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Forschungsprojekt: „KIRELA“

Titel

„KIRELA“ – Kinderrechte für Kinder in Laatzen   

Ansprechpartner

Wissenschaftliche Leitung:

Prof. Dr. Birgit Herz 

Projektdurchführung: 

Dipl.-Erzw. Nora Haertel

Kooperationspartner:

Netzwerk für Flüchtlinge in Laatzen e.V., Ansprechpartnerin Frau Mareike Fruth

Studentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

Mirjam Lepping, Kartin Hartmann, Laura Scheerbaum, Özlem Özdogan, Pascal Hazko

Laufzeit

01.04.2016 – 30.03.2017

Projektbeschreibung

Ausgangspunkt des Forschungsprojektes ist die im Kontext von bekannt gewordenen Fällen von (sex.) Gewalt in Flüchtlingsunterkünften angestoßene Debatte um Bemühungen für einen nachhaltigeren Schutz von Flüchtlingskindern respektive der Umsetzung von Schutzkonzepten in Einrichtungen und Maßnahmen der Flüchtlingshilfe in Deutschland. Neben personellen und räumlichen Standards wird im Zuge dieses Diskurses auch eine Reihe von Mindestanforderungen an die Ausgestaltung von Informations- und Hilfsangeboten für die Kinder und Jugendlichen der betreffenden Einrichtungen und Maßnahmen gefordert (vgl. UBFSK 2015). Diese betreffen, in Anlehnung an ein wie von Kindler (2013,15) vertretenes weites Begriffsverständnis von Kinderschutz zugrunde legend, auch primärpräventive Aspekte in der Bildungs- und Entwicklungsförderung.                                                     

In Kooperation mit dem Netzwerk für Flüchtlinge e.V. der Stadt Laatzen wird derzeitig ein Praxisforschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Birgit Herz und Dipl. Erzw. Nora Haertel mit Studierenden des Instituts für Sonderpädagogik der LUH durchgeführt. Im Zuge eines 3-monatigen Praxisforschungsprojektes werden Kindern mit Fluchterfahrung ihre grundlegenden Rechtsansprüche kindgerecht und interessengeleitet mittels verschiedener Themenbausteine vermittelt. Ziel ist es u.a. die demokratischen Handlungs- und Gestaltungskompetenzen der Kinder zu stärken. Darüber hinaus werden im Rahmen partizipativer Lernprozesse auch gemeinsame Möglichkeitsräume für eine (institutionelle) Umsetzung dieser Rechtsansprüche eruiert,  und im Sinne einer „partizipativ gestalteten Risikoanalyse“ (Wolff 2014) für die städtische Flüchtlingssozialarbeit aufbereitet. Die Entwicklung sowie die praktische Durchführung des Projektes werden durch eine fachwissenschaftliche Analyse des Handlungsfeldes vorbereitet und während des Prozesses empirisch begleitet.