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Methodik/Design

Das Forschungsvorhaben ist in einem maßgeblich qualitativen Forschungsdesign im mehrperspektivischen Ansatz angelegt und in drei Phasen strukturiert.

  • In Phase I werden leitfadengestützte Analysen von videoprotokollierten Kommunikations-situationen zwischen Erzieherinnen und Kindern im mehrsprachigen Kontext durchgeführt. Ziel ist es, die Potentiale der spezifisch sprachlich-kulturellen Kompetenzen bilingualer und monolingualer Erzieherinnen bei der Sprachbeobachtung zu ermitteln und bewusst zu machen.
  • In Phase II werden bilinguale und monolinguale Erzieherinnen in Bottom-up-Strukturen qualifiziert. Dabei wird von den teilnehmenden Erzieherinnen vor dem Hintergrund der ins Bewusstsein gerückten Potentiale, ein Curriculum für die Sprachbeobachtung erarbeitet.
  • In Phase III wird im Rahmen von Qualitätszirkeln die diagnostische Trefferquote bei der Sprachbeobachtung von mehrsprachigen Kindern durch qualifizierte sowie nicht-qualifizierte Erzieherinnen in Niedersachsen beurteilt. Auf Grundlage dieser vergleichenden Analyse sollen Schlussfolgerungen zur Effektivität bilingualer und bikultureller Potentiale vor dem Hintergrund von Qualifizierungsmaßnahmen ermöglicht werden.