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Methodik/Design

Die Durchführung des tansanischen MA-Studiengangs soll in modularisierter Form innerhalb eines Zeitraums von vier Semestern stattfinden. Die Module werden geclustert nach Ausbildung in Sach-, Methoden- und Dialogkompetenz und setzen sich schwerpunktmäßig aus Kursen zum wissenschaftlichen Arbeiten, früher inklusiver Diagnostik, Förderung, Bildung und Erziehung sowie Kursen zur Sprach- und Kommunikationstherapie für bestimmte Störungsbildgruppen zusammen. Um die Qualität des Programms stetig zu prüfen und zu verbessern, wird die Implementierung durch eine bi-nationale Evaluation getragen, um den MA-Studiengang sowohl von der tansanischen als auch von der deutschen Seite zu legitimieren.

Innerhalb dieser Evaluation wird der Kompetenzzuwachses auf Seiten der Studierenden sowie der Schwesternschülerinnen aus dem Irente Children’s Home in den Bereichen Diagnostik und Förderung gemessen. Dies geschieht in Anlehnung an das folgende Kompetenzmodell zur Entwicklungsförderung (abgeändert nach Lüdtke und Homburg 2009):

Kompetenzmodell (geändert nach Lüdtke und Homburg 2009)

Anhand des Modells lassen sich Kompetenzzuwächse im Bereich der Entwicklungsförderung ausmachen. Um eine erfolgreiche Entwicklungsförderung durchzuführen, ist es unabdingbar, die folgenden drei Kompetenzen zu beherrschen: Methodische Kompetenz, Sachkompetenz und Dialogkompetenz.

Überprüft werden die einzelnen Kompetenzbereiche mithilfe von schriftlichen Tests und Videoaufnahmen, die die Interaktion zwischen dem Studierenden bzw. Schwesterschülerinnen und den Säuglingen dokumentieren. Hierbei wird bspw. das Dialogverhalten zwischen den beiden Protagonisten beobachtet und analysiert. Dabei wird engmaschig mit dem 2012 vom BMBF/DAAD finanzierten „Child Development Lab“ zusammen gearbeitet.