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Prof. Dr. habil. Ulrike Lüdtke

Homepage:http://ulrike.luedtke.phil.uni-hannover.de/
E-Mail:ulrike.luedtkeifs.uni-hannover.de
Telefon:+49 511 762 17376
Fax:+49 511 762 17408
Anschrift:Schloßwender Straße 1, 30159 Hannover
Raum: 020 (1211)
Sprechzeiten:Nach Vereinbarung per E-Mail

Funktionen:

  • Mitarbeiter/-innen des Instituts für... - Professorinnen/Professoren - Ausschussvorsitzende des Zulassungsausschusses Master Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften.
  • Kommission für Gleichstellung - Stellv. d. Professorinnen/Professoren

Veranstaltungen:

Aktuelles

Diversität in Kommunikation und Sprache / Diversity in Communication and Language - Launch neuer Reihe im Springer VS Verlag

Unter dem Titel Diversität in Kommunikation und Sprache / Diversity in Communication and Language ist zur Zeit eine neue Reihe, herausgegeben von Prof. Ulrike M. Lüdtke, in Arbeit. In den nächsten Jahren werden hier herausragende Dissertationen sowie Sammelwerke in englischer und deutscher Sprache erscheinen, die in den Themenfeldern Spracherwerb und Störungen des Spracherwerbs, Sprachdidaktik sowie kultureller und sprachlicher Diversität und Inklusion angesiedelt sind.
Als erstes Werk wird im Sommer 2016 Ulla Licandros Dissertation unter dem Titel “Narrative Skills in Dual Language Learners. Acquisition and Peer-Mediated Support in ECEC” erscheinen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Springer-Verlags

Wir danken dem Springer-Verlag für die fruchtbare Zusammenarbeit und hoffen auf reges Interesse! 

Inklusion und Sprachtherapie - Rückblick auf das 17. Wissenschaftliche Symposium des dbs im Lichthof der LUH

Den Auftakt für das zweitägige Symposium, das am 26. und 27. Februar 2016 im Lichthof stattfand, machte das engagierte Grußwort von Verena Bentele, Beauftragte des Bundes für die Belange behinderter Menschen. Wie eine inklusive Sprachtherapie aussehen kann, zeigten die universitären Gastgeberinnen der Tagung, Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Dr. des. Ulla Licandro, gemeinsam mit Prof. Mary Beth Schmitt aus den USA auf, wo die Durchführung von Sprachtherapie in inklusiven Kontexten bereits selbstverständlich ist. Verschiedene Ansätze und Visionen für eine inklusive Sprachtherapie in Deutschland wurden weiter von den anschließenden Rednerinnen und Rednern diskutiert. Die dbs-Bundesvorsitzende Katrin Schubert forderte in ihrem abschließenden Resümee „[…] dass pädagogische und inklusive Einrichtungen für sprachtherapeutisches Fachpersonal geöffnet und angemessene Vergütungsstrukturen für die sprachtherapeutische Arbeit in Einrichtungen geschaffen werden.“ Eine Poster- und Fotoausstellung rundete die Veranstaltung ab.

Weitere Informationen können hier eingesehen werden.

von links: Prof. Dr. Michael Wahl (dbs-Bundesvorsitzender), Prof. Mary Beth Schmitt (Texas Tech University), Dr. des. Ulla Licandro, Prof. Dr. Ulrike Lüdtke (LUH), Prof. Dr. Volker Maihack (dbs-Bundesvorsitzender)
© Hennig
Grußwort von Verena Bentele, Beauftragte des Bundes für die Belange behinderter Menschen
© dbs

Ehrenamtliche Hilfe für hörbeeinträchtigtes Flüchtlingskind gesucht!

Gesucht wird eine Person (Sprachtherapeut/in, Studierende/r der Sprachtherapie, o. Ä.), die auf ehrenamtlicher Basis ein hörbeeinträchtigtes Flüchtlingskind im Schulalter beim Erlernen der Gebärdensprache unterstützt.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei:
Frau Dr. Ina Baumann
Leiterin des Sprachkompetenzzentrums Hannover
Kontakt: Ina_baumannhotmail.de

‚KIS inklusiv‘ erfolgreich abgeschlossen!

Kooperative Interventionen bei sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen in der in-klusiven Schule (KIS inklusiv) war die Zielsetzung des im Wintersemester 2015/2016 neu durchgeführten Theorie-Praxis-Seminars in der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie unter der Leitung von Ulrich Stitzinger. In der Kooperation mit Lehrkräften der Grundschule Osterberg in Garbsen und der organisatorischen Unterstützung von uniKIK – Zentrale Studienberatung wurden Studierenden erste Erfahrungen in der multiprofessionellen Zusammenarbeit ermöglicht. Im Schwerpunkt der Unterstützung von Sprache und Kommunikation und des Abbaus sprachlich-kommunikativer Lernbarrieren wurden kooperative Interventionen und Team-Teaching-Prozesse geplant, in einzelnen Unterrichtsstunden selbst durchgeführt sowie in Nachbereitungen reflektiert. Im 14-tägigen Wechsel zwischen dem Institut für Sonderpädagogik und der Grundschule in Garbsen wurden theoriebezogene Erkenntnisse praxisnah umgesetzt und die Grundkompetenz erworben, mit den Regelschullehrkräften gemeinsam das ‚Unterstützungsprofil Sprache und Kommunikation‘ mit Bezug auf die Förderbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler umzusetzen. Somit profitierten davon sowohl die Kinder, wie auch die Lehrkräfte der Schule und die Studierenden als gemeinsam Lernende. Wirkungen der Teilnahme an dem Pilot-Seminar auf Studierende und Lehrkräfte werden zusätzlich im Rahmen des Forschungsprojektes ‚KIS inklusiv‘ untersucht.

Wir gratulieren Dr. des. Ulla Licandro zur abgeschlossenen Promotion

Wir freuen uns mit Ulla Licandro über ihre bestandene Doktorprüfung. Die Dissertation trägt den Titel "Oral Narrative Performance of Young Turkish-German Dual Language Learners and Peer-Assisted Support of Early Narrative Skills in ECEC Contexts".

