Buch kann beim Springer Verlag bezogen werden.

PAGEL Sustainability Meeting – 06.11.17 – 10.11.17, Dar es Salaam - SLT in Cochlea implanted patients

Group picture ©LUH

In the week from 6.11.2017 to 10.11.2017 the sustainability meeting of the third year of the PAGEL-Project took place at Muhimbili National Hospital in Dar es Salaam.
Besides the work on each university’s roadmap to reach the project aims, the time was used to strengthen the participant’s knowledge in the field of Cochlea-Implants and the Speech and Language Therapy of Cochlea-implanted patients. Therefore the expert Prof. Dr. Lesinski-Schiedat from the German Hearing Centre (DHZ – MHH Head: Prof. Prof. h. c. Dr. med. Lenarz) in Hanover visited the PAGEL team and enriched the meeting with her interesting lectures.    
Also the first step to the Mobile Clinic as one aim of the project was taken by presenting first equipment like manuals for therapy and assessment and a computer for media-based therapy and documentation. Within the years of joint work in the PAGEL-Project ideas for following projects were made. One of these ideas is to implement the newborn hearing screening in the Tanzanian health system. To realise this idea a stakeholder-meeting with a representative of the ministry of health took place where the participants agreed on a detailed 5-year plan. This is a really important outcome for the sustainability meeting of 2017. Small working groups spent their time on writing articles and collecting ideas for future projects after PAGEL ends in 2018. One idea was to develop a newsletter that supports the growing field of SLP in East-Africa and provides relevant information, materials or papers of current research to parents, teachers, therapists, doctors and all the people that are interested. 

Working in groups ©LUH
Stakeholder-meeting with a representative of the health ministry @LUH

SKT-Stammtisch am 7. November 2017

Am Dienstag, den 7.11., traf sich der SKT-Stammtisch in den Räumen der Hochschul-Ambulanz. Bei unserem Treffen haben wir unter anderem alle neuen Studierenden im Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt SKT willkommen geheißen. Im Fokus standen daher das gegenseitige Kennenlernen sowie der Austausch über die Themen des Stammtischs für das jetzige Semester.

Unser nächster Termin ist am 5.12. um 18 Uhr im Rhythmikraum (-114) am IfS. Themen sind, nach einem offenen Austausch, Infos aus den Berufsverbänden sowie eine Fallbesprechung aus der sprachtherapeutischen Praxis. Im Anschluss an unser Treffen gehen wir mit allen, die Lust haben, zusammen auf den Weihnachtmarkt.

Sollten Sie Interesse an der Teilnahme am SKT-Stammtisch haben und möchten in den Emailverteiler der Gruppe aufgenommen werden, melden Sie sich gerne per Email bei Christina Hennig.
Weitere Informationen zum SKT-Stammtisch finden Sie hier.

Besuch beim dritten Niedersächsischen Aphasietag in Bad Nenndorf

Am Samstag, den 04.11., besuchte eine Gruppe von Studierenden, Dozenten und Ehemaligen den dritten Niedersächsischen Aphasietag, der vom Landesverband Niedersachsen für die Rehabilitation der Aphasiker e. V. zusammen mit dem Aphasie-Regional-Zentrum der Klinik Niedersachsen angeboten wurde.

Nach einem abwechslungsreichen Vormittagsprogramm mit den Vorträgen „Junge Menschen in der Selbsthilfe – Was geht ab?“ (M. Barthel, Logopädin, HAWK Hildesheim), „Wenn sich die Worte im Labyrinth verlieren“ (Prof. Dr. G. Wolf, Neurobiologe, Magdeburg) sowie einer Podiumsdiskussion mit Betroffenen und Angehörigen zum Thema „So ist es mir ergangen – Erleben der Aphasie und Therapieerfahrungen“, folgten am Nachmittag unterschiedliche interessante Workshops zu therapierelevanten Themen für TherapeutInnen, PatientInnen und Angehörige.

Der Aphasietag findet in einem zweijährigen Turnus in der Klinik Niedersachsen statt, der nächste Termin ist also für das Jahr 2019 angesetzt. Es lohnt sich, diesen schon im Kalender vorzumerken!

Bericht über die Aphasiker-Selbsthilfe-Gruppe bei der NDR1 Plattenkiste

Am 25. Oktober 2017 waren der Vorsitzende der ASHG Friedrich Evers, die Teilnehmerin Karin Engelke und Marlene Küthe als Vertreterin der Studierenden im Studio, um über die Arbeit der Aphasiker-Sellbsthilfe-Gruppe zu berichten!

In der Sendung "Plattenkiste" stellen sich Vereine oder Clubs vor - egal ob Bürogemeinschaft, Surfclub, Kegelverein oder Internetgruppen. Die Gäste plaudern live im NDR Studio mit Michael Thürnau oder Martina Gilica - außerdem haben sie das Musikprogramm für die Stunde zusammengestellt.

Weitere Infos finden Sie hier.

