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Abteilung Inklusive Schulentwicklung/Pädagogik bei Lernbeeinträchtigungen

Leitung der Abteilung: Prof. Dr. Rolf Werning
Stellvertretende Leitung: Myriam Hummel

 

 

Das Team

Von links: Chantal Polzin, Navina Schilling, Rainer Mangels, Myriam Hummel, Lisa Disep, Sören Thoms, Tjark Neugebauer, Jessica Löser, Rolf Werning, Ann-Kathrin Arndt, Matthias Stöckel, Antje Rothe, Magdalena Hartmann

Nicht auf dem Bild: Michael Lichtblau hat derzeit eine Vertretungsprofessur an der Leuphana Universität Lüneburg inne

Für weitere Informationen bzw. zur Kontaktaufnahme klicken sie auf den Namen.

Aktuelles

Aktuelle Veröffentlichung der Abteilung: "Keeping the Promise"

Am 15. August 2016 erschien der internationale Herausgeberband "Keeping the Promise", herausgeben von Rolf Werning, Alfredo J. Artiles, Petra Engelbrecht, Myriam Hummel, Marta Caballeros und Antje Rothe. Der Herausgeberband basiert auf Forschungsergebnissen des abgeschlossenen Projektes "research for inclusive education in international cooperation" und diskutiert diese in Hinblick auf ihren Beitrag zur Weiterentwicklung inklusiver Bildung in internationaler Perspektive. Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der folgenden Internetseite: www.refie.org.

Die Veröffentlichung "Keeping the Promise" ist unter folgendem Link auch online zugänglich: http://www.pedocs.de/frontdoor.php?source_opus=12353&la=de

 

Werning, R., Artiles, A. J.,  Engelbrecht P. / Hummel M., Caballeros M. & Rothe A. (Hrsg.) (2016). Keeping the Promise? Contextualizing Inclusive Education in Developing Countries. Heilbrunn: Klinkhardt.

Inclusive education became a global promise corroborated by international declarations such as the Salamanca Statement (1994) and the Incheon Declaration (2015). Most countries worldwide have committed to the goal of inclusive education, putting a lot of pressure on so-called developing countries.


Against this backdrop, the threefold purpose of this book is to:

  • Generate research evidence on the development and implementation of inclusive education in developing countries,
  • Contextualize inclusive education in specific developing countries and contexts, and
  • Reflect on the future of inclusive education in developing countries.

 

“This book makes an important contribution to upholding the value of plurality in discourses and acknowledges the range of possible responses to the complex questions posed by efforts towards inclusive education.”

Dr. Nidhi Singal, Senior Lecturer in Inclusive Education, University of Cambridge

Auch 2015 findet das erfolgreiche Lehr-Lernprojekt "Sommerschule" statt

Das Lehr-Lernprojekt "Sommerschule" ist eine Kooperation der Abteilung Pädagogik bei Lernbeeinträchtigungen mit verschiedenen Integrativen Gesamtschulen in Hannover und Umgebung.

Das Projekt wird von Prof. Dr. Rolf Werning geleitet. Urte Schell und Rainer Mangels sind für die Projektorganisation und Durchführung der vorbereitenden Seminare zuständig.

Innerhalb von drei Wochen finden für Schüler/innen der Klassenstufen 5 bis 7 verschiedene Lernangebote statt. Weitere Schwerpunkte der Sommerschule bilden theater- und zirkuspädagogische Angebote.

Studierende der Sonderpädagogik sind für die Durchführung der Lernangebote zuständig. Auf der Grundlage individueller Lernstandsdiagnostik erstellen die Studierenden für alle teilnehmenden Schüler/innen  Förderpläne und schließen mit den Schüler/innen Lernverträge ab.

Weitere Informationen zum Lehr-, Lernprojekt finden sich hier.

