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Forschung

Die Abteilung existiert erst seit dem Wintersemester 2017/18 und befindet sich noch im Aufbau. Das aktuelle Team prägt die künftigen Forschungsaktivitäten in den folgenden Schwerpunkten:

  • Methodik und Didaktik im Unterrichtsfach Deutsch unter erschwerten Bedingungen der Sprachentwicklung
  • Sprachbeobachtung, -analyse und -diagnostik in Lernbereichen des Deutschunterrichts
  • Konzepte der Beratung und Kooperation von Regelschullehrkräften, Sonderpädagog/innen und medizinischen Heilmittelerbringer/innen insbesondere in Lernbereichen des Deutschunterrichts

Durch die derzeit enge Kooperation mit der Forschungsstelle Sonderpädagogik, Sprache und Inklusion (fossi, http://www.ph-ooe.at/forschung/fossi.html) an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich ist die Abteilung beteiligt an folgenden Projekten:

EusE-S – Emotionale und soziale Schulerfahrungen von Schülerinnen und Schülern mit Sprachbeeinträchtigungen

Laufzeit: 2016 – 2020; Förderung: Eigenmittel der PH OÖ und LUH

Summe: 3000€ (PH OÖ)

Zu den Einstellungen sowie sozialen und emotionalen Schulerfahrungen von Kindern und Jugendlichen mit sprachlichen Entwicklungsbeeinträchtigungen in inklusiven Settings liegen bisher kaum empirische Daten vor. Diese und auch die Rekonstruktion der Sichtweisen von Schülerinnen und Schülern ohne Beeinträchtigungen auf spezifische Auffälligkeiten im Sprachgebrauch im Kontext von spezifischen Lern- und Entwicklungsbeeinträchtigungen können Rückschlüsse geben auf die Merkmale und Indikatoren eines inklusiven Unterrichts mit Blick auf die Interaktion zwischen Schülerinnen und Schülern hinsichtlich der Bildungs- und Alltagssprache als Medium schulischen Lernens, sozialen Handelns und emotionalen Erlebens. Ein exemplarischer Fokus soll auf der psychoreaktiven Kommunikationsbeeinträchtigung des Stotterns liegen. Erhebungen mit diesem Fokus werden als Querschnittstudie auf Grund der Sensibilität der Interviewthemen sowie der Vorkommenshäufigkeit von Kindern und Jugendlichen mit einer Stottersymptomatik nicht mit einer statistisch zufriedenstellenden Stichprobe führen.  Es werden daher bereits bestehende qualitative Einzelfallergebnisse herangezogen. Es werden weitere Einzelfalluntersuchungen vorgenommen mit dem Anspruch einer konzeptionellen Kontrastierung. Einzelne Lerngruppen ausgewählter Schulen werden als natürliches Untersuchungsfeld herangezogen für leitfadengestützte Gruppeninterviews. Ausgewählte Bilderbücher dienen dabei als Stimulus in der Erhebungssituation. Im Sinne einer ökologischen Triangulation werden zusätzlich semi-standardisierte Fragebögen herangezogen. Die Auswertung erfolgt durch eine qualitative Inhaltsanalyse. Alle explorativen und strukturierten qualitativen und methodenkombinierten Einzelfalluntersuchungen werden einer qualitativen Meta-Synthese unterzogen.

Publikationen: Mußmann, J. & Rohgalf, T. (2014): Bilderbücher zur sozial-emotionalen Unterstützung stotternder Kinder und Jugendlicher im inklusiven Unterricht. Sprachförderung und Sprachtherapie in Schule und Praxis 2/14, 109-117.

Gesellschafts- und berufsbezogene Werthaltungen von Lehramtsstudierenden im Kontext von Sprach- und Kommunikationsstörungen bei Schülern und Schülerinnen

Teil-Projekt des Kooperationsprojektes Gesellschafts- und berufsbezogene Werthaltungen von Lehramtsstudierenden

(Leitung Vertret.-Prof. Dr. Sebastian Dippelhofer, JLU Gießen)

Laufzeit: 2017 - 2019

Förderung: Max-Träger-Stiftung, PH OÖ.

Summe: Max-Träger-Stiftung: 10.000€ (Antragsteller Vertret.-Prof. Dr. Sebastian Dippelhofer, JLU Gießen);  Eigenmittel der PH OÖ: 3000€

Die geplante Studie will die gesellschafts- und berufsbezogenen Werte und Bereitschaften von Lehramtsstudierenden ermitteln und damit auch einen empirisch fundierten Beitrag zum praxisrelevanten Ertrag des Studiums leisten. Es soll hinsichtlich der normativen Erwartungen Aufschluss über deren Haltungen insgesamt liefern und Vergleiche zwischen den nationalen Lehramtsvorstellungen ermöglichen. Exemplarisch werden auf deutscher Seite mit der PH Freiburg eine der mit 4.853 Studierenden größten, mit der PH Weingarten eine im Vergleich etwas kleinere Hochschule ihrer Art betrachtet (3.349), die das zusätzliche Angebot des Sonder- und Förderschulamts hat (Statisches Bundesamt 2015). Auf österreichischer Seite werden die PH Wien, die mit 2.699 Studierenden die größte pädagogische Hochschule Österreichs ist, die PH Oberösterreich in Linz (1.747), die PH Steiermark in Graz (1.398) und die PH Vorarlberg in Feldkirch (464) untersucht (Statistik Austria 2015). Ferner wird die belgische Autonome Hochschule in der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen einbezogen, die 89 Studierende in der Elementar- und Primarstufenpädagogik ausbildet.

Inklusion europäisch

Lehrpraxisprojekt im Rahmen der Erasmus+ Richtlinie

Laufzeit: 2016 – 2018

Kooperationspartner: Prof. Dr. Ulrike Stadler-Altmann (Freie Universität Bozen, Italien); Leitung: Prof. Dr. Timm Albers (Universität Paderborn).

Förderung: Förderpreis für Innovation und Qualität in der Lehre der Universität Paderborn
2015 (Antragsteller Prof. Dr. Timm Albers)

Summe: 59.800€ (Antragsteller Prof. Dr. Timm Albers)