Prof. Dr. Ulrike Lüdtke (Erstgutachterin), Prof. Laura Justice, PhD (Zweitgutachterin vom Crane Center for Early Childhood Research and Policy der Ohio State University) und Prof. Dr. Bettina Lindmeier (Prüfungsvorsitz) nahmen am 8. Februar 2016 die Doktorprüfung ab.

Interessante Einblicke in ihre Arbeit am CCEC gab Prof. Laura Justice am 9. Februar bei ihrem Vortrag zum Thema "preschool language and literacy intervention".

Prof. Laura Justice, Dr. des. Ulla Licandro, Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Prof. Dr. Bettina Lindmeier nach der bestandenen Prüfung
© Lüdtke
Vortrag von Prof. Laura Justice
© Lüdtke

PAGEL – Kick-Off Meeting 08.12.2015-11.12.2015 in Dar es Salaam

Having a sundowner after a successful day
© Küthe

The week of 08.12.2015-11.12.2015 was the official start of the PAGEL-Project „Knowledge Transfer by Global Unity – Multilateral East African-German Partnership in Speech Language Pathology (SLP)“ when the different team members of the Muhimbili University of Health and Allied Sciences from Dar es Salaam, the Kenyatta University from Nairobi and the Leibniz University from Hannover came together with a lot of different views, thoughts and expectations.

The week allowed a lot of time for exchange of visions, ressources and knowledge and the teams developed important aims for the next four years. They discussed about possible chances and problems they might have to face within the project.

The Kick-Off Meeting formed a good foundation for the following years and a team, that can work effective and ambitous for the common aim to built excellent clinics for people with communication disorders, got established.

The PAGEL-Team in front of Muhimbili university
© Küthe

Tagungsankündigung „Sprachtherapie und Inklusion“ am 26. und 27. Februar 2016 an der LUH

Das 17. Wissenschaftliche Symposium des Deutschen Bundesverbandes der akademischen Sprachtherapeuten (dbs) wird in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie im Lichthof der LUH ausgerichtet.

Neben der Diskussion wissenschaftlicher Grundlagen werden auch zahlreiche Projekte gelingender (sprachtherapeutischer) Inklusion vorgestellt. In einem einführenden Grundlagenvortrag stellen die universitären Gastgeberinnen Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulla Licandro die Rahmenbedingungen für Inklusion vor und wagen gemeinsam mit Prof. Mary Beth Schmitt von der Texas Tech University einen Blick in die internationale Verortung und Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Weitere Vorträge aus der Praxis stellen die konkrete Umsetzung der Inklusion aus verschiedenen Perspektiven dar: So werden inklusive Settings sowohl für die (vor)schulische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Sprachstörungen als auch für Erwachsene mit erworbenen Hirnschädigungen vorgestellt. Die ReferentInnen berichten von ihren persönlichen Erfahrungen und stellen die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche sprachtherapeutische Arbeit in inklusiven Systemen dar.

Eine Podiumsdiskussion mit VertreterInnen aus Politik, Bildung, Medizin, Praxis und Angehörigen soll ausloten, welche Möglichkeiten und Chancen SprachtherapeutInnen haben, um in inklusiven Systemen erfolgreich zu arbeiten.

Das Programm wird abgerundet durch zahlreiche Praxisworkshops, die die gesamte Bandbreite der sprachtherapeutischen Arbeit abdecken und in gewohnter Weise am Freitagvormittag stattfinden. In einer Posterausstellung werden die Ergebnisse aktueller sprachtherapeutischer Forschungsprojekte präsentiert. Außerdem wird der dbs-Förderpreis für sprachtherapeutische NachwuchswissenschaftlerInnen verliehen und die PreisträgerInnen geben einen Einblick in die ausgezeichneten Arbeiten.

Das vollständige Programm können Sie hier herunterladen.

Für weitere Informationen und die Anmeldung besuchen Sie bitte die Seiten des dbs.

Wir würden uns freuen, Sie gemeinsam mit dem dbs beim Symposium willkommen zu heißen!

New Publication!

Emotion in Language
Theory – research – application

Edited by Ulrike M. Lüdtke, Leibniz University Hannover

The miracle of children's language development and the joy of expressive language on the one hand and the vulnerability of language and the sorrow and grief caused by its distortion or even loss in people with aphasia or dementia on the other hand show us the inseparability of emotion and language in its extremes.

Although the ‘emotional turn’ promised a paradigmatic shift from a rationalistic towards an emotion-integrating conceptualization of language, hardly any interdisciplinary research has focused on the interplay between emotion and language. The present book covers the wide range of work on Emotion in Language with contributions from numerous disciplines in the three areas of Theory, Research, and Application. With contributions both from well-known pioneers in the area of this topic as well as from young scientists, the book offers a broad range of perspectives from linguistics and language development to neurology, psychology and developmental neuropsychology and to the fields of philosophy and phenomenology.

For more information: click here

Fachtagung „SPRACHE – NA KLAR“

Wird Sprachbildung und Sprachförderung tatsächlich im pädagogischen Alltag frühkindlicher Bildungseinrichtungen umgesetzt? Gibt es durch Qualifizierungsmaßnahmen bereits spürbare Verbesserungen der Sprachkompetenzen der Kinder? Wie kann Sprachbildung und Sprachförderung dauerhaft in den Kitas gesichert werden? Diese Fragen wurden auf der Fachtagung „SPRACHE – NA KLAR“ am 12.11.15 von 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr thematisiert und Lösungsansätze im Rahmen von Vorträgen und Workshops diskutiert. Unter anderem wurden Ergebnisse des von 2012 bis 2015 durchgeführten Forschungsprojektes QualiTeE der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie am Institut für Sonderpädagogik unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulrich Stitzinger auf der Tagung vorgestellt. Das in der Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover und mit Landesmitteln finanzierte Projekt untersuchte die Wirkungen von Prozessbegleitungen in Kita-Teams hinsichtlich der Implementierung alltagsbasierter Sprachbildung und Sprachförderung.

