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Tagungsankündigung „Sprachtherapie und Inklusion“ am 26. und 27. Februar 2016 an der LUH

Das Plakat zur Tagung gibt Informationen über den Termin (26. & 27. Februar) und die listet die Organisatoren (LUH und DBS) aufauf

Das 17. Wissenschaftliche Symposium des Deutschen Bundesverbandes der akademischen Sprachtherapeuten (dbs) wird in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie im Lichthof der LUH ausgerichtet.

Neben der Diskussion wissenschaftlicher Grundlagen werden auch zahlreiche Projekte gelingender (sprachtherapeutischer) Inklusion vorgestellt. In einem einführenden Grundlagenvortrag stellen die universitären Gastgeberinnen Prof. Dr. Ulrike Lüdtke und Ulla Licandro die Rahmenbedingungen für Inklusion vor und wagen gemeinsam mit Prof. Mary Beth Schmitt von der Texas Tech University einen Blick in die internationale Verortung und Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Weitere Vorträge aus der Praxis stellen die konkrete Umsetzung der Inklusion aus verschiedenen Perspektiven dar: So werden inklusive Settings sowohl für die (vor)schulische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Sprachstörungen als auch für Erwachsene mit erworbenen Hirnschädigungen vorgestellt. Die ReferentInnen berichten von ihren persönlichen Erfahrungen und stellen die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche sprachtherapeutische Arbeit in inklusiven Systemen dar.

Eine Podiumsdiskussion mit VertreterInnen aus Politik, Bildung, Medizin, Praxis und Angehörigen soll ausloten, welche Möglichkeiten und Chancen SprachtherapeutInnen haben, um in inklusiven Systemen erfolgreich zu arbeiten.

Das Programm wird abgerundet durch zahlreiche Praxisworkshops, die die gesamte Bandbreite der sprachtherapeutischen Arbeit abdecken und in gewohnter Weise am Freitagvormittag stattfinden. In einer Posterausstellung werden die Ergebnisse aktueller sprachtherapeutischer Forschungsprojekte präsentiert. Außerdem wird der dbs-Förderpreis für sprachtherapeutische NachwuchswissenschaftlerInnen verliehen und die PreisträgerInnen geben einen Einblick in die ausgezeichneten Arbeiten.

Das vollständige Programm können Sie hier herunterladen.

Für weitere Informationen und die Anmeldung besuchen Sie bitte die Seiten des dbs.

Wir würden uns freuen, Sie gemeinsam mit dem dbs beim Symposium willkommen zu heißen!

Neuerscheinung im Nov. 2015

„Vielfalt macht Schule“ - Inklusion in der Schule erfolgreich gestalten.
Ein Film von Mittendrin Hannover e.V.

Eine Schule für alle zu werden, ist die Aufgabe seit Einführung der inklusiven Schule. Jetzt gehört jedes Kind dazu. Das stellt Schulen vor eine große Herausforderung. Der Film zeigt Möglichkeiten auf, wie sich Schulen in kleinen und zu ihrem Konzept passenden Schritten zur inklusiven Schule entwickeln können. Der Film begibt sich auf einen Streifzug durch fünf Schulen in Hannover und Umgebung. Drei Grundschulen und zwei Integrierte Gesamtschulen zeigen, wie sie Inklusion in ihrem Schulalltag leben.

Konzept: Linda Altmann, Frauke Hasselbring, Elke Lengert
Wissenschaftliche Begleitung: Dr. Michael Lichtblau, Prof. Dr. phil. Bettina Lindmeier
Sprecher: Samuel Koch

Realisiert von 5050 | film+neue medien | www.5050media.de

Bestellbar unter: http://dvd.mittendrin-hannover.de/vielfalt/bestellen-vielfalt.htm

 

 

Präsentation der Gemeinsamen Seminare - Demokratie und politische Mitbestimmung

Im Sommersemester 2015 findet ein vierter Durchgang von "Gemeinsam lernen - Seminare unter Beteiligung von Menschen mit geistiger Behinderung" statt.

