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Öffentlicher Gastvortrag: Dr. Keon McGuire

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In dem Zeitraum vom 14.-25.05.2018 besucht Dr. Keon McGuire als Gastwissenschaftler das Institut für Sonderpädagogik. Dr. McGuire ist Assistant Professor für tertiäre Bildung am Mary Lou Fulton Teachers College der Arizona State University, USA. Die Intersektionalität verschiedener Benachteiligungsdimensionen wie ‚Race‘, Geschlecht und Religion sind zentraler Gegenstand seiner Forschung und Lehre. Darüber hinaus stellen interpersoneller und institutioneller Rassismus und Erfahrungen im Umgang mit Rassismus einen Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit dar. Seine wissenschaftliche Arbeit zeichnet sich dadurch aus, dass sie in Africana (Black) Studies und anderen interdisziplinären Ansätzen begründet ist. Dr. McGuire wird durch ein Blockseminar die Lehre für Studierende der Sonderpädagogik durch seine internationale Perspektive erweitern. Thema des Seminars lautet Intersectionality as Praxis and Theory: Exploring Differences at the Intersection of Race, Gender and Religion. Am Mittwoch, den 16.05 16Uhr c.t. in Gebäude 1211 R105, findet ein hochschulöffentlicher Vortrag statt mit dem Titel: Beyond a Single Axis Analyses: Religion, Race and Gender in the Lives of Black Lives an Undergraduates in the US. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Termin: 16.05.2018 - 16 Uhr c.t.

Ort: R105 (1211)

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an Navina Schilling.

Kinder als Erfinder - ein Tag in der Welt der Wissenschaft

Flyer Kinder als Erfinder Tag; Informationen zu Zeit, Ort und Anmeldung auch zu finden im Text

Schülerinnen und Schüler entdecken Phänomene aus dem Leben berühmter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Am Mittwoch, 20. Juni 2018, 15 bis 18 Uhr, haben Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 3 und 4 die Möglichkeit, sich als Erfinderinnen und Erfinder im Lichthof der Leibniz Universität Hannover auszuprobieren.

Im Rahmen der Veranstaltung können Schülerinnen und Schüler Phänomene im Leben berühmter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entdecken. Ausgehend von den Biografien bekannter Persönlichkeiten – wie beispielsweise Leonardo da Vinci  oder Mary Anning – werden die Kinder an verschiedenen Experimentierstationen angeregt, eigenständig verschiedene Sachverhalte zu erkunden und zu erforschen. Die einzelnen Themenbereiche werden von Studierenden des Bachelorstudiengangs Sonderpädagogik im Unterrichtsfach Sachunterricht an der Leibniz Universität kindgerecht vorbereitet und betreut. Mit der Veranstaltung vertiefen die Studierenden ihr erlangtes theoretisches Fachwissen in der Praxis.

Alle Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassenstufe, der Grund- und Förderschulen sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung zu dieser kostenfreien Veranstaltung ist unter der E-Mail-Adresse sachunterrichtifs.phil.uni-hannover.de möglich.

 

Referent/-innen Sonja Veith und Jan Heiko Wohltmann
VeranstalterInstitut für Sonderpädagogik, Abteilung Sachunterricht und Inklusive Didaktik
Termin 20.06.2018 15:00 Uhr - 18:00 Uhr
Ansprechpartner

Sonja Veith und Jan Heiko Wohltmann

sachunterrichtifs.uni-hannover.de

Ort

Welfenschloss, Geb.: 1101

Lichthof Welfengarten 1

30167 Hannover

 

Neuerscheinung aus der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie

Lüdtke, U., & Stitzinger, U. (2017). Kinder mit sprachlichen Beeinträchtigungen unterrichten. Fundierte Praxis in der inklusiven Grundschule. München: Reinhardt. (Mit Grafiken von Julia Wendel)