Zum Tagungsprogramm

Frau Prof. Dr. Ulrike Lüdtke stellt in ihrem Hauptvortrag die besondere Bedeutung aktueller Herausforderungen von Inklusion, Fluchtsituation und Armut im Zusammenhang professioneller Ressourcen-Konzepte im Bereich Sprachbildung und Sprachförderung dar. © Luiken
Wissenschaft und Praxis im Austausch (v. links: Ulrich Stitzinger, Prof. Dr. Ulrike Lüdtke, Wassila Ladhar, Christina Rohwetter) © Luiken

A long-term friend- and partnership in academic affairs between Tanzania and Germany

General Secretary of North-Eastern Diocese, Pastor James Mwinuka, Prof. Dr. Ulrike Lüedtke and the German Ambassador in Tanzania, Mr. Egon Kochanke at the official celebration of the German Reunion Day in the Ambassadors residence in Dar es Salaam, 2.10.2015. © Lüdtke

Presse-Echo I3-R Projektstart in Indien

Ausbau der Forschungskooperation mit der Gandhigram University, Südindien, hinsichtlich I3-R (Intersubjective and Intercultural In-Vivo-Research)

Das BabyLab Hannover entwirft unter Leitung von Dr. Bodo Frank und in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Informationsverarbeitung, Prof. Dr. Rosenhahn, eine technisch erheblich weiterentwickelte Variante des bisher verwendeten Mehr-Kamera-Systems für Feldforschung/In-Vivo-Research - ein System, welches bisher in Deutschland (Projekt SMILE) und Tansania (DAAD-Projekt ‚Aufbau eines Child Development Lab‘) erfolgreich verwendet wurde. In Indien wurde das weiterentwickelte Mehr-Kamera-System erstmalig in einer Pilotstudie eingesetzt. 

Der erfolgreiche Projektstart von Kirsten Beta und Dr. Bodo Frank wurde u.a. durch die Kooperationszusagen verschiedenster frühpädagogischer Institutionen in Chinnalapatti, Tamil Nadu,  untermauert.

Von links nach rechts: Kirsten Beta, Prof. Devi, Dr. Bodo Frank, Prof. Pushpa, Kavitha Maithily

Gratulation zur abgeschlossenen Promotion

Prof. Dr. Gregor Dupuis, Prof. Dr. Ulrike Lüdtke, Marie Bansner, Prof. Dr. Claudia Schomaker © Bansner

Wir gratulieren Marie Charlotte Bansner herzlich zur bestandenen Doktorprüfung.

Prof. Dr. Ulrike Lüdtke (Erstgutachterin), Prof. Dr. Gregor Dupuis (Zweitgutachter) und Prof. Dr. Claudia Schomaker (Prüfungsvorsitz) nahmen die Doktorprüfung ab. Die Dissertation trägt den Titel „Zur emotionalen Regulation der Mutter-Kind-Dyade in unterschiedlichen Lebenslagen – eine in-vivo Studie der frühkindlichen Kommunikations- und Sprachentwicklung im Alter von drei bis vier Monaten“.

Sprachförderung in Kitas - Projekt QualiTeE erfolgreich abgeschlossen

Abschlussveranstaltung Freitag, 17. Juli

Sprachförderung im Kindergartenalter erhöht die Chancen für einen Bildungserfolg und die spätere gesellschaftliche Teilhabe – das ist seit längerem unbestritten. Dabei steigen die Anforderungen an die Fachkräfte in den Einrichtungen stetig. Um die Praxiskonzepte dem anzupassen und so die Sprachentwicklung der Kinder in den hannoverschen Kitas optimal zu fördern, hat der Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover in Kooperation mit der Leibniz Universität das Qualifizierungsprogramm „QualiTeE“ für ErzieherInnen entwickelt. Ein Team vom Institut für Sonderpädagogik hatte das Curriculum erstellt und die Wirksamkeit der Qualifizierungsmaßnahme evaluiert.

Der zweite Durchgang des insgesamt dreijährigen Projektes, an dem 30 Kitas und Elterninitiativen teilgenommen haben, ist nun erfolgreich abgeschlossen.

Erste Ergebnisse werden auf der Abschlussveranstaltung am kommenden Freitag (17. Juli), auf dem Ahrberggelände in Hannover vorgestellt. Von 9 bis 12 Uhr treffen sich im Tagungszentrum der AWO Familienbildung, Martha-Wissmann-Platz 3, pädagogische Fachkräfte, Kita-Leitungen sowie weitere Projektbeteiligte, um die Forschungsergebnisse und die künftige Umsetzung zu diskutieren.

Hintergrund:

Nach Expertenansicht benötigt rund ein Viertel der Mädchen und Jungen im Kindergartenalter Sprachförderung. Nicht nur Kinder in benachteiligten Lebenssituationen oder jene, deren Erstsprache nicht Deutsch ist, profitieren von einer gezielten Förderung.

In dem Programm „QualiTeE“ haben sich die pädagogischen Fachkräfte von 30 Kitas und Elterninitiativen jeweils 18 Monate lang intensiv mit dem Erwerb von Sprache und der Förderung von Kommunikation beschäftigt. Dazu gehörte die Teilnahme an drei Modulveranstaltungen, die von der Arbeiterwohlfahrt der Region Hannover in der jeweiligen Einrichtung durchgeführt wurden. Eine Sprachförderkraft begleitete schließend den Transfer der Inhalte in die alltägliche pädagogische Praxis.

Die nötigen finanziellen Mittel hat das Land Niedersachsen zur Verfügung gestellt.

Die Leibniz Universität Hannover hat unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulrich Stitzinger das Programm im Rahmen des Forschungsprojekts „Prozessbegleitende Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften in Kindertagesstätten-Teams zur Implementierung des Förderansatzes Sprachbildung und Sprachförderung (QualiTeE)“ die Inhalte der Module entwickelt, die Durchführung begleitet und die Maßnahme evaluiert.

Terminverlegung: 6th East African Conference on Communication Disability

Leider muss die “6th East African Conference on Communication Disability” verlegt werden. Grund dafür ist die tansanische Präsidentschaftswahl, die voraussichtlich am 25.10.2015 stattfinden wird. Unterschiedliche Organisationen in Tansania haben dazu geraten, die Konferenz zu dem Zeitpunkt nicht in Arusha, dem Zentrum der Opposition, stattfinden zu lassen. Die Konferenz wird vom 10.-12. Dezember 2015 stattfinden. Wir freuen uns auf eine friedliche und schöne Konferenz mit vielseitigen und interessanten Beiträgen. Weitere Informationen finden Sie hier.