Das Rahmenthema dieser Seminare lautet

"Demokratie und politische Mitbestimmung".

In diesem Jahr erarbeitet eine der inklusiven Projektgruppen Materialien zur Kommunalpolitik mit Medien der unterstützen Kommunikation. Zwei Projektgruppen setzen sich mit dem Thema Flucht, Asyl und Migration auseinander, sie erstellen einen Flyer, Plakate und eine Präsentation. Eine weitere Gruppe untersucht das Verhältnis zwischen Demokratie und Medien und hat einen Medienvertreter des NDR in Hamburg interwiewt. Mitwirkung und Mitbestimmung in der Werkstatt sowie das Thema Gemeinwohl anhand der Biografie von Martin Luther King sind weitere Projektthemen.

Die öffentliche Präsentation der Projektergebnisse findet

am 17. Juli 2015 um 11 Uhr in Raum 105 (Schloßwender Straße 1) statt.

Herzliche Einladung an alle Interessierten! 

Informations-Veranstaltung "Berufseinstieg mit dem Bachelor of Arts Sonderpädagogik"

Neuerscheinung des Lehrstuhl Pädagogik bei Verhaltensstörungen


Weitere Informationen und das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

Kinder als Erfinder - Ein Tag in der Welt der Wissenschaften

Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Jahrgangsstufe entdecken Phänomene im Leben berühmter Forscherinnen und Forscher.

Am Mittwoch, 17. Juni 2015, 15 bis 18 Uhr, haben Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 3 und 4 aus dem Raum Hannover die Möglichkeit, sich als Erfinderinnen und Erfinder auszuprobieren. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Veranstaltungsort ist der Lichthof der Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1, 30167 Hannover.

Ausgehend von Biografien von berühmten Erfinderinnen und Erfinder, Entdeckerinnen, Entdecker sowie Forschenden – beispielsweise den Gebrüdern Montgolfier oder Maria Sibylla Merian – wird deren Leben, Wirken und Werk thematisiert und von Studierenden des Bachelorstudiengangs Sonderpädagogik im Fach Sachunterricht an der Leibniz Universität für Kinder verständlich aufgearbeitet. Kindern soll die Möglichkeit eröffnet werden, interessante Phänomene und Sachverhalte aus dem Leben der berühmten Personen kennenzulernen und diese selbst auszuprobieren. Studierende und Mitarbeiter des Fachs Sachunterricht unterstützen die Schülerinnen und Schüler dabei, Fragen wie beispielsweise „Wie arbeitet eine Forscherin?“ oder „Wie funktioniert ein Heißluftballon?“ aktiv und aus eigener Motivation heraus nachzugehen. Auf diese Weise soll bei den Kindern das Interesse an verschiedenen Fragestellungen durch aktive Auseinandersetzung mit dem Thema geweckt werden.

Der „Kinder als Erfinder“ – Tag wird im Seminar „Ausgewählte Methoden im Sachunterricht“ im Bachelorstudiengang Sonderpädagogik im Studienfach Sachunterricht und Inklusive Didaktik unter Leitung von Karen Weddehage und Jan Heiko Wohltmann erarbeitet. Mit der Veranstaltung wird den Studierenden die Möglichkeit geboten, durch engen Praxisbezug theoretische Zusammenhänge zu überprüfen.

Alle Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassenstufe sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist unter der E-Mail-Adresse sachunterricht@ifs.uni-hannover.de möglich.


Karen Weddehage und Jan Heiko Wohltmann

Neuerscheinung aus Abteilung Pädagogik bei Lernbeeinträchtigunge

Rolf Werning, Meltem Avci-Werning

Herausforderung Inklusion in Schule und Unterricht

 

Die UN-Behindertenrechtskonvention ist seit 2009 in Deutschland in Kraft getreten. Dieses internationale Übereinkommen stellt Lehrkräfte und Schulleitungen in Deutschland vor besondere Herausforderungen. Ein zentraler Aspekt bei der Umsetzung von Inklusion ist die institutionelle Entwicklung einer Schule für alle Kinder und Jugendliche. Damit rückt eine systemische Betrachtungsweise in den Vordergrund: Wie müssen Schulen, wie muss Unterricht beschaffen sein, damit möglichst alle Kinder und Jugendliche optimal gefördert werden können?