In der neuen Reihe ‚Inklusive Grundschule‘ konkret ist das Buch „Kinder mit sprachlichen Beeinträchtigungen unterrichten“ im Ernst Reinhardt Verlag erschienen. Das Praxisbuch liefert fundiertes und unterrichtsrelevantes Hintergrundwissen für Lehrkräfte ohne sonderpädagogisches Vorwissen oder ohne Ausbildung im Förderschwerpunkt Sprache sowie BerufseinsteigerInnen und Studierende. Dabei werden die Grundlagen der Sprachdidaktik ebenso beleuchtet wie die zentralen Unterrichtsprinzipien zur Sprach- und Kommunikationsförderung. Weitere Inhalte erläutern den Kontext der sprachlich-kulturellen Vielfalt, sprachlich-kommunikative Beeinträchtigungen und ihre Auswirkungen auf schulische Lernprozesse, das Inklusive Unterrichtsprofil Sprache und Kommunikation wie auch die interprofessionelle Kooperation. Vielfältige Praxisideen bieten konkrete Hilfen für den Unterricht.
Online stehen Informationen im Kontext der Unterstützung von Sprache und Kommunikation zu weiterführenden Fachzeitschriften, Fachgesellschaften und Berufsverbände, Selbsthilfe- und Elternverbände sowie Foren und Praxismaterialien für Lehrkräfte zur Verfügung.

Inhaltsverzeichnis und weitere Informationen (einschl. Leseprobe).

Neuerscheinung aus der Abteilung Pädagogik bei Verhaltensstörungen

Birgit Herz (2017): Gruppen leiten. Eine Einführung für pädagogische Praxisfelder. Verlag Barbara Budrich

Was verstehen wir unter einer Gruppe oder einem Team? Die Leitung von Gruppen in pädagogischen Settings setzt ein spezifisches Fachwissen voraus. In dem Einführungsbuch für Studierende und BerufsanfängerInnen werden Ergebnisse zentraler Grundlagenforschung –– auch in ihrem historischen Kontext –– vorgestellt und ein handlungspraktischer Transfer auf den Aufgabenbereich des Leitens von Gruppen in pädagogischen Praxisfeldern vermittelt.

Gruppen zu leiten, erfordert Kommunikationskompetenz, Interaktionssensibilität und die Bereitschaft zur Selbstreflexion. Das Leiten von Gruppen und Teams zählt in schulischen wie in außerschulischen Praxisfeldern  zu einer alltäglichen Kernaufgabe der pädagogischen Fachkräfte. Die immer wichtiger werdende interprofessionelle Kooperation, bspw. in inklusiven Bildungs- und Erziehungsfeldern, in Beratung und auch Organisationsentwicklung, setzt spezifische Kompetenzen voraus, um Gruppen und Teams zielführend und kollegial zu leiten. In beruflichen Positionen mit Leitungsfunktion steht vor allem die Unterstützung bei und Steuerung von Gruppenprozessen im Zentrum des fachlichen Profils.

Die Einführung ist mit Blick auf Studierende ebenso wie auf BerufsanfängerInnen in pädagogischen Praxisfeldern verfasst und zielt auf eine Stärkung der handlungsorientierten Befähigung für das Leiten von Gruppen. Jedes Kapitel schließt mit einer Literaturempfehlung, mit der der theoretische Überblick und die praktischen Beispiele vertieft werden können.

weitere Informationen


Birgit Herz (2017): Zur historischen Proximetrie einer Wissenschaftsdisziplin. Sonderpädagogik und die Dialektik von Inklusion und Exklusion. Verlag Julius Klinkhardt

Die vorliegende historiographische Studie skizziert zentrale Fachentwicklungen innerhalb der Sektion Sonderpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Personalia, Detailfakten, bildungspolitische Entwicklungslinien, wissenschaftstheoretische Kontroversen, Vorurteilskulturen und soziokulturelle Prozesse werden zum 50jährigen Bestehen ihrer DozentInnentagung in der Dialektik von Inklusion und Exklusion erinnert.

Die Publikation dokumentiert einige Widersprüche, Ambivalenzen, Brüche und Differenzlinien innerhalb der letzten Jahrzehnte. Im Mittelpunkt steht keine Geschichte der Theorieentwicklung, sondern die Nachforschung über spezifische Ereignisse, personale Verflechtungen, Institutionen und Traditionen, die in Verbindung mit der Entwicklung der Sektion Sonderpädagogik dargestellt wird.

weitere Informationen

Neuerscheinung aus der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie

Stitzinger, U., Sallat, S. & Lüdtke, U. (Hrsg.) (2016). Sprachheilpädagogik aktuell. Beiträge für Schule, Kindergarten, therapeutische Praxis. Bd. 2: Sprache und Inklusion als Chance?! Expertise und Innovation für Kita, Schule und Praxis. Idstein: Schulz-Kirchner.