It has become clear that the election in Tanzania will exactly take place at the date of the conference. We got the recommendation of different groups in Tanzania not to host this international conference in the centre of the opposition partie during that timeframe. The conference will take place from the 10th until the 12th of December 2015. We are still looking forward to a wonderful and peaceful conference with a variety of interesting input from all of you. Click here for further information.

6th East African Conference on Communication Disability

Die „6th East African Conference on Communication Disability” wird mit fast 40 Vorträgen eine Vielzahl an international relevanten und spezifisch afrikanischen Themen bereit halten. Nähere Informationen zur Registrierung und Teilnahme sind in Kürze auf der Konferenz-Homepage zu finden.

Gründung der dbs Ethik-Kommission

Prof. Ulrike Lüdtke, Leiterin der Abteilung Sprach-Pädagogik und Sprachtherapie am Institut für Sonderpädagogik (IfS) ist als Gründungsmitglied in den Beirat der neuen Ethik-Kommission des Deutschen Bundesverbandes der akademischen Sprachtherapeuten (dbs) gewählt worden. Aufgabe ist es, ab dem Sommersemester 2015 klinische Forschungsprojekte im Bereich von Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Kommunikationsstörungen zu unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Neuerscheinung aus der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie

Lüdtke, U. & Stitzinger, U. (2015):
Pädagogik bei Beeinträchtigungen der Sprache.

Das neue Lehrbuch „Pädagogik bei Beeinträchtigungen der Sprache“ ist im Ernst Reinhardt Verlag/UTB erschienen und ist ein Buch für das gesamte Studium. Studierende gewinnen mit diesem Lehrbuch einen grundlegenden Ein- und Überblick in das Themengebiet der Pädagogik bei Beeinträchtigungen der Sprache und der Kommunikation. Grundwissen und weiterführende, relevante Zusammenhänge sind leicht zugänglich dargestellt und können anhand von Fragen mit Lösungen vertieft werden. Die Kapitel erläutern Fachbegriffe, Grundlagen der Bezugsdisziplinen und Forschungsmethoden und informieren über Klassifikation, Diagnostik, Intervention, Didaktik und Förderung. Besonders in den Blick genommen werden aktuelle Themen wie Mehrsprachigkeit, Prävention, und die Zukunftsperspektive der Sprachpädagogik und Sprachtherapie im Kontext von Inklusion und Internationalisierung.

Online gibt es für Studierende Lernmaterial und für DozentInnen Präsentationen zu den Kapiteln für den Einsatz in der Lehre.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis und weitere Informationen (einschl. Leseprobe).

Call for Papers - 6th East African Conference on Communication Disability

Gratulation für tansanischen LUH-Absolventen

© Schütte

 

Der tansanische LUH-Absolvent Afizai Vuliva wird mit dem diesjährigen DAAD-Preis für internationale Studierende mit hervorragenden Studienleistungen sowie besonderem sozialen Engagement ausgezeichnet.

Afizai Vuliva hat im November 2014 erfolgreich sein Master-Studium in Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften mit dem Schwerpunkt Sprach-Pädagogik und –Therapie abgeschlossen und ist bereits in seine Heimat Tansania zurückgekehrt. Dort wird er an der Sebastian Kolowa Memorial University (SEKOMU), welche seit 2010 in Lehre und Forschung mit der LUH kooperiert, arbeiten. Seine vielfältigen Funktionen umfassen leitende  Positionen in den unterschiedlichen Kooperationsvorhaben wie dem „Aufbau eines ‚Child Development Lab‘“ und dessen nachhaltige Verankerung in die bestehenden Studiengänge, der Implementierung eines MA-Studienganges ‚Speech- and Language Pathology‘, dem Aufbau einer sprachtherapeutischen Modell-Ambulanz für die praktische Ausbildung in den Studiengängen sowie der Organisation der‚ Sixth East African Conference on Communication Disablilty‘, die 2015 in Tansania stattfinden wird. Zudem wird Afizai Vuliva selbst als ausgebildeter Experte an der SEKOMU unterrichten und so sein Wissen multiplizieren. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Bewilligung des DAAD-Drittmittelprojektes Partnerschaften für den Gesundheitssektor (PAGEL) „Knowledge Transfer by Global Unity“ für den Zeitraum 2015-2018

Knowledge Transfer by Global Unity – Multilateral East African-German Partnership in Speech Language Pathology (SLP) lautet der Titel des vom DAAD bewilligten Projektes im Rahmen von Partnerschaften für den Gesundheitssektor. Das multilaterale Kooperationsvorhaben zwischen der Sebastian Kolowa Memorial University (Tansania), der Makarere University (Uganda) und der Kenyatta University (Kenia) beabsichtigt den gemeinsamen strukturellen sowie inhaltlichen Aufbau einer sprachtherapeutischen Ambulanz an der langjährigen Partneruniversität Sebastian Kolowa Memorial University (SEKOMU). Diese Ambulanz, welche als Modell für den gesamten ostafrikanischen Raum fungieren soll, dient der Durchführung und Supervision von sprachtherapeutischer Diagnostik, Therapie und Beratung analog zum Vorbild der Hochschulambulanz der Leibniz Universität Hannover. Im Ambulanzaufbau wird eine innovative Fortbildungsreihe zur Ausweitung der sprachtherapeutischen Versorgung mit ostafrikanischem und internationalem Dozentenaustausch sowie zunehmender Vernetzung und Kooperation sprachtherapeutischer ExpertInnen in Ostafrika integriert. Das Vorhaben wird über einen Zeitraum von vier Jahren ab Januar 2015 unterstützt.

Auftakt zur deutsch-indischen Forschungskooperation

V. li. n. re.: Prof. Pushpa, Prof. Savithri, Prof. Lüdtke, Kavitha Maithily (© Beta)

In der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie waren Anfang Oktober erstmalig die indischen Kooperationspartner Prof. Savithri vom All India Institute of Speech and Hearing, Mysore (AIISH) und Prof. Pushpa und Kavitha Maithily von der Gandhigram - Deemed University, Dindigul (GRI) zu Gast. Der Besuch fand im Rahmen des DAAD Programms „A New Passage to India“ statt und wurde von Prof. Lüdtke und Kirsten Beta gemeinsam mit Dr. Barden und Dr. Ramani vom Hochschulbüro für Internationales organisiert.