Der Praxisband setzt sich intensiv mit den Herausforderungen auseinander, die es im Rahmen inklusiver Schulentwicklungen zu meistern gilt. Neben dem aktuellen Forschungsstand vermittelt er konkrete Handlungsperspektiven, die internationale Entwicklungen einbeziehen und praxisnahe Erfahrungen von Lehrkräften und Schulen, die sich bereits auf den Weg gemacht haben. Im Fokus stehen dabei: 

  • die Entwicklung der Organisation, 
  • inklusive Unterrichtsentwicklung, 
  • die Implementierung von kooperativen Arbeitsstrukturen in der Schule und im Unterricht,
  • die Einbeziehung von Eltern und die Entwicklung eines Beratungskonzepts.

Das Buch richtet sich an Studierende, Referendare, Lehrkräfte, Fachgruppen und Schulleitungen aller Schulstufen und Schulformen, aber auch an SchulberaterInnen, die auf dem Weg zur inklusiven Schule nach tragfähigen und wirksamen Konzepten suchen.

Weitere Informationen und das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

Neuerscheinung aus der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie

Lüdtke, U. & Stitzinger, U. (2015):

Pädagogik bei Beeinträchtigungen der Sprache.

Das neue Lehrbuch „Pädagogik bei Beeinträchtigungen der Sprache“ ist im Ernst Reinhardt Verlag/UTB erschienen und ist ein Buch für das gesamte Studium. Studierende gewinnen mit diesem Lehrbuch einen grundlegenden Ein- und Überblick in das Themengebiet der Pädagogik bei Beeinträchtigungen der Sprache und der Kommunikation. Grundwissen und weiterführende, relevante Zusammenhänge sind leicht zugänglich dargestellt und können anhand von Fragen mit Lösungen vertieft werden. Die Kapitel erläutern Fachbegriffe, Grundlagen der Bezugsdisziplinen und Forschungsmethoden und informieren über Klassifikation, Diagnostik, Intervention, Didaktik und Förderung. Besonders in den Blick genommen werden aktuelle Themen wie Mehrsprachigkeit, Prävention, und die Zukunftsperspektive der Sprachpädagogik und Sprachtherapie im Kontext von Inklusion und Internationalisierung.

Online gibt es für Studierende Lernmaterial und für DozentInnen Präsentationen zu den Kapiteln für den Einsatz in der Lehre.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis und weitere Informationen (einschl. Leseprobe).

 

 

Neuerscheinung aus der Abteilung Pädagogik bei Lernbeeinträchtigungen

Michael Urban / Marc Schulz / Kapriel Meser / Sören Thoms (Hrsg.)
Inklusion und Übergang - Perspektiven der Vernetzung von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen

Die Vernetzung zwischen Elementar- und Primarbereich und die Entwicklung von inklusiven Bildungseinrichtungen stellen zwei wichtige aktuelle Herausforderungen für Kindertageseinrichtungen und Grundschulen dar und besitzen das Potenzial zu einer weitreichenden Transformation dieser Institutionen.

Die Zielsetzung dieses Herausgeberbandes ist es, diese beiden Entwicklungsrichtungen aufeinander zu beziehen und einer empirisch basierten und theoretischen Reflexion zugänglich zu machen. Der Fokus liegt dabei auf innovativen Entwicklungen wie der Gestaltung des Übergangs und dem Aufbau von Kooperationen.

Inhaltsverzeichnis und weitere Informationen unter:

http://www.klinkhardt.de/verlagsprogramm/2013.html

 

Gratulation für tansanischen LUH-Absolventen

Der tansanische LUH-Absolvent Afizai Vuliva wird mit dem diesjährigen DAAD-Preis für internationale Studierende mit hervorragenden Studienleistungen sowie besonderem sozialen Engagement ausgezeichnet.