Kinder und Jugendliche mit sprachlich-kommunikativ heterogenen Ausgangslagen und Entwicklungsperspektiven benötigen individuelle Unterstützungen, um Bildungsziele im Kontext von Inklusion chancengleich erreichen zu können. Dazu sind spezifische Expertisen und neu angepasste Konzepte für die Sprachpädagogik und Sprachtherapie erforderlich, die vorteilhafte Übergänge und transdisziplinäre Kooperationen zwischen Kita, Schule, sprachtherapeutischer Praxis und Berufsbildung schaffen. Die einzelnen Beiträge nehmen unterschiedliche Interventionsbereiche in einer konsequenten Theorie-Praxis-Verknüpfung spezifisch in den Blick: mündliche und schriftliche Sprachlernkontexte, Sprache im mathematischen Lernen, Mehrsprachigkeit und Interkulturalität im Bildungszusammenhang. Außerdem werden aktuelle diagnostische Verfahren zu sprachlich-kommunikativen Entwicklungsbereichen in der Anwendung für inklusive Settings vorgestellt und Einblicke in die inklusive Praxis sprachlicher und kultureller Vielfalt gegeben.

Das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe sowie weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Neuerscheinung aus Abteilung Pädagogik bei Lernbeeinträchtigung

Werning, R., Artiles, A. J.,  Engelbrecht P. / Hummel M., Caballeros M. & Rothe A. (Hrsg.) (2016). Keeping the Promise? Contextualizing Inclusive Education in Developing Countries. Heilbrunn: Klinkhardt.

 

Inclusive education became a global promise corroborated by international declarations such as the Salamanca Statement (1994) and the Incheon Declaration (2015). Most countries worldwide have committed to the goal of inclusive education, putting a lot of pressure on so-called developing countries.


Against this backdrop, the threefold purpose of this book is to:

  • Generate research evidence on the development and implementation of inclusive education in developing countries,
  • Contextualize inclusive education in specific developing countries and contexts, and
  • Reflect on the future of inclusive education in developing countries.

 

“This book makes an important contribution to upholding the value of plurality in discourses and acknowledges the range of possible responses to the complex questions posed by efforts towards inclusive education.”

Dr. Nidhi Singal, Senior Lecturer in Inclusive Education, University of Cambridge

 

 

 

Präsentation der Gemeinsamen Seminare - Demokratie und politische Mitbestimmung

Im Sommersemester 2016 findet ein fünfter Durchgang von "Gemeinsam lernen - Seminare unter Beteiligung von Menschen mit geistiger Behinderung" statt.

Das Rahmenthema dieser Seminare lautet

"Demokratie und politische Mitbestimmung".

In diesem Jahr erarbeiten zwei der inklusiven Projektgruppen Informationsmaterialien in einfacher Sprache zu den Themen "Grundrechte in Deutschland" und "Aufbau des deutschen Staates". Ihre Ergebnisse werden in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht. Eine Projektgruppe setzt sich mit der Biografie Barack Obamas auseinander, sie erstellt eine Präsentation über die politischen Ziele des amerikanischen Präsidenten während seiner Amtszeit. Zwei weitere Gruppen untersuchen unterschiedliche umweltpolitische Aspekte und Möglichkeiten des Umweltschutzes. Sie beschäftigen sich unter anderem mit der aktuellen Debatte um die Verwendung von Plastiktüten und stellen Ergebnisse geführter Experteninterviews vor.

Die öffentliche Präsentation der Projektergebnisse findet

am 01. Juli 2016 um 11 Uhr in Raum 105 (Schloßwender Straße 1) statt.

Herzliche Einladung an alle Interessierten! 

Christiane Miosga vom Präsidenten zur Außerplanmäßigen Professorin im Institut für Sonderpädagogik ernannt

Dr. Christiane Miosga wurde am 27. Mai 2016 zur Außerplanmäßigen Professorin der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie im Institut für Sonderpädagogik ernannt. Damit hat die Universität Hannover eine engagierte, kreative und interdisziplinär renommierte Wissenschaftlerin ausgezeichnet. Ihr breites Forschungsspektrum umfasst neben Grundlagenstudien und Theorien zu Sprache und multimodaler Kommunikation diverse aktuelle gesellschaftlich relevante Fragestellungen. Hierzu gehören beispielsweise Forschungsfragen zu professionellem Sprechen im Kontext kultureller und sprachlicher Diversität,  digitaler Medien und  sprachlicher Vermittlung in Bildungsinstitutionen. Weitere Schwerpunkte sind die Analyse und der Einsatz von Sprechstilen und Stimme im Kontext Spracherwerb und Interaktion, bei gesellschaftlichen Unterschieden sowie bei Stimm- und Redeflussstörungen in inklusiven Settings.