Neuerscheinung: Herausforderung Inklusion in Schule und Unterricht (Werning/ Avci-Werning 2015)

Rolf Werning, Meltem Avci-Werning

Herausforderung Inklusion in Schule und Unterricht

Die UN-Behindertenrechtskonvention ist seit 2009 in Deutschland in Kraft getreten. Dieses internationale Übereinkommen stellt Lehrkräfte und Schulleitungen in Deutschland vor besondere Herausforderungen. Ein zentraler Aspekt bei der Umsetzung von Inklusion ist die institutionelle Entwicklung einer Schule für alle Kinder und Jugendliche. Damit rückt eine systemische Betrachtungsweise in den Vordergrund: Wie müssen Schulen, wie muss Unterricht beschaffen sein, damit möglichst alle Kinder und Jugendliche optimal gefördert werden können?

Der Praxisband setzt sich intensiv mit den Herausforderungen auseinander, die es im Rahmen inklusiver Schulentwicklungen zu meistern gilt. Neben dem aktuellen Forschungsstand vermittelt er konkrete Handlungsperspektiven, die internationale Entwicklungen einbeziehen und praxisnahe Erfahrungen von Lehrkräften und Schulen, die sich bereits auf den Weg gemacht haben. Im Fokus stehen dabei: 

  • die Entwicklung der Organisation, 
  • inklusive Unterrichtsentwicklung, 
  • die Implementierung von kooperativen Arbeitsstrukturen in der Schule und im Unterricht,
  • die Einbeziehung von Eltern und die Entwicklung eines Beratungskonzepts.

Das Buch richtet sich an Studierende, Referendare, Lehrkräfte, Fachgruppen und Schulleitungen aller Schulstufen und Schulformen, aber auch an SchulberaterInnen, die auf dem Weg zur inklusiven Schule nach tragfähigen und wirksamen Konzepten suchen.

Vortrag von Jessica Löser im Kontext der Veranstaltung "Deutsch lernen im Einwanderungsland"

Im Mittelpunkt der Veranstaltung Deutsch lernen im Einwanderungsland "Kamingespräch" stand die Debatte um ein Einwanderungsgesetz. In diesem Zusammenhang ist es relevant, angemessene Einwanderungskonzepte zu entwickeln. Die in diesem Kontext entstehenden Fragen wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion von verschiedener, u. a. aus bildungspolitischer und wissenschaftlicher Perspektive diskutiert. Aus der Abteilung Lernen war Jessica Löser zu dieser Diskussionsrunde eingeladen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Internationales Refie-Projekt erfolgreich abgeschlossen

Das internationale Forschungsprojekt "research for inclusive education in international cooperation" (refie) ist erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt hat 2014 begonnen und endete im März 2015.

Auf der Grundlage von qualitativen Daten, die auf Mikro-, Meso- und Makroebene der Bildungssysteme in Malawi und Guatemala erhoben wurden, wurden folgende Fragen untersucht:

Wie ist das Konzept inklusiver Bildung auf den verschiedenen Ebenen des Bildungssystems konstruiert?

Welche Erfolgsfaktoren und Barrieren lassen sich in der Umsetzung inklusiver Bildung identifizieren?

Vor diesem Hintergrund wurden Empfehlungen für die Weiterentwicklung inklusiver Bildung in Malawi und Guatemala abgeleitet. Eine Zusammenhassung der Projektergebnisse findet sich hier. Eine englische und spanische Version der executive summary sowie den vollständigen Projektbericht finden sich unter folgendem Link.

Die Forschungsergebnisse wurden auf nationalen Konferenzen in Guatemala und Malawi Vertretern aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik präsentiert und gemeinsam im Hinblick auf ihre Umsetzung diskutiert. Den offiziellen Abschluss des Forschungsprojekts bildete eine zweitägige Fachveranstaltung im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Bonn für Akteure aus dem deutschsprachigen Raum.

Das Projekt wurde in Kooperation der Leibniz Universität, unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Werning, und GOPA Worldwide Consultants durchgeführt. Es fand im Auftrag von und finanziert durch die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH/ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) statt.Die Projektkoordination wurde von Myriam Hummel durchgeführt. Als weiteres Mitglied der Abteilung war Antje Rothe in der Projektauswertung beteiligt.