Inhaltlicher Schwerpunkt des einwöchigen Programms war die mittelfristige strategische Planung der angestrebten gemeinsamen Forschungszusammenarbeit im Bereich frühkindliche Sprach- und Kommunikationsentwicklung und dem Aufbau von Babylabs an beiden Standorten in Karnataka und Tamil Nadu.

Auf dem Programm für die indischen Gäste stand außerdem die Vorstellung der Abteilung und ihrer aktuellen Forschungsprojekte, Besuche bei kooperierenden Institutionen: bei Prof. Dr. Dr. h.c. Ptok in der Pädaudiologie der MHH und bei Herrn Pohl in der Schule Im Großen Freien, Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache. Zum Abschluss der Woche begleiteten Prof. Lüdtke und Kirsten Beta die Gäste aus Indien auf einem Tagesausflug nach Berlin.

Sommercamp für stotternde Jugendliche und junge Erwachsene am Steinhuder Meer

Das Institut für Sonderpädagogik (Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie) organisiert eine Intensivtherapie für stotternde Jugendliche und junge Erwachsene ab 13 Jahren. Unter der kollektiven Leitung von Dr. Christiane Miosga und Jana Pflughoft sowie eines erfahrenen Therapeuten- und Betreuerteam lernen die Teilnehmenden zunächst, sich mit sich selbst und dem eigenen Sprechen auseinanderzusetzen, um dann im Anschluss das eigenen Kommunikationsverhalten neu zu erarbeiten und zu gestalten. Das Team besteht aus Mitarbeiterinnen der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie, akademischen Sprachtherapeutinnen und –therapeuten, Mitarbeitern aus anderen pädagogischen  Bereichen sowie Tutoren und Studierenden des Lehrgebiets Sprach-Pädagogik und -Therapie. In diesem Jahr wird es auch erstmals eine neue Invivo-Gruppe geben, die sich speziell mit dem Übertrag in den Alltag Beschäftigen wird.

Das grundlegende Konzept der Team-Gruppentherapie (TGT) nach Prof. R. Bindel ist in den letzten Jahren immer weiter entwickelt worden und stellt inzwischen eine breit kombinierte, integrative Methodenauswahl dar, die spezifische Sprechtechniken beinhaltet und sich zudem handlungsorientierter theater- und medienpädagogischer Elemente zur Schulung von Ausdrucksverhalten und Präsentation bedient. Das Gleichgewicht zwischen Teilnehmern und Therapeuten sowie betreuenden Studierenden ermöglicht sowohl eine intensive und individuelle Unterstützung, als auch viele Gelegenheiten zu Kommunikation und Austausch mit unterschiedlichen Dialogpartnern.

Eine Anmeldung ist unter www.sommercamp-stottern.de möglich.


Nächster Termin: Freitag, 1. August bis Sonntag, 10. August 2014


Ort: Pfarrhof Bergkirchen, 31556 Wölpinghausen, Nähe Steinhuder Meer


Für weitere Informationen stehen Ihnen Manuela Puck und Jana Pflughoft vom Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 17397, Mobil 0176 – 96 81 41 79 oder per E-Mail unter jana.pflughoftifs.phil.uni-hannover.de oder Manuela.puckifs.phil.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Auftakt zur türkisch-deutschen Zusammenarbeit –
Almanya-Türkiye arasi calişmalarimizin ilk adimi

              

Von links nach rechts: Ulla Licandro, Kürşat Arikmert, Prof. Dr. habil. Ulrike Lüdtke und Dilara Mermertaş (©Stitzinger)

Ende Mai war Kürşat Arikmert, Inhaber der Rehabilitationspraxis DİLGEM in Istanbul, zu Gast in Deutschland, um gemeinsam mit der baldigen Master-Absolventin Dilara Mermertaş an der Übersetzung und Anpassung von Sprachtherapiematerial für den türkischen Markt zu arbeiten. Das Ziel des Teams ist ebenfalls, das an die türkische Sprache und Kultur angepasste Material für bilingual deutsch-türkische Kinder in Deutschland zur Verfügung zu stellen bzw. neue Konzepte und Materialien für bilinguale Kinder zu schaffen.

In diesem Rahmen fand ein Treffen mit Prof. Ulrike Lüdkte und Ulla Licandro statt, in dem darüberhinausgehende Perspektiven des Wissens- und Materialtransfers zwischen den beiden Ländern abgesteckt wurden. Neben dem Austausch, der Ausbildung und der Professionalisierung des Fachpersonals in der Sprachförderung und -Therapie in der Türkei werden sich interessante Perspektiven und Chancen für die Arbeit mit mehrsprachigen Kindern in Deutschland ergeben.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Birlikte yapacagimiz calismlar icin sevincliyiz.

Auftakt des Projekts
"Emotionale Abstimmung in frühen Eltern-Kind-Interaktionen bei Kindern mit Down Syndrom"

Im Mai haben die ersten Aufnahmen der Pilotstudie zum Projekt "Emotionale Abstimmung in frühen Eltern-Kind-Interaktionen bei Kindern mit Down Syndrom" stattgefunden. Dazu besuchten zwei Familien die Hochschul-Ambulanz, um mit ihren Kindern dort eine gemeinsame Kontruktionsaufgabe zu lösen sowie ein Bilderbuch zu betrachten.