Neuerscheinung aus der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie

Lüdtke, U., & Stitzinger, U. (2017). Kinder mit sprachlichen Beeinträchtigungen unterrichten. Fundierte Praxis in der inklusiven Grundschule. München: Reinhardt. (Mit Grafiken von Julia Wendel)

In der neuen Reihe ‚Inklusive Grundschule‘ konkret ist das Buch „Kinder mit sprachlichen Beeinträchtigungen unterrichten“ im Ernst Reinhardt Verlag erschienen. Das Praxisbuch liefert fundiertes und unterrichtsrelevantes Hintergrundwissen für Lehrkräfte ohne sonderpädagogisches Vorwissen oder ohne Ausbildung im Förderschwerpunkt Sprache sowie BerufseinsteigerInnen und Studierende. Dabei werden die Grundlagen der Sprachdidaktik ebenso beleuchtet wie die zentralen Unterrichtsprinzipien zur Sprach- und Kommunikationsförderung. Weitere Inhalte erläutern den Kontext der sprachlich-kulturellen Vielfalt, sprachlich-kommunikative Beeinträchtigungen und ihre Auswirkungen auf schulische Lernprozesse, das Inklusive Unterrichtsprofil Sprache und Kommunikation wie auch die interprofessionelle Kooperation. Vielfältige Praxisideen bieten konkrete Hilfen für den Unterricht.
Online stehen Informationen im Kontext der Unterstützung von Sprache und Kommunikation zu weiterführenden Fachzeitschriften, Fachgesellschaften und Berufsverbände, Selbsthilfe- und Elternverbände sowie Foren und Praxismaterialien für Lehrkräfte zur Verfügung.

Inhaltsverzeichnis und weitere Informationen (einschl. Leseprobe).

Gratulation zur Promotion an Dr.‘in des. Ulrike Schütte

Wir gratulieren Ulrike Schütte herzlich zur bestandenen Doktorprüfung.
Erstgutachterin Prof.‘in Dr.‘in Ulrike Lüdtke, Zweitgutachterin Prof.‘in Dr.‘in Renate Zimmer und die Prüfungsvorsitzende Prof.‘in Dr.‘in Birgit Herz nahmen die Doktorprüfung am 22.08.2017 ab. Die Dissertation trägt den Titel „Das ‚Fremde‘ im Kontext sprachlich-kultureller Diversität – Implikationen zur Professionalisierung von Sprachpädagog_innen und Sprachtherapeut_innen“ und wird bald in der Springer- Reihe „Diversität in Kommunikation und Sprache / Diversity in Communication and Language“ publiziert und für alle zugänglich sein.
Wir wünschen Ulrike Schütte alles Gute für ihre Zukunft!

© Schütte
© Schütte

Individuelle Unterstützungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten beim Erwerb und Gebrauch der Schriftsprache im Primarbereich

Kick-Off des landesweiten Projektes des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Das Projekt wird durch die Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie an der Leibniz Universität Hannover in Kooperation mit dem Fachbereich Didaktik der sprachlichen und ästhetischen Fächer an der Universität Hamburg wissenschaftlich begleitet. Unter der Gesamtleitung von Prof. Dr. Ulrike Lüdtke (LUH) und Prof. Dr. Petra Hüttis-Graff (UH) werden innerhalb der Laufzeit bis Juni 2020 exemplarische lehrgangsunabhängige Materialien zur individuellen Förderung von SchülerInnen und Schülern im schriftsprachlichen Bereich entwickelt und bereitgestellt. Ulrich Stitzinger steuert auf der Projektpartnerseite an der LUH den fachlichen Transfer zu den transprofessionellen Teams in NRW, bestehend aus Lehrkräften mit unterschiedlichen Expertisen der schulisch inklusiven Praxis. Julia Wendel leitet in Hannover die Digitalisierung der Materialien, die einen kontinuierlichen unterrichtsimmanenten Prozess des Lesen- und Schreibenlernens gewährleisten sollen und ähnlich dem Vorläuferprojekt PIKAS (für den Mathematikunterricht) kostenfrei zum Download zur Verfügung gestellt werden. Die Zielsetzung des Projektes ist die flächendeckende Unterstützung von Lehrkräften mit präventiv wirkenden Unterrichtskonzepten zum frühen Lesen- und Schreibenlernen, die einer Verfestigung von Erwerbsschwierigkeiten und einem Bedarf an sonderpädagogischer Förderung entgegenwirken (Abbau und Vermeidung von Lernbarrieren im Schriftspracherwerb)

(Lüdtke/Stitzinger: Kinder mit sprachlichen Beeinträchtigungen unterrichten
© 2017, Verlag Ernst Reinhardt GmbH & Co KG, München. Voraussichtlicher Erscheinungstermin: Oktober 2017 www.reinhardt-verlag.de)

Workshop “ Speech and Language Pathology in Children with Multiple Disorders ” at Kenyatta University, 05.06.2017 – 09.06.2017

©PAGEL-Team in front of the business centre at KU
© PAGEL-Professors in Nairobi

In early June 2017, the third workshop of the Pagel project entitled "Speech and Language Pathology in Children with Multiple Disorders" took place at Kenyatta University in Nairobi. The workshop focused on two main areas. On the one hand, this was the work on the specific HUB "Multiple Disorders" of the PAGEL team from Kenya and on the other hand it was a "writing workshop", in which small groups worked on joint publications, whose concepts were developed within the PAGEL project. These publications are based on goals and workfields of the PAGEL-Project such as the development of a mobile clinic or SLP curricula at the partner universities. In order to fulfill the HUB, the special expert in the field of Alternative and Augmentative Communication, Prof. Dr. Juan Bornman, was invited. She came from South Africa from Pretoria University and has enriched the one-week workshop with interesting and very instructive lectures. Also Visits to two hospitals took place in the programme and gave the participants a special insight into Nairobi's health system and the enormous differences between public and private clinics. We realla enjoyed the fruitfull and effective workshop in the department of special education at kenyatta university and want to thank the team from kenya for organising the program and for the great hospitality to all PAGEL-members.

©Pagel-Group in front of Gertrude Hospital
© writing-workshop with Prof. Bornman