Aktuelle Neuerscheinungen der Abteilung

Tagungsband "Inklusion und Übergang" der Abschlusstagung des Projektes "Prozessorientierte Verfahren" erschienen

Michael Urban, Marc Schulz, Kapriel Meser & Sören Thoms (Hrsg.): Inklusion und Übergang. Perspektiven der Vernetzung von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen.

Der Sammelband umfasst verschiedene Beiträge einer Abschlusstagung zum abgeschlossenen Forschungsprojekt "Prozessorientierte Verfahren der Bildungsdokumentation in inklusiven Settings". Dabei handelt es sich um ein Verbundprojekt der Universitäten Bielefeld, Hannover, Hildesheim, Frankfurt am Main und Siegen, welches durch das BMBF und des ESF gefördert wurde. Die Tagung fand am 2. und 3. September an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt.

Thematische Betrachtungslinien des Sammelbandes sind:

  • Kontextualisierungen und Theorieperspektiven
  • Bedeutung und Perspektive der Familie auf den Transitionsprozess
  • Zwischen inklusiver und selektiver Gestaltung von Übergängen
  • Professionelle Kompetenzen im Kontext inklusiver Übergänge
  • Beobachten - Diagnostizieren - Fördern

Weitere Informationen erhältlich unter www.klinkhardt.de/verlagsprogramm/2013.html

 

 

Herausgeberband des FBE Niedersachsen "Entwicklung und Förderung in der frühen Kindheit" erschienen

Peter Cloos, Katja Koch, Claudia Mähler (Hrsg): Entwicklung und Förderung in der frühen Kindheit. Interdisziplinäre Perspektiven.

Der Herausgeberband präsentiert Beiträge von Forschungsprojekten, die im Rahmen des Forschungsverbundes Frühkindliche Bildung und Entwicklung gefördert wurden. Daran war das Forschungsprojekt "Lernerfahrungen im Übergang" der Abteilung Pädagogik bei Lernbeeinträchtigungen beteiligt (Laufzeit: 2008-2013, Leitung: Urban, Werning).

In den letzten Jahren ist das Interesse an der Frühen Bildung deutlich gestiegen. Parallel hierzu hat sich ein Forschungsfeld etabliert, das grundlegende Fragen nach den Bedingungen und Möglichkeiten der Entwicklung und Förderung in der frühen Kindheit untersucht. Dieses Feld ist interdisziplinär angelegt, erprobt neue Forschungszugänge und trägt der Tatsache Rechnung, dass die Weiterentwicklung einschlägiger Praxisfelder der innovativen Erschließung bisher noch wenig bearbeiteter Forschungsthemen bedarf. Der vom Land Niedersachsen von 2008 bis 2013 geförderte Forschungsverbund Frühkindliche Bildung und Entwicklung Niedersachsen ist in diesem Forschungsfeld angesiedelt. Der Band präsentiert Forschungsergebnisse des Verbundes und rahmt diese durch grundlagentheoretische Beiträge zu Fragen der Bildung, Betreuung und Entwicklung in früher Kindheit. Themenschwerpunkte des Bandes sind vorschulische Entwicklung, Heterogenität und Professionalisierung. Der Band richtet sich an Forschende, Lehrende und Studierende im Forschungsfeld der frühkindlichen Bildung und Entwicklung.

Tagungsband zur Jahrestagung 2013 der Sektion Sonderpädagogik/Kommission Grundschulforschung erschienen

Michael Lichtblau, Daniel Blömer, Ann-Kathrin Jüttner, Katja Koch, Michaela Krüger, Rolf Werning (Hrsg.) Forschung zu inklusiver Bildung. Gemeinsam anders lehren und lernen.

