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Lehre/Prüfungen

Lehr- und Forschungsgebiet

In Forschung und Lehre in der Abteilung „Pädagogik bei Verhaltensstörungen“ am Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover stehen theoretische wie praxisorientierte Zugänge zu Fragen der Beeinträchtigungen der emotionalen und sozialen Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt der Forschung.

Dabei finden sich die unterschiedlichen Zugänge zu einer Auseinandersetzung mit nachhaltig belasteten Entwicklungen, bspw. durch Traumatisierungen in Folge von Gewalt, Trennung oder Vernachlässigung auch in der Lehre wieder: psychoanalytische, sozialpsychologische und genderorientierte Erklärungs- und Handlungsmodelle sind Querschnittsthemen des Studienangebots, wobei ein Fallverstehen in der Tradition der Psychoanalytischen Pädagogik vor allem in der Diagnostik des Förderschwerpunktes einen zentralen Stellenwert einnimmt.

Das Kinderschutzcurriculum vermittelt zudem wichtiges Wissen zum Thema Risiko- und Schutzfaktoren, Prävention und Intervention bei Kindeswohlgefährdung sowie spezifischen Angeboten zur Entwicklungsförderung. Siehe auch: Artikel in der HAZ vom 26.07.2018

Ein Augenmerk gilt ferner dem Übergang von emotional und sozial belasteten sowie bildungsbenachteiligten Jugendlichen zwischen Schule und Berufsausbildung/selbstständiger Berufsausbildung hinsichtlich der Risiken bei drop-out.

Die Kooperation und Vernetzung schulischer und außerschulischer Unterstützungssysteme im Kontext interdisziplinärer Beratung stellen weitere Schwerpunkte dar; sie orientieren sich an Systemtheorien, gestalttherapeutischen Beratungsansätzen sowie psychodynamischen Gruppenphänomenen.