Miosga lehrt seit 2002 als akademische Rätin  in der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie. Dort hat sie in den vergangenen Jahren das SpeechLab und, gemeinsam mit der Leiterin der Abteilung Prof. Dr. Ulrike Lüdtke, die Hochschulambulanz mit ins Leben gerufen. Sie leitet viele innovative, diversitätsgerechte Lehr-Lernprojekte und hat interdisziplinäre Studiengänge und Curricula in Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Deutschen Seminar initiiert und umgesetzt. Mit ihrer Ernennung können die internen Forschungs- und Lehrkooperationen im Rahmen des Ausbaus der Sonderpädagogik und der LehrerInnenbildung im Kontext Inklusion sowie der interdisziplinären Kooperationen im In- und Ausland intensiviert werden.

Neuerscheinung im Nov. 2015

„Vielfalt macht Schule“ - Inklusion in der Schule erfolgreich gestalten.
Ein Film von Mittendrin Hannover e.V.

Eine Schule für alle zu werden, ist die Aufgabe seit Einführung der inklusiven Schule. Jetzt gehört jedes Kind dazu. Das stellt Schulen vor eine große Herausforderung. Der Film zeigt Möglichkeiten auf, wie sich Schulen in kleinen und zu ihrem Konzept passenden Schritten zur inklusiven Schule entwickeln können. Der Film begibt sich auf einen Streifzug durch fünf Schulen in Hannover und Umgebung. Drei Grundschulen und zwei Integrierte Gesamtschulen zeigen, wie sie Inklusion in ihrem Schulalltag leben.

Konzept: Linda Altmann, Frauke Hasselbring, Elke Lengert
Wissenschaftliche Begleitung: Dr. Michael Lichtblau, Prof. Dr. phil. Bettina Lindmeier
Sprecher: Samuel Koch

Realisiert von 5050 | film+neue medien | www.5050media.de

Bestellbar unter: http://dvd.mittendrin-hannover.de/vielfalt/bestellen-vielfalt.htm

 

 

Neuerscheinung des Lehrstuhl Pädagogik bei Verhaltensstörungen


Weitere Informationen und das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

Neuerscheinung aus Abteilung Pädagogik bei Lernbeeinträchtigunge

Rolf Werning, Meltem Avci-Werning

Herausforderung Inklusion in Schule und Unterricht

 

Die UN-Behindertenrechtskonvention ist seit 2009 in Deutschland in Kraft getreten. Dieses internationale Übereinkommen stellt Lehrkräfte und Schulleitungen in Deutschland vor besondere Herausforderungen. Ein zentraler Aspekt bei der Umsetzung von Inklusion ist die institutionelle Entwicklung einer Schule für alle Kinder und Jugendliche. Damit rückt eine systemische Betrachtungsweise in den Vordergrund: Wie müssen Schulen, wie muss Unterricht beschaffen sein, damit möglichst alle Kinder und Jugendliche optimal gefördert werden können?

Der Praxisband setzt sich intensiv mit den Herausforderungen auseinander, die es im Rahmen inklusiver Schulentwicklungen zu meistern gilt. Neben dem aktuellen Forschungsstand vermittelt er konkrete Handlungsperspektiven, die internationale Entwicklungen einbeziehen und praxisnahe Erfahrungen von Lehrkräften und Schulen, die sich bereits auf den Weg gemacht haben. Im Fokus stehen dabei: 

  • die Entwicklung der Organisation, 
  • inklusive Unterrichtsentwicklung, 
  • die Implementierung von kooperativen Arbeitsstrukturen in der Schule und im Unterricht,
  • die Einbeziehung von Eltern und die Entwicklung eines Beratungskonzepts.

Das Buch richtet sich an Studierende, Referendare, Lehrkräfte, Fachgruppen und Schulleitungen aller Schulstufen und Schulformen, aber auch an SchulberaterInnen, die auf dem Weg zur inklusiven Schule nach tragfähigen und wirksamen Konzepten suchen.

Weitere Informationen und das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.