®Schütte

Afizai Vuliva hat im November 2014 erfolgreich sein Master-Studium in Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften mit dem Schwerpunkt Sprach-Pädagogik und –Therapie abgeschlossen und ist bereits in seine Heimat Tansania zurückgekehrt. Dort wird er an der Sebastian Kolowa Memorial University (SEKOMU), welche seit 2010 in Lehre und Forschung mit der LUH kooperiert, arbeiten. Seine vielfältigen Funktionen umfassen leitende Positionen in den unterschiedlichen Kooperationsvorhaben wie dem „Aufbau eines ‚Child Development Lab‘“ und dessen nachhaltige Verankerung in die bestehenden Studiengänge, der Implementierung eines MA-Studienganges ‚Speech- and Language Pathology‘, dem Aufbau einer sprachtherapeutischen Modell-Ambulanz für die praktische Ausbildung in den Studiengängen sowie der Organisation der ‚Sixth East African Conference on Communication Disablilty‘, die 2015 in Tansania stattfinden wird. Zudem wird Afizai Vuliva selbst als ausgebildeter Experte an der SEKOMU unterrichten und so sein Wissen multiplizieren.

Wir wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

 

Tagungsband zur Jahrestagung 2013 der Sektion Sonderpädagogik/Kommission Grundschulforschung erschienen

Michael Lichtblau, Daniel Blömer, Ann-Kathrin Jüttner, Katja Koch, Michaela Krüger, Rolf Werning (Hrsg.) Forschung zu inklusiver Bildung. Gemeinsam anders lehren und lernen.

Der vorliegende Sammelband umfasst Beiträge, in denen aktuelle Ergebnisse von Forschungsprojekten zum Themenkomplex „Inklusive Bildung“ vorgestellt werden und ist im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung 2013 der Sektion Sonderpädagogik und der Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft entstanden. Inhaltlich gliedert sich der Sammelband in fünf Bereiche:

(1) Professionsverständnis – Perspektiven pädagogischer Fachkräfte auf Inklusion und die Veränderung ihrer beruflichen Situation, (2) Professionalisierung – Kompetenzen für die pädagogische Arbeit in inklusiven Settings, (3) Schulentwicklung – Schulorganisationale Systembedingungen für eine erfolgreiche inklusive Praxis, (4) Unterricht und Didaktik – Didaktisch-methodische Konzeptionen von Unterricht in heterogenen Lerngruppen sowie (5) Schülerperspektive – Inklusion und die Veränderung schülerspezifischer Variablen.

Die unter diesen Themenbereichen subsumierten Forschungsprojekte nutzen unterschiedliche methodische Designs und sowohl qualitative als auch quantitative Ergebnisse werden präsentiert.

Inhaltsverzeichnis und weitere Informationen unter:

http://www.klinkhardt.de/verlagsprogramm/1986.html

3. Werkstattgespräch am 20. Juni 2014

Am 20. Juni 2014  findet das
3. Werkstattgespräch zum Thema "Inklusive vs. intensivpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche mit Verhaltensstörungen" an der Leibniz Universität Hannover statt.


Leibniz Universität Hannover
Institut für Sonderpädagogik
Lehrstuhl Pädagogik bei Verhaltensstörungen
Prof. Dr. Birgit Herz
Schloßwender Str. 1
30159 Hannover


⇒ weitere Informationen und Anmeldung unter
www.ifs.phil.uni-hannover.de/werkstatt


Ziel der wissenschaftlichen Tagung
 ist der Dialog zwischen den Akteurinnen und Akteuren der schulischen und außerschulischen Erziehungshilfe. Es soll die Möglichkeit geschaffen werden, sich über die wachsenden fachlichen Anforderungen an die pädagogische Praxis mit Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensstörungen kollegial auszutauschen und gemeinsam Ideen beziehungsweise Arbeitsansätze zu entwickeln.

Dieser Dialog zwischen schulischer und außerschulischer Erziehungshilfe ist eingebunden in theoriegeleitete Analysen und Reflexionen im Kontext einer heterogenen Zielgruppe in den Handlungsfeldern Schule, Kinder- und Jugendhilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Jugendstrafvollzug.