Die in diesem Rahmen entstandenen Aufnahmen werden in den nächsten Wochen von Studierenden des Bachelorstudiengangs Sonderpädagogik hinsichtlich der Interaktion zwischen den Müttern und ihren Kindern ausgewertet.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter folgendem Link:
"Emotionale Abstimmung in frühen Eltern-Kind-Interaktionen bei Kindern mit Down Syndrom"

 

 

Konstruktionsaufgabe (© Thies)
Studierende beobachten die Datenerhebung vom Technikraum der Ambulanz (© Thies)

Halbzeit für das DAAD-Projekt „Child Development Lab“

© D. Maass

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte DAAD-Programm "Welcome to Africa" wurde Ende 2013 evaluiert. Bereits zur Halbzeit sind viele positive Ergebnisse in den geförderten Projekten zu verzeichnen. Einige der deutsch-afrikanischen Projektpartnerschaften haben zudem das Potential, als Modelle für weitere Forschungskooperationen in anderen Ländern übernommen zu werden. Dazu gehört das von Prof. Ulrike Lüdtke und Ulrike Schütte geleitete Projekt „Aufbau eines ´Child Development Lab` in Tansania“ an der Leibniz Universität Hannover. Weitere Informationen zum DAAD-Programm „Welcome to Africa“ und den geförderten Projekten können im aktuellen DAAD Magazin (http://www.daad-magazin.de/26005/index.html) nachgelesen werden.

Strom für Tansania – Strom für das Baby Lab

© Ellerbrock

Seit 2010 unterstützt das Land Niedersachsen soziale Projekte in Tansania, die innerhalb der Forschungskooperation zwischen der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie und der Sebastian Kolowa Memorial University (SEKOMU) realisiert werden. Aktuell fördert das Land Niedersachsen die Verbesserung und Stabilisierung der Stromversorgung an der SEKOMU mit 75.000€. Wegen der unzuverlässigen Elektrizitätsversorgung durch das nationale Netz fällt der Strom dort im Durchschnitt täglich für zwei bis sechs Stunden aus, was den Lehr- und Forschungsbetrieb erheblich erschwert. Dies stellte auch die Mitarbeiterinnen des vom BMBF und dem DAAD geförderten und von Prof. Lüdtke und Ulrike Schütte geleiteten Forschungsprojektes „Aufbau eines ´Child Development Lab` in Tansania“ immer wieder vor besondere Herausforderungen. Dieses Problem soll nun durch die Installation eines solaren Back-up Systems erheblich reduziert werden. Mehr Informationen hierzu finden Sie unter: https://www.uni-hannover.de/de/aktuell/presseinformationen/archiv/details/14694/

NEUERSCHEINUNG: nifbe-Beitrag zur Professionalisierung „Mehrsprachigkeit als Potenzial in KiTa-Teams“

© nifbe

Mittlerweile ist eine weitere Broschüre aus der Reihe nifbe-Beiträge zur Professionalisierung zum Thema „Mehrsprachigkeit als Potenzial in KiTa-Teams“ von Ulrich Stitzinger und Prof. Dr. Ulrike Lüdtke erschienen. In diesem Fachbeitrag werden Hintergründe und Möglichkeiten erörtert, mehrsprachige Potenziale in pädagogischen Teams frühkindlicher Einrichtungen zu fördern und als Ressourcen zu nutzen. Denn das Nebeneinander von Sprachen und Kulturen prägt zunehmend den KiTa-Alltag und stellt eine besondere Herausforderung für das professionelle Handeln von KiTa-Teams dar. Die Verfasser des Beitrages stellen zunächst fest, dass trotz allgemein anerkannter Leitgedanken der Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt im frühkindlichen Bildungsalltag nach wie vor eine begrenzte Ressourcennutzung des mehrsprachigen pädagogischen Personals in Krippe, Kindertagesstätte und Hort vorliegt. Das Ausschöpfen mehrsprachiger Potenziale in den KiTa-Teams benötigt dabei einen konstruktiven Umgang mit den vielfältigen Lebens- und Sprachbiographien pädagogischer Fachkräfte mit Migrationshintergrund und die Akzeptanz unterschiedlicher wertvoller sprachlich-kultureller Kompetenzen. Außerdem sind die identitätsstiftenden Herkunftssprachen genauso wie die gemeinschaftsbildende Sprache Deutsch für die Kinder und deren Eltern wie auch für das Personal in der KiTa als notwendige, gegenseitig unterstützende Pole zu verstehen. Insbesondere im Bereich der sicheren Sprachbeobachtung und Sprachbildung bei mehrsprachigen Kindern sind Einblicke in die Erstsprache der Kinder notwendig und der Gebrauch von Herkunftssprachen für das sprachliche Selbstwertgefühl äußerst bedeutsam. Dazu untersucht das vom Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) geförderten Drittmittelprojekt BiKES, in welchem Maße bilinguale pädagogische Fachkräfte mit Migrationshintergrund auf ihre herkunftssprachlichen und interkulturellen Kompetenzen zurückgreifen und welche Unterschiede sich zu monolingual deutschsprachigen Fachkräften zeigen.

Auf den Internetseiten des nifbe kann der Fachbeitrag ab sofort als Druckausgabe bestellt werden. Der Beitrag ist hier auch digital als pdf-Datei verfügbar.

Neue Kooperationsbeziehungen mit Indien

Für November 2013 organisierte das Hochschulbüro für Internationales, vertreten durch Dr. Birgit Barden und Dr. Bala Ramani, eine Fact Finding Mission für den Kooperationsaufbau der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie mit Forschungspartnern in Indien. Die Reise von Prof. Ulrike Lüdtke und Ulrike Schütte  wurde unterstützt und begleitet von Dr. Manjuka Mundakana vom deutschen Konsulat in Bangalore. Bei ihrem Aufenthalt in Südindien besuchten Prof. Ulrike Lüdtke und Ulrike Schütte mehrere Universitäten, um vor Ort das neue Forschungskonzept zu präsentieren und die Möglichkeiten und Ressourcen potentieller Projektpartner kennenzulernen. Mit dem All India Institute of Speech and Hearing, Mysore (AIISH) und der Gandhigram – Deemed University konnten zwei geeignete Projektpartner gefunden werden. Als gemeinsames Ziel wird der methodische sowie inhaltliche Aufbau eines `Child Development Lab´  nach dem Vorbild des in Tansania laufenden DAAD Projektes (‚Welcome to Africa‘) angestrebt.

© AIISH
© AIISH
Prof. K.S.Pushpa, MS. S.Kavitha Maithily, Prof. U.Lüdtke, Prof. G.Palanithurai, Ms U.Schütte © Gandhigram
 

Nach den erfolgreich verlaufenen Planungsgesprächen in Indien, ist in diesem Jahr die  Festlegung der mittelfristigen strategischen Projektziele und die Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding for Academic Exchange and Cooperation geplant. Dafür sind zwei Treffen mit allen beteiligten Partnerinstitutionen vorgesehen: im April/Mai 2014 an der Leibniz Universität Hannover und im Oktober 2014 in Indien. Dorthin werden Prof. Ulrike Lüdtke und Kirsten Beta, die neue Indien-Koordinatorin der Abteilung, reisen.