Der vorliegende Sammelband umfasst Beiträge, in denen aktuelle Ergebnisse von Forschungsprojekten zum Themenkomplex „Inklusive Bildung“ vorgestellt werden und ist im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung 2013 der Sektion Sonderpädagogik und der Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft entstanden. Inhaltlich gliedert sich der Sammelband in fünf Bereiche:

(1) Professionsverständnis – Perspektiven pädagogischer Fachkräfte auf Inklusion und die Veränderung ihrer beruflichen Situation, (2) Professionalisierung – Kompetenzen für die pädagogische Arbeit in inklusiven Settings, (3) Schulentwicklung – Schulorganisationale Systembedingungen für eine erfolgreiche inklusive Praxis, (4) Unterricht und Didaktik – Didaktisch-methodische Konzeptionen von Unterricht in heterogenen Lerngruppen sowie (5) Schülerperspektive – Inklusion und die Veränderung schülerspezifischer Variablen.

Die unter diesen Themenbereichen subsumierten Forschungsprojekte nutzen unterschiedliche methodische Designs und sowohl qualitative als auch quantitative Ergebnisse werden präsentiert.

Inhaltsverzeichnis und weitere Informationen unter:

http://www.klinkhardt.de/verlagsprogramm/1986.html

Aktuelle Tagungen

Mitglieder der Abteilung Lernen, Ann-Kathrin Arndt, Myriam Hummel, Antje Rothe und Rolf Werning waren im Herbst 2014 mit Vorträgen zu aktueller Forschung auf den Konferenzen der European Educational Research Association (EERA) und der European Early Childhood Education Research Association (EECERA) vertreten.

European Conference on Educational Research (ECER), 1.-5. September 2014 in Porto

Das Thema der European Conference on Educational Research (ECER) 2014 der EERA war The Past, Present and Future of Educational Research in Europe. Dabei ging es um die Diskussion vorhandener Erfahrungen und Forschungsergebnisse in Hinblick auf die Rolle der Bildungswissenschaften im Kontext gegenwärtiger und zukünftiger europäischer Herausforderungen. Die Tagung fand vom 1.-5. September in Porto, Portugal statt.

In diesem Rahmen stellte Ann-Kathrin Arndt Aktuelles aus ihrem Dissertationsprojekt vor, unter dem Titel Collaboration between General and Special Education Teachers in the Context of Inclusive School Development.

Des Weiteren präsentierte Ann-Kathrin Arndt Ergebnisse des aktuellen Forschungsprojektes "Gute inklusive Schule" zu dem Thema Defining and Developing Quality Inclusive Schools within a Highly Segregated Educational System: Professionals and Parents' Perspectives.

Myriam Hummel präsentierte Ergebnisse des aktuellen internationalen Forschungsprojektes "Research for Inclusive Education in International Cooperation" (REFIE) unter dem Titel Inclusive education in development cooperation – At the interface of empirical research and evidence-based action.

24. Konferenz der European Early Childhood Education Research Association (EECERA), 7.-10. September 2014 auf Kreta

Die Beiträge auf der 24. Konferenz der EECERA  vom 7.-10. September 2014 auf Kreta, Griechland beschäftigten sich mit dem Tagungsthema Us, Them & Me: Universal, Targeted or Individuated Early Childhood Programmes. Dabei ging es um Fragen der sozialen Gerechtigkeit und Möglichkeiten der Partizipation im Kontext der frühkindlichen Bildung und Entwicklung.

Myriam Hummel stellte hier aktuelle Ergebnisse des Forschungsprojektes REFIE zu dem Thema Transition from Early Childhood Education to Primary Education in low-income countries: applied research in the context of development cooperation vor.

Antje Rothe präsentierte Aktuelles aus ihrem Dissertationsprojekt unter dem Titel What does it mean being a preschool teacher - a biographical inquiry.

Zudem stellte sie Ergebnisse des Forschungsprojektes "Lernerfahrungen im Übergang" zu dem Thema Improving parent-professional partnerships by considering parents' views vor.