Prof. Hans-Joachim Motsch zu Gast in Hannover

Start der Grammatik-Datenerhebung im Kooperationsprojekt „GED 4-9“

Vom 31.02.2014 bis zum 13.02.2014 findet die empirische Phase des Kooperationsprojektes „GED 4-9“ (Grammatikerwerb deutschsprachiger Kinder zwischen 4 und 9 Jahren) statt. Ziel der Kooperation der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie am Institut für Sonderpädagogik an der Leibniz Universität Hannover mit der Universität zu Köln und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist die Erforschung des Grammatikerwerbs monolingual deutschsprachiger Kinder im Altersbereich von vier bis neun Jahren.

                                                                   © Becker

Abb. 1: Überprüfungsmaterial für spielerische Erhebungssituationen
im Rahmenthema „Zirkus“

Im Rahmen des Praxisseminars „Diagnostik grammatischer Störungen“ unter der Leitung von Prof. Hans-Joachim Motsch und M.A. Lena-Maria Becker von der Universität zu Köln wurde das 20-köpfige Diagnostikteam des Teilprojektes Niedersachsen theoretisch und praktisch für die Erhebung und Beurteilung von grammatischen Fähigkeiten (Subjekt-Verb-Kongruenz, Kasusfähigkeiten, Pluralbildung etc.) ausgebildet. Das Diagnostikteam besteht aus Studierenden der Leibniz Universität Hannover im Masterstudiengang Lehramt für Sonderpädagogik mit dem Förderschwerpunkt Sprache und im Masterstudiengang Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften im Studienschwerpunkt Sprach- und Kommunikationstherapie. Die Überprüfung der grammatischen Fähigkeiten erfolgt spielerisch im Rahmenthema „Zirkus“ (s. Abb. 1) und findet in kooperierenden Kindertagesstätten und Grundschulen in der Stadt und der Region Hannover statt. Insgesamt werden die Daten von 200 Kindern erhoben und ausgewertet.

Wir danken den beteiligten Kindern, Eltern und KollegInnen!

Kooperationseinrichtungen:

AWO Kita Garbsen

AWO KiTa Herbartstraße, Hannover

AWO KiTa Lange Weihe, Laatzen

AWO-KiTa Wunstdorf

AWO-KiTa u. Familienzentrum Sonnenblume, Langenhagen

DRK-KiTa "Die Rappelkiste", Pattensen

DRK-KiTa Eldagsen "Hermann Haertel"

DRK-KiTa Esperke

DRK-KiTa "Kleinstadt-Piraten", Pattensen

DRK-KiTa Seelze-Süd

DRK-KiTa Völksen

KiTa Brucknerweg, Laatzen

KiTa St.-Edith-Stein, Hannover

KiTa Waldstraße, Hannover

KiTa Wülferoder Straße, Laatzen

KiTa u. Familienzentrum Rotekreuzstraße, Hannover

Comeniusschule Hannover

Eichendorffschule Hannover

Grundschule Bad Münder

Grundschule Bennigsen

Grundschule Hinter der Burg, Springe

Grundschule Kestnerstraße, Hannover

Michael Ende Schule, Neustadt a.Rbg.

Mehr Informationen zum GED-Projekt sind auf der Webseite des Projektes zu finden.

FOCUS-Interview zum Spracherwerb!

© Inhalt bereitgestellt von dpa

Besuch beim DAAD Nairobi!

Im September 2013 reisten Prof. Ulrike Lüdtke und Ulrike Schütte nach Nairobi in das DAAD Regional Office for Africa. Hier tauschten sie sich gemeinsam mit dem Direktor Herrn Hansert über das aktuell laufende tansanisch-deutsche Forschungsprojekt (DAAD/BMBF) sowie weitere geplante Projekte in Ostafrika aus. Im Nairobi Newsletter können hierzu weitere Details nachgelesen werden.

NEUERSCHEINUNG: nifbe-Themenheft 15 „Peer-Interaktionen“

Soeben ist das nifbe-Themenheft Nr. 15 zum Thema „Peer-Interaktionen – Sprachbildung in und durch die Gruppe“ von Dipl. Reha-Päd. Ulla Licandro und Prof. Dr. Ulrike Lüdtke erschienen. Dieser Fachbeitrag legt die Bedeutung von Peer-Interaktionen und die Einbindung von mehrsprachigen Peers in den kindlichen Sprachförderprozess dar. Dabei wird auf die individuellen Faktoren für einen erfolgreichen Spracherwerbsprozess eingegangen. Es wird die Qualität und Quantität des sprachlichen Inputs in der KiTa untersucht, wobei insbesondere die Peer-Interaktion für die Kinder von besonderer Bedeutung ist. Kinder entwickeln dabei die Fähigkeit, Dinge aus der Perspektive einer anderen Person zu sehen. Sie lernen, Kompromisse zu machen, um Konflikte zu lösen und zu teilen und mit anderen zusammenzuarbeiten. Kinder lernen so auch zu verhandeln und sich zu behaupten, ebenfalls wichtige Fähigkeiten. All dies wird durch die Verwendung von Sprache erreicht. Üblicherweise finden diese Peer-Interaktionen im Rahmen von Spielsituationen statt. Einige Kinder haben jedoch Schwierigkeiten mit Initiation und Aufrechterhaltung von Peer-Beziehungen, da diese sich nicht nur förderlich auf die sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen auswirken, sondern auch entscheidend von ihnen abhängen. In diesem Fall gibt es verschiedene Möglichkeiten, um Kinder im KiTa-Alltag entwicklungsangemessen bei der sprachlichen Interaktion mit ihren Peers zu unterstützen. Die Effekte des neu entwickelten Sprachförderkonzeptes, in dem mehrsprachige Kinder mit und ohne sprachlichen Förderbedarf zusammen lernen, werden zurzeit in dem von nifbe geförderten Drittmittelprojekt STEPs überprüft.

Auf den Internetseiten des nifbe  kann das komplette Themenheft bald online eingesehen oder gegen eine Schutzgebühr bestellt werden.

2. Auflage der Sommercamp Trainings CD in Kürze fertig

Im Jahr 2012 erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sommercamps zum ersten Mal eine Sommercamp Trainings CD. Diese wird im Alltag unterstützen die erlernten Techniken einzusetzen und weiter anzuwenden. Eine erste Befragung hat ergeben, dass sie in vielen Bereichen als hilfreich von den Klienten eingeschätzt wird. Im vergangenen Jahr hat das Therapeutenteam bereits an einer zweiten optimierten Auflage gearbeitet, so dass die neue CD in Kürze fertig gestellt sein wird.

Neben Übungen die Sprechtechniken vermitteln, vertiefen und erinnern sollen, sind auch andere Bereiche wie Entspannung und Sprechgestaltung enthalten. Ein beiliegendes Booklet enthält die nötigen Einführungstexte und Erklärungen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten die CD im Rahmen der Intensivtherapie. Andere Interessierte können sich bei Fragen gern an das Team wenden.

Wir wünschen viel Erfolg mit dem Trainingsprogramm.

Sommercamp für stotternde Jugendliche 2013

Im Sommer 2013 ist das Team der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie wieder ins Sommercamp mit stotternden Jugendlichen und jungen Erwachsenen gefahren. 10 Tage arbeiteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Therapeutenteams sowie Studierende der Masterstudiengänge zusammen mit den 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 10tägigen Sommercamps.

Neben den Therapieeinheiten am Vor- und Nachmittag hatten die Klienten in  vielfältige Kommunikationsräumen Möglichkeiten ihr Ge- und Erlerntes anzuwenden und auszuprobieren.

Die umfängliche Nachsorge via skype wurde in diesem Jahr auch ausgebaut. Die neue Nachsorge CD zum eigenständigen Üben und Memorieren ist bald fertig und wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren persönlichen Fortschritt zur Verfügung gestellt.

Wir freuen uns über dieses gelungene Projekt und sagen danke an alle Mitwirkenden und Klienten!

Neue Beiträge zu Mehrsprachigkeit als Ressource von Sprachbildung und Sprachförderung

Seit dem 29.05.13 steht ein neuer Fachbeitrag von Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulrich Stitzinger mit dem Titel „Sprachlich-kulturelle Vielfalt in KiTa-Teams“ im Online-Portal des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) zur Verfügung. In diesem Fachbeitrag wird das sprachlich-kulturelle Potenzial mehrsprachiger pädagogischer Fachkräfte mit Migrationshintergrund innerhalb von KiTa-Teams beleuchtet und Perspektiven zur Nutzung des interkulturellen und mehrsprachigen Team-Potenzials aufgezeigt. Der Fachbeitrag steht ebenso auf der Online-Plattform ErzieherIn.de unter den Rubriken Editorials sowie Einrichtungsleitung zur Verfügung. In dem vom nifbe geförderten Drittmittelprojekt BiKES der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie werden aktuell die Möglichkeiten der Ressourcen-Nutzung des pädagogischen Personals mit Migrationshintergrund untersucht.

Demnächst wird auch das nifbe-Themenheft „Peer-Interaktionen – Sprachbildung in und durch die Gruppe“ von Dipl. Reha-Päd. Ulla Licandro und Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und erscheinen. Das Themenheft legt die Bedeutung von Peer-Interaktionen und die Einbindung von mehrsprachigen Peers in den kindlichen Sprachförderprozess dar. Es wird als Online- und Printversion zu Verfügung stehen. Die Effekte des neu entwickelten Sprachförderkonzeptes, in dem mehrsprachige Kinder mit und ohne sprachlichen Förderbedarf zusammen lernen, werden zurzeit in dem von nifbe geförderten Drittmittelprojekt STEPs überprüft.

Swahili trifft Deutsch – Tansanisch-deutscher Studierendenaustausch geht in die erste Runde

Seit 2012 existiert das vom BMBF/DAAD gefördert 3-jährige Forschungsprojekt „Aufbau eines ‚Child Development Lab’ in Tansania“. Ziel der Forschungszusammenarbeit ist der gemeinsame inhaltliche wie methodische Aufbau eines ‚Child Development Lab’ zur Durchführung von Interventionsstudien im Bereich Frühkindliche Bildung und Gesundheit sowie Inklusive Frühpädagogik. Das gesamte Forschungsvorhaben wird auf der Basis von deutsch-tansanischen Forschungstandems durchgeführt, welche die Leitungs-, Doktoranden- und Studierendenebene umfasst. Dabei werden sowohl tansanische als auch deutsche Studierende der Studiengänge „Sonderpädagogik/Sprach- und Kommunikationstherapie“ bzw. ‚Special Needs Education/Speech and Language Pathology’ im Bereich Sprachentwicklungsförderung und Forschung qualifiziert. Die Studierenden werden so aktiv in das Forschungsprojekt eingebunden.

Der erste Schritt dieses Studierendenaustauschs fand im April 2013 statt. Hierzu reisten 8 Tansanier nach Hannover und nahmen vier Wochen lang intensiv an einem Einführungskurs in das Thema Forschungsmethodologie teil. Neben vielen theoretischen und fachlichen Einheiten hierzu, bot sich auch die Gelegenheit Institutionen, die im Fachgebiet Sprachpädagogik und Sprachtherapie etabliert sind, zu besuchen.

Aufbau eines Child Development Labs in Tansania

Innerhalb der DAAD-Förderlinie „Welcome to Africa“ arbeiten im Rahmen eines deutsch-afrikanische Kooperationsprojektes WissenschaftlerInnen und Studierende aus Tansania und Hannover gemeinsam am Aufbau eines Child Development Labs in Tansania, welches von Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulrike Schütte geleitet und koordiniert wird. Auf der Internetseite der Deutschen Vertretung für Südafrika, Lesotho und Swasiland ist kürzlich folgender Artikel über die aktuellen Arbeiten und Entwicklungen in dem seit Mai 2012 bestehenden Forschungsprojekt erschienen. Mehr Informationen zum Interview finden Sie hier .

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